von
Nadine Herrmann

Guten Morgen,

Mein Lebensgefährte macht zur Zeit in einem BFW eine Umschulung zum Qualitätsfachmann. Jetzt steht in 3 Wochen das 2. Praktikum an und trotz sehr virler Bewerbungen findet er keinen Praktikumsplatz. Sogar "Vitamin B" wurde schon ausgepackt, aber leider keine Chance.
Was passiert nun? Er ist Pendler.
Muss er dann für die Dauer ins BFW? Bezahlt die DRV dann auch die Fahrtkosten, denn es hieß, dass im Praktikum nur 30 km bezahlt würden, das wären dann aber 98km?
Kann er die Umschulung verlieren?

Wir sind gerade ziemlich ratlos.

Vielen Dank im Voraus.

Freundliche Grüße

von
???

Was hat denn das BFW (Lehrgangsleitung) bzw. der Reha-Fachberater Ihres Mannes zu Ihren Fragen gesagt?

Ob dieses fehlende Praktikum jetzt die ganze Umschulung platzen lässt, hängt zum Beispiel auch davon ab, inwieweit diese Praktikumszeiten Voraussetzung für die Zulassung der Abschlussprüfung sind.
Ich persönlich frage mich allerdings eher, welche Chancen Ihr Lebensgefährte später auf einen Arbeitsplatz hat, wenn er jetzt nicht mal ein Praktikum kriegt.

Eine Begrenzung der Fahrtstrecke auf 30 km für ein Praktikum ist mir im übrigen neu und das ist definitiv nicht in irgendeinem Gesetz so vorgegeben. Es wird sich eher um eine übliche Verfahrensweise Ihres BFW's handeln. Im Hinblick darauf, dass solche Praktika ja auch dazu dienen, sich bei potentiellen Arbeitgebern vorzustellen, ist das sicher sinnvoll. Aber solche Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und gerade bei solchen Problemen verhandelbar.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo, Nadine,

Ihr Lebensgefährte sollte mit dem zuständigen Rehafachberater/in der Deutschen Rentenversicherung umgehend Kontakt aufnehmen um den Sachverhalt abschließend klären zu können. Gerade wenn ein Praktikum zwingend erforderlich wäre, um zu einer Abschlussprüfung zugelassen werden zu können. Dies muss vorab festgestellt werden. Grds. werden die Fahrtkosten erstattet.