von
Willi

Sehr geehrte Damen u.Herren,
seitdem 21.12.2015 bin ich April 1955 geb. fortlaufend krankengeschrieben,da ab morgen das Krankengeld ausläuft habe ich mich fristgemäß bei der Arbeitsagentur gemeldet,diese erstellte ein Ärztliches Gutachten in dem steht,das ich nicht mehr arbeiten kann da ich unter 15 Std. Arbeitsfähig bin.
Deshalb fordern Sie mich auf innerhalb von 4 Wochen einen Rehaantrag zu stellen,diesen würde die Arbeitsagentur sogar stellen,der dann eventuell in einen Rentenantrag umgewandelt wird.
Wenn der Rehaantrag umgewandelt wird in Rentenantrag wäre es ja die EMR mit hohen Abschlägen,ab 01.11.2018 könnte ich in Altersrente ohne Abschlag gehen.
Gibt es bei Umwandlung ein Wahlrecht EMR oder Altersrente ,bin ratlos u.was nicht was besser ist,soll ich den Rehaantrag selber stellen oder die Agentur für Arbei.
Die Höhe des Alg 1 Geldes wurde mir auch noch nicht mitgeteilt .
Bin dankbar für antworten.
Gruß

von
Schorsch

Zitiert von: Willi

Gibt es bei Umwandlung ein Wahlrecht EMR oder Altersrente ,bin ratlos u.was nicht was besser ist,soll ich den Rehaantrag selber stellen oder die Agentur für Arbei.

Nein, ein Wahlrecht gibt es nicht.
Sollten Sie tatsächlich rentenrelevant erwerbsgemindert sein, kann und wird die Agentur für Arbeit von Ihnen verlangen, dass Sie unverzüglich EM-Rente beantragen.

Und ob Sie selbst den Reha-Antrag stellen oder Ihre Arbeitsagentur, ist im Prinzip egal.

MfG

von
Herz1952

Sie hätten den Rentenantrag schon ca. 1 Monat vor Ablauf des KG stellen sollen und den Rentenantrag dem Amt vorlegen sollen. Allerdings die weiteren AU-Bescheinigungen zu Hause aufbewahren sollen, dann greift die sog. Nahtlosigkeitsregelung auf jeden Fall.

Ihnen stünde dann ALG I zu (sofern ein Anspruch zeitlich noch besteht). Jetzt gelten Sie für das Arbeitsamt als nicht vermittelbar und rein formell hätten Sie keinen Anspruch darauf. Ich nehme jedoch an, dass auch in Ihrem Fall weiter ALG I gezahlt wird.

Stellen Sie am besten den Rentenantrag sofort. Wie "Schorsch" schon geschrieben hat, eine Wahl haben Sie eh nicht und es wäre auch nicht sinnvoll den Antrag weiter rauszuschieben.

Sie können natürlich auch den Antrag nicht stellen, dann bekämen Sie auch kein ALG I mehr. Der finanzielle Verlust wäre wohl höher als die Einbußen der in Ihrem Fall sehr geringen Abschläge bei einer vollen EM-Rente. Diese könnten Sie wahrscheinlich nur durch ein sehr hohes Lebensalter, wenn überhaupt, ausgleichen.

von
Willi

Werde morgen den REHAANTRAG beim Arbeitsamt abgeben die haben ja eine 4 wöchentliche Frist gesetzt.Da der Brief Freitag erst
gekommen ist,ist die
Frist
Eingehalten.Nahtlosgeld wollen sie ja zahlen unter
der Voraussetzung das
Ich den REHAANTRAG stelle dann wird man sehen wie die DRV
entscheidet nur das hätten sie
schon bei Antragstellung vor 5 Wochen sagen können da war schon bekannt das Krankengeld heute ausläuft u nicht bis auf den letzten Drücker warten

von
Herz1952

Zitiert von: Willi

Nahtlosgeld wollen sie ja zahlen unter
der Voraussetzung das
Ich den REHAANTRAG stelle

Oh, dann habe ich mal wieder Bahnhof verstanden. :-)

von
Constantin

Zitiert von: Herz1952

Oh, dann habe ich mal wieder Bahnhof verstanden. :-)

Wie schön, dass Sie das wenigstens zugeben.

Künftig sollten Sie erst einmal gaaaanz laaaangsam lesen und dann noch einmal gaaaanz laaaangsam lesen, bevor Sie in die Tasten hauen und Ihr unschätzbares Fachwissen ins weltweite Netz schicken.
Die Fragesteller und Mitleser würden es Ihnen danken..... :-)

von
Herz1952, das Richtige

Hallo Constantin,

Es stand ja nicht im Beitrag, ob ALG 1 gezahlt wird. Ich brauche gar nicht zu lesen, ich habe hellseherische Fähigkeiten. Ich habe doch geschrieben, dass "Willi" mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" ALG I bekommt :-).

Ich bin doch ein Genie, wo ich bin geniere ich mich, außerdem ist dort das Chaos, aber ich kann leider nicht überall sein :-).

von
Herz1952, das Richtige

Hallo Willi,

ist ja alles o.k. Das Amt konnte ja vor 5 Wochen noch gar nicht wissen, dass Sie keine "Bäume" mehr ausreisen können.

Experten-Antwort

Hallo Willi,
die Arbeitsverwaltung den Arbeitslosen kann sie in den Nahtlosigkeitsfällen des § 145 Abs. 1 SGB III unverzüglich auffordern , innerhalb eines Monats nach Aufforderung einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben (im Folgenden als Antrag auf Leistungen zur Teilhabe bezeichnet) zu stellen. Hat der Arbeitslose nicht innerhalb der Monatsfrist einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe oder auf Rente wegen Erwerbsminderung gestellt, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld.Die Feststellung, ob eine verminderte Erwerbsfähigkeit vorliegt, trifft der zuständige Träger der gesetzlichen Rentenversicherung . Der Antrag auf Leistungen Teilhabe gilt gegebenenfalls als Rentenantrag ( Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit ) ,aber als Altersrentenantrag. Hinsichtlich der Möglichkeit ab 01.11.2018 Altersrente zu beantragen und daher gegebenenfalls auf die Rente wegen Erwerbsminderung zu verzichten, wenden sie sich bitte an die Agentur für Arbeit.