von
Maddi

Guten Tag, ich komme heute auf Sie zu in der Hoffnung, dass Sie mir weiterhelfen können. Ich schildere Ihnen mal kurz meinen Sachverhalt :

Ich bin seit dem 15.10.2013 arbeitsunfähig. Ich habe eine Odyssee von Ärzten, Osteopathen, Psychologen, Therapeuten usw. hinter mir. Von der diagnostischen Seite her besteht bei mir:

eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer andauernden depressiven Anpassungsstörung sowie eine Borreliose bzw. Fibromyalgie Syndrom.

Momentan leide ich an Gelenkbeschwerden / Muskelschmerzen in den Armen und Beinen /
Spannungskopfschmerzen / totale Erschöpfung / Schlafstörungen / Muskelverhärtungen im Nacken- und Schulterbereich / psychische Erkrankung (schwere depressive Episode) usw.

Ich war im Jahre 2014 fünf Wochen zur medizinischen Rehabilitation in 32584 Löhne. Ich wurde aus der Reha als krank entlassen.

Im Jahre 2016 war ich für 6 Wochen zur medizinischen beruflichen Reha mit Belastungserprobung im ATZ Saarbrücken.

Und jetzt die Bewilligung der nächsten Reha / Start ab August 2017 berufliche Integrationsmaßnahme für Rehabilitanden für 12 Monate beim VSB Köln (TEAMWORK).

Ich kämpfe an allen Ecken und Fronten und nichts tut sich. Meine finanzielle Situation ist katastrophal und keine Besserung in Sicht. ALG II weiterhin abgelehnt (Wohngeld steht mir nicht zu. Zwischenübergangsgeld wurde mir auch abgelehnt, VdK ist dran usw.)

Und jetzt soll ich die nächste Reha Maßnahme machen (siehe oben). Problem ist nur, dass die DRV Bund mir nur Vollzeitmaßnahmen anbieten kann, ich aber laut Belastungserprobung im ATZ Saarbrücken und laut dem medizinischen Dienst der DRV Bund nur noch zwischen 3 und < 6 Stunden täglich belastbar bin. Jetzt erarbeiten Sie an einer Pilotmaßnahme, die mit 4 Stunden täglich losgehen soll und bei Bedarf werden die Stunden dann erhöht.
Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben, was dieser Bewilligungs-Wisch bzw. auch schon vorher die versuchten gescheiterten Gespräche mit meiner Reha-Beraterin (DRV Bund Köln) bei mir auslösen. Ich bekomme Schweißausbrüche, Angstzustände, Unruhe, Herzrasen usw. Ich wehre mich innerlich total gegen diese Maßnahme, weil ich darin überhaupt keinen Sinn sehe 12 Monate lang die Schulbank zu drücken in der Hoffnung das ich am Ende der Maßnahme einen neuen Job habe.
Mir kommt langsam Zweifel auf, was nutzt mir eine berufliche Reha, wenn man nicht meine Schmerzen in den Griff bekommt. Zumal man weiß, dass Schmerzmittel und Cortison bei der Krankheit Fibromyalgie keine Linderung der Beschwerden bringt. Allein Antidepressiva führt eventuell zu einer Linderung der starken Schmerzen. Seit 2 Wochen muss ich mich jetzt auch noch mit starken Schmerztropfen wegschissen, da ich unter anderem starke Schmerzen im Nacken und Schulterbereich habe.
Ich verzweifle langsam immer mehr, weil ich mich irgendwie nur im Kreis drehe und nichts passiert. Im Gegenteil der psychische Stress wird immer größer, weil ich nicht weiß wohin die Reise geht. Ich hänge total in der Luft. Und das macht mich fertig. Und darauf reagiert mein Körper seit Tagen. Ich bestehe nur noch aus Schmerzen.

Mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente, habe ich am 26.11.2015 gestellt. Aber man schickt mich jetzt in die dritte Reha Maßnahme. Warum bekomme ich nicht die Teilerwerbsminderungsrente zumindestens bewilligt. Ich bin doch nur noch zwischen 3 bis

von
Herz1952

Hallo Maddi,

ich kann Ihnen bestimmt weiterhelfen:

eigentlich haben Sie nach § 1 SGB V, nur die Pflicht darauf zu achten, dass Ihre Gesundheit nicht weiter gefährdet wird. Sollte eine Reha Ihrer Gesundheit sogar schaden, darf Sie eigentlich niemand dazu zwingen. Dies verstößt nämlich sogar gegen das Grundgesetz. Aber leider wird dieses oft nicht beachtet und es gibt sogar noch ein Patientenschutzgesetz, das zum Teil in das Bürgerliche Gesetzbuch eingebunden ist. Aber dies scheint für Ärzte ein chinesisches Fremdwort zu sein. Außerdem haben sowohl Ärzte und Gutachter so gut wie keine Rechtskenntnisse.

Achten Sie deshalb beim Attest Ihres Arztes darauf, dass es vollständig und Ihrer Meinung nach Richtig ist.

Manche Ärzte können das nicht (oder wollen sich keine große Arbeit machen). Deshalb kommt es auch dadurch zu Fehlentscheidungen von Gutachtern. Diese können bei vielen Krankheiten die Tatsachen nicht genau kennen. Dies liegt leider in der Natur der Sache. Außerdem sind diese auch oft voreingenommen.

Aber es gibt auch Fälle, bei denen die Reha vorzeitig durch die Reha-Klinik abgebrochen wird, weil sie nicht (zur Zeit wenigsten nicht) sinnvoll ist.

Allerdings sind die Rehakliniken "erfolgsorientiert" und Gutachten werden oft geschönt.

Warten Sie erst einmal ab, was die Rentenversicherung zum Attest sagt. Die RV ist auch nicht unbedingt daran interessiert unnütz, bzw. vorzeitig noch mehr Geld auszugeben.

Alles Gute für Ihre Gesundheit.

von
Herz1952

Hallo Maddi,

noch eine kurze Ergänzung zu meiner vorherigen Nachricht, damit Sie sehen, dass es nicht nur Ihnen in unserem Gesundheitssystem so geht:

ich musste leider feststellen, dass ich mein "Krankheitsmanagement" selbst in die Hand nehmen muss.

Ich habe erst jetzt wieder ein Medikament gebraucht, das mir der Arzt nicht verschreiben wollte, weil er Regress-Ansprüche befürchtet hat. Das Medi war nur über das Ausland zu beziehen, weil die Firma den Vertrieb in Deutschland eingestellt hat, weil der G-BA keinen Zusatznutzen erkannte. Es hatte aber einen erheblichen Zusatznutzen, sogar nach den Richtlinien des IQWiG, das die Bewertung medizinisch vornimmt.

Ich habe die Krankenkasse angeschrieben und die Situation geschildert und mit den entsprechenden Attesten von 2 Ärzten versehen zum MDK der KK geschickt. Eine Bemerkung hat gelautet: Ich weis, dass eigentlich kein Antrag erforderlich ist, aber der Arzt hat darauf bestanden hat, da er wohl "AOK" geschädigt ist. Es handelte sich um eine Regressforderung in einem ähnlichen Fall. Er wollte mir noch ein anderes Medikament verschreiben, bei dem es nicht zu einer Q-T-c Zeitverlängerung kommen sollte, dafür aber eine Tachykardie ausgelöst werden konnte. Das konnte mein Herz aber auch nicht vertragen und ich wäre in "Teufels Küche" gekommen. (Kammerflimmern durch Tachykardie und "aus die Maus" evtl. trotz Defi.)

Nach ein paar Tagen wollte ich nachfragen bei der Post, ob mein Schreiben schon zugestellt wurde. (Einwurfeinschreiben). Da lag aber schon im Briefkasten ein Schreiben der BARMER, dass Sie die Kosten bis zum 18. Januar 2018 übernehmen und ich mich dann nochmal melden sollte.

