von
Paul51

Hallo,

ich hatte einen Antrag auf LTA gestellt und dieser wurde genehmigt.
Hier wurde festgestellt, das für mich nur ein innerbetriebliche Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt. Da ich meinen Beruf als Schweißer nicht mehr ausüben kann und darf.
Ich sollte mich mit meinem Arbeitgeber in Verbindung setzen um ein klärendes Gespräch zu führen. Das hatte ich auch getan und um ein Gespräch gebeten. Nun sollte dieses stattfinden, wurde aber 2 Tage vor Termin einfach abgesagt. Mit der Begründung das er warten will, was nach der Operation passiert. Obwohl 3 Ärzte jetzt schon Bestätigt haben, das ich den Beruf nicht mehr ausüben darf und das ich keine Gewichte mehr als 10 Kg heben und bewegen darf. Trotzdem will der Arbeitgeber warten was danach passiert, obwohl er weiß das sich daran nichts ändert. Diese wird aber erst frühstens im Sommer 2017 stattfinden. Eigentlich sollte diese jetzt im Feb. 2017 stattfinden, wurde aber abgesagt, auf Grund meiner Gewichtsprobleme.
Er sollte mit mir ausloten was ich für ein Arbeitsplatz bekomme und was dafür an Lehrgängen (Weiterbildung) notwendig ist. Das würde dann alles über die LTA finanziert werden.

ich wollte ein Fernlehrgang machen, damit ich hier von zu hause was machen kann, in meiner Berufsbranche, eine Weiterbildung in der Schweißtechnik. Dieses kann man in einem Fernlehrgang absolvieren, ohne das man in eine Ausbildungsstätte muß.

Nun kann ich das trotzdem schon bei der DRV beantragen im Rahmen der LTV?

Wäre toll, wenn ich hier ein paar Tipps bekommen könnte. Oder wie ich mich zu Verhalten habe?

Gruß Paul51

von
???

Ich halte es jetzt nicht für ungewöhnlich, dass man erst mal alle notwendigen Behandlungen durchführt und dann schaut, was leistungsmäßig noch geht. Wenn es also nicht noch andere Gründe gibt, aus denen Sie glauben, dass Ihr Arbeitgeber Sie loswerden will, würde ich mir allein deshalb keine Gedanken machen.
Die Kurse wird die DRV wahrscheinlich erst finanzieren, wenn feststeht, dass sie für eine Umsetzung auf einen gesundheitlich passenden Arbeitsplatz nötig sind. Das muss in der Regel Ihr Arbeitgeber bestätigen bzw. zusagen. Natürlich geht da nach der OP und der Rekonvaleszenz wieder Zeit ins Land. Das wäre für mich der einzige Ansatz, den Arbeitgeber doch noch zu einem Gespräch zu bewegen. Wenn Ihnen das wichtig ist, sollten Sie die Kurse gleich konkret beantragen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Paul51,

den Ausführungen von ??? ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen. Sie könnten sich aber noch mit dem für Sie zuständigen Reha-Fachberater/In in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

von
Paul51

Hallo,

deswegen hatte ich gestern nochmals versucht mit meinem Chef Kontakt aufzunehmen. In dem Ich ihm eine persönliche Nachricht per Email gesendet habe. Wir kennen uns jetzt fast 20 Jahre. Habe dazumal die Firma quasi mit aufgebaut.
Hier habe ich ihn nochmals gefragt, ob er mir eine Bescheinigung bzw. Bestätigung schreiben könnte wegen der DRV über die LTA. Außerdem sollte es sein, das ich weiß, ob ich nach der Genesungsphase wieder in die Firma einsteigen kann und ob für mich ein adäquater Arbeitsplatz vorhanden ist. Die DRV hat festgestellt mit den ärztlichen Bescheinigungen und Atteste, das für mich nur ein innerbetrieblicher Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt, der adäquat zu meinem Berufsfeld passt.
Nun kam die Antwort von ihm, das er für mich keinen adäquaten Arbeitsplatz hat. Aber er würde dann mit sich reden lassen, wenn eine Erleichterung an meinem Schweißarbeitsplatz. Nun da iist der Hacken, ich darf den Job als Schweißer nicht mehr ausüben nach der Operation und der Genesungsphase.
Also hat er für mich keinen anderen Arbeitsplatz, so konnte ich das entnehmen.

Was mache ich jetzt?

Gruß Paul51

von
Paul51

Noch eine zweite Frage dazu:

Innerbetrieblicher Arbeitsplatzwechsel = muß er mir jeden Arbeitsplatz in der Firma anbieten, oder gibt es da Regeln? Oder muß der so sein, der meinen Berufserfahrungen und Fachkenntnissen entspricht?

Gruß Paul51

von
Paul51

Zitiert von: ???

Ich halte es jetzt nicht für ungewöhnlich, dass man erst mal alle notwendigen Behandlungen durchführt und dann schaut, was leistungsmäßig noch geht. Wenn es also nicht noch andere Gründe gibt, aus denen Sie glauben, dass Ihr Arbeitgeber Sie loswerden will, würde ich mir allein deshalb keine Gedanken machen.
Die Kurse wird die DRV wahrscheinlich erst finanzieren, wenn feststeht, dass sie für eine Umsetzung auf einen gesundheitlich passenden Arbeitsplatz nötig sind. Das muss in der Regel Ihr Arbeitgeber bestätigen bzw. zusagen. Natürlich geht da nach der OP und der Rekonvaleszenz wieder Zeit ins Land. Das wäre für mich der einzige Ansatz, den Arbeitgeber doch noch zu einem Gespräch zu bewegen. Wenn Ihnen das wichtig ist, sollten Sie die Kurse gleich konkret beantragen.

Ja was ist, wenn Der Arbeitgeber keinen passenden Arbeitsplatz in der Firma hat. Was er mir ja heute in der Mail an mich geschrieben hat?
Das Gespräche hatte ich ja gesuncht, wurde abgesagt. Nun hatte ich es persönlich nochmals versucht ihn auf seiner Firmenadresse zu schreiben, als persönliche Nachricht bzw. Anfrage. weil ich ihn ja schon fast 20 Jahre kenne.

Also kann ich die Kurse auch, ohne diese Bescheinigung vom Arbeitgeber beantragen, oder?

Gruß Paul51