von
Maik E

Hallo,
Ich wollte wenn möglich Erwerbsminderung beantragen!
Ich hatte damals ca.2001 einen Erwerbsminderungsantrag gestellt,hatte aber in den 5 Jahren davor "nur" 35 Monate Beiträge gezahlt,also keine 3 Jahre (Es fehlte 1 Monat ),so wurde der Antrag abgelehnt! Habe grade nochmal in meinen Unterlagen nachgesehen und da steht das ich seit meinen Schulabschluß 86Monate voll eingezahlt habe,dazu kommen jetzt noch von 2002 bis heute 2016 ( 14 Jahre oder 168 Monate ) "Behinderten Werkstatt" dazu! Wird mir die gesamte Zeit vor Antragstellung (86Mon)angerechnt zu meiner bisherigen Zeit in der Werkstatt (168Mon), oder muß ich 20 Jahre in der Werkstatt voll gearbeit und Beiträge eingezahlt haben?
Noch ne Frage: Wenn mir die Erwerbsminderungsrente zugesagt wird und ich angenommen wieder mich in der Lage sehe ,wieder auf dem 1.Arbeitsmarkt zu arbeiten ,aber nach einen Jahr merke es klappt nicht.Welche "Hürde" kommt auf mich zu ,wenn ich dann erneut beantrage,neue Wartezeiten?
Eine letzte Frage: Falls ich mich garnicht imstande sehe zu arbeiten,möchte aber von mir aus in die Rentenkasse einzahlen,werden diese Beiträge dann genauso gewertet als wenn sie vom Arbeitgeber stammen?
Bedanke mich ganz herzlich im voraus!
Viele Grüße
Maik

von
Maik E

Zitiert von: Maik E

Hallo,
Ich wollte wenn möglich Erwerbsminderungsrente beantragen!
Ich hatte damals ca.2001 einen Erwerbsminderungsantrag gestellt,hatte aber in den 5 Jahren davor "nur" 35 Monate Beiträge gezahlt,also keine 3 Jahre (Es fehlte 1 Monat ),so wurde der Antrag abgelehnt! Habe grade nochmal in meinen Unterlagen nachgesehen und da steht das ich seit meinen Schulabschluß 86Monate voll eingezahlt habe,dazu kommen jetzt noch von 2002 bis heute 2016 ( 14 Jahre oder 168 Monate ) "Behinderten Werkstatt" dazu! Wird mir die gesamte Zeit vor Antragstellung (86Mon)angerechnt zu meiner bisherigen Zeit in der Werkstatt (168Mon), oder muß ich 20 Jahre in der Werkstatt voll gearbeit und Beiträge eingezahlt haben?
Noch ne Frage: Wenn mir die Erwerbsminderungsrente zugesagt wird und ich angenommen wieder mich in der Lage sehe ,wieder auf dem 1.Arbeitsmarkt zu arbeiten ,aber nach einen Jahr merke es klappt nicht.Welche "Hürde" kommt auf mich zu ,wenn ich dann erneut beantrage,neue Wartezeiten?
Eine letzte Frage: Falls ich mich garnicht imstande sehe zu arbeiten,möchte aber von mir aus in die Rentenkasse einzahlen,werden diese Beiträge dann genauso gewertet als wenn sie vom Arbeitgeber stammen?
Bedanke mich ganz herzlich im voraus!
Viele Grüße
Maik

von
W*lfgang

Zitiert von: Maik E
Welche "Hürde" kommt auf mich zu ,wenn ich dann erneut beantrage,neue Wartezeiten?
Maik E,

wenn Sie bei dem ersten EM-Antrag bereits EM waren, würde sich bei einem heutigen Antrag auch keine positive Entscheidung ergeben - das EM-Datum steht fest (2001) und es waren davor keine 36 Monate Pflichtversicherung vorhanden ...die seitdem laufenden Pflichtbeiträge aus der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) zählen leider nicht dazu, die 'alten' 35 Monate zu erhöhen.

Die für die 'Sonderwartezeit' erforderlichen 240 Monate hätten Sie - sofern Sie bereits vor Erreichen der 5jährigen Wartezeit als EM gelten/quasi ab Geburt, wäre der EM-Rentenanspruch jetzt erreicht.

Setzen Sie sich mit der nächsten Beratungsstelle DRV oder Rathaus-Versicherungssamt in Verbindung, dort wird Ihr Antrag aufgenommen und die Voraussetzungen 'vorgeprüft'.

Und, von eigenen Einzahlungen in die Rentenkasse sehen Sie zunächst ab - hätte in Ihrem Fall wohl keinen Nutzen/auch darüber informieren Sie die Beratungsstellen. Wichtig eben, da mal hinzugehen!

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Auf die Ausführungen von W*lfgang wird verwiesen. Für die 240 Monate werden alle Beiträge gerechnet, nicht nur die, die aus der Tätigkeit in einer WfbM stammen.
Bei Beschäftigungsaufnahme im Rentenfall bzw. Zahlung von freiwilligen Beiträgen sollten Sie sich vorab mit einer Beratungsstelle in Verbindung setzen.