Eigentlich ging es nur um Formsachen, wie Auslandsstatistik und Qualitätsprüfung des Medikamentes.

Das Gesundheitssystem ist "ein Staat im Staate". Es ist die Selbstverwaltung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen. Die haben es fertiggebracht, dass den nicht einmal das Gesundheitsministerium etwas zu sagen hat. Kranke dürfen in diesem System nicht im geringsten mitbestimmen. Die Selbstverwaltung besteht auch nur aus gesunden Menschen.

Kürzlich stand in der Zeitung: 2 Drittel aller neuen Medikamente ohne Zusatznutzen (G-BA). Eine glatte Lüge durch Fehlbewertung G-BA, der für die Bewertung der Medikamente für GKV-Versicherte zuständig ist.

Es war nicht das erste Medikament mit angeblich keinem Zusatznutzen, obwohl mir mehre Ärzte versicherten es sei für mich sehr gut (und für andere auch), aber der G-BA empfand dies nicht so, denn es war ja teurer. Viele Ärzte wissen das auch, dass der G-BA falsch bewertet, trauen sich aber nicht so ein Medikament zu verschreiben, selbst wenn es einen großen Nutzen für den Patienten hat.

Ach ja, der Arzt hat Widerspruch eingelegt gegen die Regressforderung. Aber das wird wohl leider "dauern". Aber wenigstens er hat das kapiert. Anderen Ärzten geht der "Hintern" auf Grundeis. Auch deshalb, weil sie nicht einmal die offiziellen Verschreibungsregeln und das SGB V (Krankenkassenrecht mit Hinweis auf die Möglichkeiten, die Ärzte im "Einzelfall" haben. Ich bin leider nicht der einzige "Einzelfall".

In Deutschland ist überall "Gutantanamo", wo es kranke Kassenpatienten gibt, die etwas "aus der Reihe" tanzen mit ihren Krankheiten.

Wenn man dieses System kennt, dann stehen auch noch einem Glatzkopf die Haare zu Berge :-)

MfG

von
sonne

wenn du jetzt die 3. reha machst, scheint die drv dich evtl. nicht krank genug
für eine emr halten!
vielleicht trägt die 3. reha dazu bei, dass du eine emr erhälst.....

du fühlst du zwar sehr krank, mit allen drum und dran, aber fibro wird nach wie vor
von vielen ärtzen nicht als eine ernste erkrankung betrachtet.
das sieht man auch daran, das man bei fibro nur einen gdb von 10 oder 20 erhält,
mit vielglück einen grad von 30.
wenn du in fibro foren aktive bist, müsstest du das eigentlich wissen.
emr gibt es erst, wenn alle anderen therapien ausgeschöpft sind.
reha alleine reicht da lange nicht aus!

hast du krankenhaus berichte gesammelt, eine psycho therapie gemacht,
bist du bei einem schmerztherapeuten in behandlung usw.

und viele werden aufgrund von anderen erkrankungen berentet, und haben als
nebenbefund noch fibro.

wer hilft dir denn bei deinem kampf? ohne fachliche unterstützung wirst du kaum erfolg haben.
bist du beim sovd/vdk? oder ein anwalt für sozialrecht?

viel erfolg!

von
Herz1952

Hallo Maddi,

sicher ist eine Reha ein Ponyhof. Aber die Ärzte, die entscheiden, ob jemand Reha-fähig ist oder nicht, sind juristisch in einem Streichelzoo.

Ich habe es jetzt erst erfahren, wie unser Sohn von einem Arzt behandelt wurde, dass er vollkommen verzweifelt war und es beinahe zur Katastrophe gekommen wäre. Die Ausbilder der LTA, an der er teilnahm, haben Ihn zum Arzt geschickt. Leider hat er gesagt, er sei "rausgeschmissen" worden. Als er das korrigieren wollte, brach der Arzt ab und verweigerte ihm die AU-Bescheinigung und schickte ihn zurück, Er war vollkommen verzweifelt und es wäre beinahe zur ultimativen Katastrophe gekommen, weil er keine Hilfe bekam.

