von
Da I

Hallo
Ich habe wegen dreier Bandscheibenvorfälle in der Hws eine Reha beantragt und genemigt bekommen.
Nun war ich aber bevor ich die genemigung erhalten habe nochmal bei einem Spezialisten der meinte dass das Hauptproblem im verengten spinalkanal liegt und er rät zur OP.
Was nun. Reha verschieben oder absagen und erst zur OP oder Reha durchziehen und wenn´s nichts bringt im Anschluss zur OP.
Ich bin seit 5 Monaten im Krankenstand und hab immer noch tierische Schmerzen. Ich selbst und vor allem mein Arbeitgeber sind langsam etas ungeduldig.
Grüsse Da I

von
Fastrentner

Was erwarten Sie denn hier im Forum für eine Antwort? Hallo
Nur Ihr Arzt und Sie selber können doch beurteilen, was das Beste für Sie ist.
Wenn es aus medizinischer Sicht eher geboten ist, zunächst operiert zu werden, verschieben Sie die Reha.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Da I,

leider kann ich Ihnen im Rahmen dieses Forums auch keinen abschließenden Rat geben. Aus meiner Sicht wäre es am sinnvollsten, diese Frage mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen und dann eine entsprechende Entscheidung zu treffen.

von
=//=

Zitiert von: Da I
Hallo
Ich habe wegen dreier Bandscheibenvorfälle in der Hws eine Reha beantragt und genemigt bekommen.
Nun war ich aber bevor ich die genemigung erhalten habe nochmal bei einem Spezialisten der meinte dass das Hauptproblem im verengten spinalkanal liegt und er rät zur OP.
Was nun. Reha verschieben oder absagen und erst zur OP oder Reha durchziehen und wenn´s nichts bringt im Anschluss zur OP.
Ich bin seit 5 Monaten im Krankenstand und hab immer noch tierische Schmerzen. Ich selbst und vor allem mein Arbeitgeber sind langsam etas ungeduldig.
Grüsse Da I

Setzen Sie sich zunächst - wie bereits vorgeschlagen - mit Ihrem Arzt/dem Spezialisten in Verbindung. Wenn die OP vorrangig ist, melden Sie dies umgehend der DRV. In den meisten Fällen wird nach einer OP eine Anschlussheilbehandlung (ähnlich wie Reha) durchgeführt, wenn dies vom Klinikarzt befürwortet wird. Dann erledigt sich das Ganze von selbst.

von
Silvia

Hallo Da I

Aus leidvoller eigener Erfahrung heraus (operative Intervention über drei Wirbelkörper aufgrund absoluter Spinalkanalstenose in der HWS) rate ich Ihnen, zunächst die medizinische Seite komplett abzuklären und ggf. eine notwendige OP in Angriff zu nehmen.

Es macht keinen Sinn in eine Reha zu gehen, wo man Ihnen, aufgrund der vorliegenden Erkrankung (ich lese ihre Info an uns so heraus, dass bei Ihnen auch eine Spinalkanalstenose vorliegt), nur ein eingeschränktes Behandlungsangebot bieten könnte.

Jegliche therapeutisch anzuwendende Manipulation an einem verengten Spinalkanal bedeutet ein erhöhtes Risiko, dauerhafte Schädigungen davon zu tragen!
Es bedarf einer überaus sensiblen Behandlung auf neurophysiologischer Grundlage.

Wie von =//= bereits erläutert, sollte sich die rehabilitative Nachsorge in Form einer Anschlussheilbehandlung (AHB) oder auf eine spätere Reha konzentrieren.

Eine Reha im jetzigen Stadium des Krankheitsbilds wird Ihnen kaum/wenig Linderung/Erfolg auf lange Zeit bescheren.

Besprechen sie sich ausführlich mit ihren behandelnden Ärzten und setzen Sie sich auch mit den verschiedenen OP-Methoden auseinander.

Alles Gute wünscht Silvia