von
ClMo

Hallo zusammen,

mein Mann ist seit Juli 2016 krank.
Er hat vor 2 Wochen einen Antrag auf Leitungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.
Heute kam ein Schreiben, dass zu den eingereichten Befunden vom Neurologen noch Unterlagen der Hausärztin angefordert wurden und an den Sozialmedizinischen Dienst zur Entscheidung weitergeleitet wurden.

Ist das mit dem Sozialmedizinischen Dienst die normale Vorgehensweise, oder wird der bei Zweifel eingeschalten?
Werden dort auch Untersuchungen durchgeführt?

Habt ihr Erfahrungen zu Wartezeiten bzgl. Entscheidungen?

LG

von
Schorsch

Zitiert von: ClMo

Ist das mit dem Sozialmedizinischen Dienst die normale Vorgehensweise, oder wird der bei Zweifel eingeschalten?

Es ist völlig normal, dass der sozialmedizinische Dienst sämtliche vorliegenden Befundberichte auswertet und abschließend bewertet.
Zitiert von: ClMo

Werden dort auch Untersuchungen durchgeführt?

Der sozialmedizinische Dienst kann weitere Untersuchungen veranlassen oder weitere Unterlagen anfordern, wenn die vorliegenden Unterlagen nicht ausreichen.

MfG

von
J. Karow

Das ist ja sowas von krass, da gibt ein ehemaliger Beamter ("Schorsch")aus irgendeiner ehemaligen DDR-Behörde Ratschläge in Rentensachen an durch die Wiedervereinigung und die Euro-Umstellung veramte Westrentner mit Minirenten.

Er selber bezieht ein schicke Pension und lebt wohlbetucht.

Das muß man sich mal im Munde zergehen lassen.

von
KSC

Wer sonst als ein Arzt bei der DRV soll denn beurteilen ob die eingereichten Unterlagen ausreichen oder nicht?

Der Sachbearbeiter, der keinerlei medizinische Ausbildung hat oder der Pförtner, die Schreibkraft oder die Putzfrau können diesen Job nunmal nicht übernehmen. :)

So gesehen ist das vollkommen normal und auch logisch,oder?

Zur Verfahrensdauer kann hier niemand etwas sagen und auch Erfahrungen anderer nützen Ihnen nicht viel.

Was würde es bringen zu erfahren dass es durchschnittlich 8 -12 Wochen bis zur Entscheidung dauert?
Trotz allem kann es dann in Ihrem Einzelfall kürzer und auch viel länger dauern bis entschieden werden kann.

von
Rentensputnik

Das ist ja sowas von krass.
Da meldet sich ein J. Karow nur um zu stänkern, ohne auch nur ansatzweise auf die gestellte Frage zu antworten.
Lieber J. Karow! Bitte verschonen Sie dieses Forum mit solchen unqualifizierten und völlig sinnlosen Äußerungen, es sei denn, Sie haben etwas sachliches in Bezug auf rentenrechtliche Fragen beizutragen. Danke!

von
Klausi

Gut gesagt, Rentensputnik!

von Experte/in Experten-Antwort

Die Ausführungen von Schorsch (01.02.17, 20:16 Uhr) können so bestätigt werden.

Unter „Sozialmedizinischer Dienst“ sind Ärzte zu verstehen, die den Rentenversicherungsträger hinsichtlich der sozialmedizinischen Aspekte des Einzelfalls beraten (Abgabe von Stellungnahmen etc.) damit eine sachgerechte Entscheidung getroffen werden kann.

Die Verfahrensdauer bis zur Entscheidung über den Antrag ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Der zuständige Sachbearbeiter kann ggf. telefonisch Auskunft zum aktuellen Stand der Angelegenheit geben.

von
ClMo

Danke für eure Antworten. :-)