Genau dieser Arzt hält jetzt keine Sprechstunden mehr, sondern macht nur noch Gutachten - auch für die RV.

Kranke Menschen werden total entrechtet, erst recht, wenn es darum geht zu arbeiten oder nicht.

Wer begutachtet denn die Gutachter? Wer überprüft die Diagnosen und Behandlungen der Ärzte? Wer hat denn noch nie an einer Rechtsvorlesung teilgenommen und weis, dass es höhere Gesetze gibt als manche Richtlinien? Ärzte.

Es gibt übrigens Rehas bei bestimmten Krankheiten, das wird das Krankheitsbild nicht besser, sondern zu ca 25% sogar schlechter.

Es gibt Krankheiten, da kann "Druck" tödlich enden, ebenso wie die Unfähigkeit von Ärzten. Abitur, Studium und Dr.-Titel schützen nicht vor Dummheit. Was viele Ärzte auszeichnet ist Arroganz. Ich habe das leider allzu-oft erlebt. Auch Schlamperei hätte mich beinahe das Leben kosten können. (falsche OP-Aufklärung, die nicht durch einen Chirurgen erfolgen sollte, sondern durch einen Kardiologen. Damals hatte ich aber noch keine Erfahrungen und kein Wissen).

Die Aussicht, die Rente nicht ausgezahlt zu bekommen, das ist ein Druckmittel, das eigentlich nicht erlaubt ist. Außerdem: Auch die Krankenkassen müssen KG weiterzahlen, wenn Widerspruch gegen die Reha-Aufforderung eingelegt wird.

Bei mir hat mein Hausarzt auch schon Körperverletzung durch billige ungeeignet Verbände begangen, so dass ich zumindest den Arzt wechseln musste, weil die Wunde wieder schlechter wurde, nur weil er Angst vor Regressansprüchen hatte, die eigentlich nicht bestanden.

Dieses ganze Gesundheits- und Sozialsystem ist zu einem Saustall verkommen. Es gibt viele Richtlinien, die gegen andere Gesetze verstoßen. Aber solange niemand klagt oder das Recht anderweitig einfordert ist das alles "rechtens" - zumindest juristisch. Moral und Ethik spielt dann auch keine Rolle mehr.

Gott sei Dank habe ich dieses kranke System durchschaut und kann meinen Ärzten und Krankenkassen erklären, wo es lang geht.:-)

von
Herz1952

Zitiert von: Herz1952

Hallo Maddi,

sicher ist eine Reha ein Ponyhof. Aber die Ärzte, die entscheiden, ob jemand Reha-fähig ist oder nicht, sind juristisch in einem Streichelzoo.

Ich habe es jetzt erst erfahren, wie unser Sohn von einem Arzt behandelt wurde, dass er vollkommen verzweifelt war und es beinahe zur Katastrophe gekommen wäre. Die Ausbilder der LTA, an der er teilnahm, haben Ihn zum Arzt geschickt. Leider hat er gesagt, er sei "rausgeschmissen" worden. Als er das korrigieren wollte, brach der Arzt ab und verweigerte ihm die AU-Bescheinigung und schickte ihn zurück, Er war vollkommen verzweifelt und es wäre beinahe zur ultimativen Katastrophe gekommen, weil er keine Hilfe bekam.

Genau dieser Arzt hält jetzt keine Sprechstunden mehr, sondern macht nur noch Gutachten - auch für die RV.

Kranke Menschen werden total entrechtet, erst recht, wenn es darum geht zu arbeiten oder nicht.

Wer begutachtet denn die Gutachter? Wer überprüft die Diagnosen und Behandlungen der Ärzte? Wer hat denn noch nie an einer Rechtsvorlesung teilgenommen und weis, dass es höhere Gesetze gibt als manche Richtlinien? Ärzte.

