von
christel rübhausen

Kind geboren 1988,mutter versichert Versorgungswerk,Vater versichert bei deutsche
Rentenversicherung Rheinland.Kann der Vater
die mütterrente zugesprochen bekommen,da sie der Mutter im Versorgungswerk nichts nutzen.
Vater hat während der Zeit ca.30 std,pro Woche
gearbeitet,Mutter selbsständig 45-55 std. pro Woche.

von
trew

Bei der Zuordnung ist die Frage, wem die Kindererziehungszeiten mehr nützen, vollkommen irrelevant.
Sofern keine entsprechende Erklärung, zukunftsorientiert, abgegeben wurde, ist die überwiegende Erziehung maßgebend.

Da der Vater weniger gearbeitet hat als die Mutter, hat er nach objektiven Gesichtspunkten auch die Kinder in dem Zeitraum überwiegend erzogen.

Aber wie gesagt: Welche Auswirkung dies hat, ist bei der Frage der Zuordnung ohne Bedeutung.

von
???

"Da der Vater weniger gearbeitet hat als die Mutter, hat er nach objektiven Gesichtspunkten auch die Kinder in dem Zeitraum überwiegend erzogen."

Sie müssen jedoch damit rechnen, dass die DRV Nachweise für Ihre Angaben verlangt.

von
KSC

1)
Im Versorgungswerk mag es zwar keine Kindererziehungszeiten geben - aber dann könnte die Mutter sich die Kinder in der gesetzlichen RV anrechnen lassen.

2)
Dem Vater könnten die Kinder dann angerechnet werden, wenn er sie überwiegend erzogen hat.

Das kann - bei den geschilderten Arbeitszeiten - so sein, muss es aber nicht.

Das müsste ggfls. geltend gemacht und dann von der DRV geprüft werden.

Rein theoretisch könnte bei den geschilderten Arbeitszeiten der Mann noch eine tägliche Pendelstrecke von 3-4 Stunden gehabt haben und die Mutter Ihre Versogungswerstätigkeit (teilweise) daheim erledigt haben. Dann sähe es mit der überwiegenden Erziehung nicht mehr so eindeutig aus.

Hängt letztlich vom Einzelfall ab.

von
W*lfgang

Zitiert von: KSC
1) Im Versorgungswerk mag es zwar keine Kindererziehungszeiten geben - aber dann könnte die Mutter sich die Kinder in der gesetzlichen RV anrechnen lassen.
KSC,

war kurzzeitig möglich, ist seit dem 01.07.2014 aber wieder auf den alten/sogar einen 'verschärften' Rechtsstand zurückgeführt worden.

Tipp an christel rübhausen: einfach Erziehungszeiten für den Vater bei der DRV beantragen. So wie Sie es schildern, ist die Anerkennung beim ihm nicht aussichtslos - ob es ihm 'was bringt' wissen Sie ja gar nicht, hängt von seinen erzielten Verdiensten in dieser Zeit/den ersten 2 Jahren ab.

Ist sein Einkommen zu hoch gewesen, hat er zwar die Anerkennung, aber keinen Cent mehr Rente - in der nächsten Beratungsstelle 'vorprüfen' lassen, bevor Sie mich einem Dutzend Vordrucken/Rückfragen rumschlagen.

Gruß
w.

von
Batrix

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: KSC
1) Im Versorgungswerk mag es zwar keine Kindererziehungszeiten geben - aber dann könnte die Mutter sich die Kinder in der gesetzlichen RV anrechnen lassen.
KSC,

war kurzzeitig möglich, ist seit dem 01.07.2014 aber wieder auf den alten/sogar einen 'verschärften' Rechtsstand zurückgeführt worden.

hallo W*lfgang,

dies gilt nur für Beamte/Beamtinnen, die seit dem 01.07.2014 die Kindererziehungszeiten nicht mehr angerechnet bekommen können, da die Zuschläge in der Beamtenversorgung als mit der Kindererziehungszeit gleichwertig gelten.

Versorgungsständler erhalten die Kindererziehungszeiten nach wie vor, sofern es in der berufsständischen Versorgung keine Anrechnung für Kindererziehung gibt.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Christel,

wir gehen davon aus, dass bisher noch nicht über die Zuordnung des Kindes in Form eines Bescheides vom zuständigen Rentenversicherungsträger entschieden worden ist.
Die Kindererziehungszeiten können grds. auch in das Rentenversicherungskonto des Vaters zugeordnet werden, wenn der Vater die Kinder überwiegend erzogen hat und die Mutter dies bestätigt. Sie haben die Möglichkeit bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle in Ihrer Nähe den Antrag auf Kindererziehungszeiten aufnehmen zu lassen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Batrix
(...)
Batrix, da haben Sie Recht - wurde mir schon später beim Schäfchenzählen klar/Blödsinn geschrieben/zudem es KSC ja noch 'vor' mir wissen muss ;-) (hatte tatsächlich nur die Beamten und deren Veränderungen im Kopf und verband das zugleich mit Versorgungswerken).

Gruß
w.