von
Genervter Mitleser

Zitiert von: Inka

@Herz 1952
Hallo Herz 1952, können Sie sich nicht mit dem anderen Herz einigen. , bezüglich der Namensgebung? Oder ist das so eine Insidersache.
Es ist wirklich irreführend.:)

Auch was der "echte" Herz1952 von sich gibt ist nicht gerade informativ.
Seine meterlangen Texte mit den zahlreichen "Nachträgen" verwirren höchstens.

Wenn der sich mal auf das Wesentliche beschränken würde, anstatt belanglose Sätze zu schreiben, wären ihm, glaube ich, viele Mitleser sehr danbar!

von
Cornelia W.

Zitat aus obigem Link von Schorsch:

"Die Krankenkasse kann Versicherte zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe auffordern,
wenn deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert
ist (vgl. § 51 Abs. 1 Satz 1 SGB V; vgl. Abb. 1). Befinden sich der Wohnsitz oder der
gewöhnliche Aufenthalt im Ausland, kann die Krankenkasse entweder zum Antrag auf
Leistungen zur Teilhabe oder zum Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung
auffordern (vgl. § 51 Abs. 1 Satz 2 SGB V)."

Das ist doch klar und deutlich!

C.W.

von
Herz1952

Schorsch,

sicher kann die Krankenkasse das Krankengeld streichen. Meistens ist das aber rechtswidrig. Wer nichts dagegen unternimmt, hat auf sein Recht eventuell verzichtet.

Der MDK - Gutachter hat bei mir gesagt: Wir wollen Sie nicht, wir schicken Sie zum Arbeitsamt. Er hat sogar meinen Gesundheitszustand einigermaßen richtig beurteilt. Aber wenn Sie die beiden Links gelesen haben, müssten Sie erkannt haben, dass er keine Ahnung hatte von der Gesetzgebung. bzw. er hat ja auch nur eine Verweisungstätigkeit beschrieben, was an und für sich richtig war. Andererseits hat er der Krankenkasse die Entscheidung überlassen, ob eine Verweisungstätigkeit, die in diesem Falle auch noch abhängig war von der bisherigen Tätigkeit, möglich wäre.

Die Kasse hat das nicht geprüft, sondern gleich das Krankengeld gestrichen. Dies war wiederum rechtswidrig und ich habe mein Recht eingefordert und auch bekommen. Dazu ist allerdings ein erfahrener "neutraler" Renten- und Sozialberater nötig. Der eine Link stammt auch von einem solchen.

Selbst Bundestagsabgeordnet sind mit der Vorgehensweise der Kassen nicht gerade einverstanden. Die Kassen rufen bei Langzeitkranken an und überreden diese, wenn sie glauben, dass sie ihren bisherigen Firma krankheitsbedingt nicht mehr tätig sein können, sollten Sie doch zum Arbeitsamt gehen, dort werden sie umgeschult und könnten dann wieder arbeiten. In Wahrheit wollen sie nur Krankengeld sparen und die Kosten auf das Arbeitsamt abwälzen und die Kranken sind meistens nach dem ALG 1 Bezug bis zu einem Jahr früher auf Hartz4.

Sicher kann sie nach Ihrem Link, zur LTA auffordern, aber meistens machen sie das gar nicht, und streichen sofort das Krankengeld. Darum geht es mir hauptsächlich. Gut, es waren auch bei mir die Voraussetzungen auch nicht gegeben. Aber sie werden in erster Linie daran interessiert sein, und ich bin nach wie vor überzeugt, dass dies erforderlich ist, zuerst die AU des Arztes wegzubringen, in dem sie den MDK einschalten. Sie werden auch niemanden auffordern zur LTA, höchsten zur Reha, wenn der MDK feststellt, dass er tatsächlich AU ist. Dies ist auch ein Unterschied. Insofern werden sich die Kassen eigentlich korrekt verhalten. Nur, meistens kommt es gar nicht dazu, weil es vorher von den Kassen "bereinigt" wird.

Das die Kasse dazu berechtigt ist, zur LTA aufzufordern, bzw. zur Reha ist klar. Sie wird es allerdings auch erst dann tun, wenn das Krankengeld längere Zeit "zu recht" gezahlt wurde und sie erkennt, dass die weitere Leistung in Zukunft gefährdet ist. Allerdings, was hat die LTA für einen Sinn, wenn der Patient noch arbeitsunfähig ist. Dafür ist die Aufforderung zur Reha eigentlich das richtige.

Es ist alles nicht so einfach, wie es in den Gesetzestexten drinsteht.

Wie dieser Fall verläuft kann auch nicht beurteilt werden. Ich habe lediglich ein mögliches Scenario geschildert.