Es gibt übrigens Rehas bei bestimmten Krankheiten, das wird das Krankheitsbild nicht besser, sondern zu ca 25% sogar schlechter.

Es gibt Krankheiten, da kann "Druck" tödlich enden, ebenso wie die Unfähigkeit von Ärzten. Abitur, Studium und Dr.-Titel schützen nicht vor Dummheit. Was viele Ärzte auszeichnet ist Arroganz. Ich habe das leider allzu-oft erlebt. Auch Schlamperei hätte mich beinahe das Leben kosten können. (falsche OP-Aufklärung, die nicht durch einen Chirurgen erfolgen sollte, sondern durch einen Kardiologen. Damals hatte ich aber noch keine Erfahrungen und kein Wissen).

Die Aussicht, die Rente nicht ausgezahlt zu bekommen, das ist ein Druckmittel, das eigentlich nicht erlaubt ist. Außerdem: Auch die Krankenkassen müssen KG weiterzahlen, wenn Widerspruch gegen die Reha-Aufforderung eingelegt wird.

Bei mir hat mein Hausarzt auch schon Körperverletzung durch billige ungeeignet Verbände begangen, so dass ich zumindest den Arzt wechseln musste, weil die Wunde wieder schlechter wurde, nur weil er Angst vor Regressansprüchen hatte, die eigentlich nicht bestanden.

Dieses ganze Gesundheits- und Sozialsystem ist zu einem Saustall verkommen. Es gibt viele Richtlinien, die gegen andere Gesetze verstoßen. Aber solange niemand klagt oder das Recht anderweitig einfordert ist das alles "rechtens" - zumindest juristisch. Moral und Ethik spielt dann auch keine Rolle mehr.

Gott sei Dank habe ich dieses kranke System durchschaut und kann meinen Ärzten und Krankenkassen erklären, wo es lang geht.:-)

Entschuldigen Sie meine unpassenden, quälend langweiligen Beiträge.
Ich habe einen psychischen Zwang meine erfundenen Geschichten anderen mitzuteilen.
Da mir in meiner Umgebung niemand mehr glaubt und zuhört, versuche ich mir auf diesem Wege Luft zu machen, auch wenn es niemanden interessiert.
Meine immer fast identischen Beiträge können Sie hier im Forum nachlesen, damit Sie auch sehen wie penetrant ich immer wieder aufs Neue meine Geschichten verbreite!

von
Herz1952, das Richtige

Hallo Maddi,

eine Reha machen müssen Sie eigentlich nicht.

Bei Ihren vielen Krankheiten fragt sich auch, welche für Sie noch in Frage kämen. In diesem Fall käme es entweder zu einer Rente oder aber auch zu einer Ablehnung.

In Ihrem Fall sehe ich, dass eine weitere Reha nur "Geldverschwendung" wäre zu Lasten der Versichertengemeinschaft, weil doch nichts anderes herauskommt.

Die RV sieht das leider etwas anders. Am meisten helfen könnte es Ihnen, wenn Sie schon Rehas wegen Ihrer Psychischen Erkrankungen gemacht hätten. Daraus könnte auch geschlossen werden, dass sich Ihre Situation in nächster Zeit nicht bessern würde und zumindest eine Rente auf Zeit gewährt werden sollte.

Aber ich schlage Ihnen auch - wie Sonne vor - wenn es Sie nicht zu sehr belastet eine weitere Reha zu machen. Außerdem würde ich ein Attest nachreichen von Ihren Ärzten, dass eine weitere Reha eigentlich sinnlos ist. Vielleicht wacht dann die RV mal auf und diejenigen, die darüber entscheiden.

Leider sehe ich jetzt, dass es sich "nur" um eine sog. Anpassungsdepression handelt. Dies wir einfach so gesehen, dass Sie sich an die Gegebenheiten anpassen müssten und nur deshalb nicht arbeiten können. Ich möchte denjenigen Gutachter sehen, der das gleiche hat, wie er dann urteilen würde. Wenn die sonstigen "Sachen" nicht in Griff zu bekommen sind, wird man diese Sache leider nicht los.

