von
M. Vollmer

weiter unten führte der Experte aus:
nach §§ 254d und 256a SGB VI sind für das Krankengeld Ost-EGPT zu ermitteln wenn der Verdienst zur Berechnung des Krankengeld ein Ostverdienst ist

Meine Frage: gilt das auch für Zeiten der Arbeitslosigkeit entsprechend, also sind für Arbeitslosigkeiten Ost-EGPT zu ermitteln, wenn man lange im Osten gearbeitet hat und danach kurz im Westen gearbeitet hat bzw. entsprechend im Verhältnis der Zeiten zu gewichten, in denen man zuvor im Osten und im Westen gearbeitet hat?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo M. Vollmer,
in sog. "Mischfällen", wenn also das Bemessungsentgelt zum Teil aus einem Ost- und zum Teil aus einem Westentgelt besteht, übernimmt die Rentenversicherung die Rechtskreiszuordnung der Arbeitsagenturen (http://raa.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_254DR9.2&a=true).

von
rosebud

Auszug aus der Rechtlichen Arbeitsanweisung der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung:

Liegt der Berechnung einer Leistung der Agentur für Arbeit sowohl ein im Beitrittsgebiet als auch ein in den alten Bundesländern erzieltes Bemessungsentgelt zugrunde (sog. Mischberechnung), ist für die Zuordnung der Entgeltpunkte der Rechtskreis maßgebend, unter dem die Agentur für Arbeit den Leistungsbezug gemeldet hat. In diesen Fällen ist demnach der gemeldete Rechtskreis zu akzeptieren.

von Experte/in Experten-Antwort

@ rosebud,
schön .. dass wir gleicher Meinung sind ;)
und Danke für die Unterstützung