Mit der LTA habe ich mich dahingehend geirrt, weil ich der Meinung bin, dass dies oft nichts bringt.

Falls mediapac nicht arbeitsfähig ist, bin ich auch überzeugt, dass die Krankenkasse auch nichts in dieser Hinsicht unternimmt. Andererseits ist leider zu befürchten, dass sie es auf andere Art und Weise versucht, die Krankengeldzahlung "einzustellen".

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

sicher kann die Krankenkasse das Krankengeld streichen. Meistens ist das aber rechtswidrig.

Und woher wissen Sie dass das MEISTENS rechtwidig ist?
Ich behaupte, dass sich die MEISTEN Krankenkassen korrekt verhalten.
Zitiert von: Herz1952

Wie dieser Fall verläuft kann auch nicht beurteilt werden. Ich habe lediglich ein mögliches Scenario geschildert.

Es gibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht den geringsten Grund, den Fragesteller mit irgendwelchen theoretischen Scenarien zu verunsichern.

Meine bisherigen Krankenkasse(n) haben sich mir gegenüber immer korrekt verhalten und mir ist auch nichts Gegenteiliges aus meinem Bekanntenkreis bekannt.
Und die Krankenkasse des Fragestellers wird sich höchstwahrscheinlich auch korrekt verhalten.
Falls nicht, wäre das ein neues Thema.

MfG

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Sicher kann sie nach Ihrem Link, zur LTA auffordern, aber meistens machen sie das gar nicht, und streichen sofort das Krankengeld.

Sie immer mit Ihrem "meistens".....

Dass jemand in seinem bisherigen Beruf dauerhaft AU ist, schließt nicht zwingend aus, dass er andere Tätigkeiten trotzdem ausüben könnte.
Das ist sogar sehr häufig so. (Bei mir übrigens auch!)
Und in solchen Fällen ist es Standard, dass die Krankenkassen zur Beantragung einer LTA-Maßnahme auffordern.

MfG

von
Kotgraupenspasmusi

Zitiert von: mediapac

@Herz1952
dann Entschuldigung, wusste nicht das Sie hier einen haben der in Ihren Namen schreibt.

Das ist ein und dieselbe Person! Die verarscht hier nur alle nach Strich und Faden! Multiple Persönlichkeitsstörung vorzuspielen und so zu tun als wärs man gar nicht ist allerhand!

von
Herz1952

Schorsch,

ich habe nicht geschrieben, dass die Krankenkasse immer das Krankengeld streichen, aber wenn Sie es tun....sie versuchen es eben, das ist allgemein bekannt. ...Und wenn sich keiner auskennt und keiner sich wehrt....diese Fälle kommen auch nicht an die große Glocke.

Mein Berater hatte jedenfalls ein Urteil gegen die Krankenkasse zitiert. Es war zumindest kein Einzelfall. Wer das Urteil nicht kannte und die Krankenkasse muss es gekannt haben, der hatte eben Pech gehabt.

Es wird sich auch keiner wehren gegen eine solche Maßnahme (LTA), es kann ja auch für beide Seiten von Vorteil sein.

Ich habe den Fragesteller nicht verunsichert. Er war ja selbst verunsichert. Ich habe ihm lediglich Möglichkeiten aufgezeigt. Ich habe ihm auch die Hoffnung gegeben, dass er die Krankheit "losbekommt". Ich nehme nicht einmal an, dass es zu Komplikationen kommt, wenn er von seinem Facharzt zunächst weiter AU geschrieben wird. Dann wird man weitersehen.

Man kann leider eine psychische Erkrankung nicht mit einer anderen vergleichen. Da kann schon eine richtige Diagnose mehrere Monate dauern und sogar verändern, bis man sie weitestgehend optimal behandeln kann.

Ich weis nur, dass sie es bei unserem Sohn auch versucht haben, mit einem Gutachten des MDK. Die RV war aber anderer Meinung. "Weitere Behandlung... krank zu Hause", "noch keine Gefährdung der Arbeitskraft auf Dauer". Weiterhin Krankengeldzahlung. Das war allerdings weit vor der Rente. Daraus könnte man auch schließen, dass die RV die Gefahr nicht gekannt hat. Allerdings ging es da um eine weitere Reha in der Art, bei der eine Verschlechterung eingetreten ist. Die RV hat das zumindest kapiert, die wusste nämlich auch von dieser Reha. Die Krankenkasse hat das medizinische nicht interessiert. Es war ja auch die Geldeintreiber, die das "angeregt" hatten. War auch ihr gutes Recht, sie haben es zumindest versucht.