Sie sind aber auch noch arbeitsunfähig und mit den derzeitigen Beschwerden gar nicht in der Lage, an irgendeiner beruflichen Reha überhaupt teilzunehmen. Bei solchen Maßnahmen profitieren oft nur die sog. Reha-Einrichtungen. Dies sollte der VdK mal der RV klarmachen.

Aber die Gemeinschaft der gesunden Versicherten ist von Rehas als Heilbringer oder als in die Arbeitbringer meistens felsenfest davon überzeugt.

Ihren Körper interessiert aber diese Überzeugung einen "feuchten Kehricht".

Sonne schrieb noch, dass erst andere Maßnahmen ausgeschöpft werden müssen, bis man eine Rente bekommt. Ich frage mich, ob überhaupt noch was geschöpft werden kann, weil der Brunnen doch schon leer ist.

Ebenfalls viel Erfolg

PS: Reha-Beraterinne können das eigentlich nicht entscheide, müssen aber. Na ja, sie sollen auch das Beste für den Versicherten und die RV "herausschlagen" und glauben auch noch dran.

Nach meiner Reha-Beraterin hätte ich mich nach der AHB möglichst bald beim Arbeitsamt melden sollen, damit ich noch - man höre und staune - Zwei Jahre Arbeitslosengeld beziehen könne, weil danach nur noch 1 Jahr gezahlt werden würde. Das wusste ich ja bereits. Als ich ihr erwiderte, dass ich wahrscheinlich nie mehr arbeiten kann, meinte sie, dann soll ich mir am besten einen "neutralen" Berater aussuchen. Dadurch hat sie sich als "inkompetent" regelrecht "geoutet".

Und ich hätte dann noch eine andere Versicherungsgemeinschaft belastet.

Es kam: weiterhin AU und kurz vor Aussteuerung Rentenantrag mit kurzer ALG-Zeit bis zur Rente. (Nahtlosigkeitsregelung).

von
Herz1952, das Richtige

Zitiert von: Herz1952, das Richtige

Hallo Maddi,

eine Reha machen müssen Sie eigentlich nicht.

Bei Ihren vielen Krankheiten fragt sich auch, welche für Sie noch in Frage kämen. In diesem Fall käme es entweder zu einer Rente oder aber auch zu einer Ablehnung.

In Ihrem Fall sehe ich, dass eine weitere Reha nur "Geldverschwendung" wäre zu Lasten der Versichertengemeinschaft, weil doch nichts anderes herauskommt.

Die RV sieht das leider etwas anders. Am meisten helfen könnte es Ihnen, wenn Sie schon Rehas wegen Ihrer Psychischen Erkrankungen gemacht hätten. Daraus könnte auch geschlossen werden, dass sich Ihre Situation in nächster Zeit nicht bessern würde und zumindest eine Rente auf Zeit gewährt werden sollte.

Aber ich schlage Ihnen auch - wie Sonne vor - wenn es Sie nicht zu sehr belastet eine weitere Reha zu machen. Außerdem würde ich ein Attest nachreichen von Ihren Ärzten, dass eine weitere Reha eigentlich sinnlos ist. Vielleicht wacht dann die RV mal auf und diejenigen, die darüber entscheiden.

Leider sehe ich jetzt, dass es sich "nur" um eine sog. Anpassungsdepression handelt. Dies wir einfach so gesehen, dass Sie sich an die Gegebenheiten anpassen müssten und nur deshalb nicht arbeiten können. Ich möchte denjenigen Gutachter sehen, der das gleiche hat, wie er dann urteilen würde. Wenn die sonstigen "Sachen" nicht in Griff zu bekommen sind, wird man diese Sache leider nicht los.

Sie sind aber auch noch arbeitsunfähig und mit den derzeitigen Beschwerden gar nicht in der Lage, an irgendeiner beruflichen Reha überhaupt teilzunehmen. Bei solchen Maßnahmen profitieren oft nur die sog. Reha-Einrichtungen. Dies sollte der VdK mal der RV klarmachen.

Aber die Gemeinschaft der gesunden Versicherten ist von Rehas als Heilbringer oder als in die Arbeitbringer meistens felsenfest davon überzeugt.

Ihren Körper interessiert aber diese Überzeugung einen "feuchten Kehricht".

Sonne schrieb noch, dass erst andere Maßnahmen ausgeschöpft werden müssen, bis man eine Rente bekommt. Ich frage mich, ob überhaupt noch was geschöpft werden kann, weil der Brunnen doch schon leer ist.

Ebenfalls viel Erfolg

PS: Reha-Beraterinne können das eigentlich nicht entscheide, müssen aber. Na ja, sie sollen auch das Beste für den Versicherten und die RV "herausschlagen" und glauben auch noch dran.

Nach meiner Reha-Beraterin hätte ich mich nach der AHB möglichst bald beim Arbeitsamt melden sollen, damit ich noch - man höre und staune - Zwei Jahre Arbeitslosengeld beziehen könne, weil danach nur noch 1 Jahr gezahlt werden würde. Das wusste ich ja bereits. Als ich ihr erwiderte, dass ich wahrscheinlich nie mehr arbeiten kann, meinte sie, dann soll ich mir am besten einen "neutralen" Berater aussuchen. Dadurch hat sie sich als "inkompetent" regelrecht "geoutet".

Und ich hätte dann noch eine andere Versicherungsgemeinschaft belastet.

Es kam: weiterhin AU und kurz vor Aussteuerung Rentenantrag mit kurzer ALG-Zeit bis zur Rente. (Nahtlosigkeitsregelung).

Jetzt muss ich erkennen, dass ich auch noch schizophren bin und meinen Blödsinn unter einem anderen Namen verbreite. Tut mir leid! Vergessen Sie meine Zeilen. Ich nutze selbst unser Sozialsystem aus und beschwere mich anschließend noch darüber. Wie verrückt muss ich sein?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Maddi,

zunächst einmal: bitte versuchen Sie die Beiträge von Herz1952 zu ignorieren, der oder die dahinter stehenden User nerven leider immer mal wieder im Forum.

Zu Ihrem eigentlichen Anliegen kann ich Ihnen hier im Forum aber leider nicht helfen. Die Sozialmediziner Ihres RV-Trägers sind ganz offenbar anhand der vorliegenden ärztlichen Befunde zu dem Ergebnis gekommen, dass Ihre Erwerbsfähigkeit mit Rehabilitationsmaßnahmen zumindest teilweise gebessert werden kann und haben Ihnen im Rahmen des Rentenverfahrens solche Maßnahmen angeboten. Wenn Sie sich eigentlich nicht in der Lage fühlen, diese Maßnahme zu absolvieren, können Sie dass nur direkt mit Ihrem RV-Träger klären, am Besten natürlich mit Unterstützung Ihrer behandelnden Ärzte. Wir können hier im Forum weder Ihren Gesundheitszustand bzw. Ihre Erwerbsfähigkeit einschätzen, noch die Hintergründe für die Entscheidungen Ihres RV-Trägers klären.

von
Genervter

Zitiert von: Herz1952, das Richtige

Hallo Maddi,

zunächst einmal: bitte versuchen Sie die Beiträge von Herz1952 zu ignorieren, der oder die dahinter stehenden User nerven leider immer mal wieder im Forum.

Tja Herz 1952: Treffer und versenkt!

von
Schorsch

Zitiert von: Genervter

Zitiert von: Genervter

Hallo Maddi,

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Tja Herz 1952: Treffer und versenkt!


Ich fürchte, dieser Dummschwätzer ist unsinkbar.....;-)

MfG