von
Frau AN

Man bekommt z. T. jährlich eine Information hinsichtlich der zu erwartenden Rente, wenn weiterhin eingezahlt wird wie bisher.
FRAGE: stimmt das überein, wenn letztes Jahr die letzte Vorausprognose erstellt wurde und dieses Jahr erstmals Rente bezogen wird?
Ich will nur wissen, wie exakt man sich auf die Prognose verlassen kann.
Vielen Dank im voraus.

von
senf-dazu

Das kommt darauf an ... :)

Wenn das Einkommen so weiter gelaufen ist, die Beträge bereits alle an die DRV gemeldet wurden und auch die entsprechende Rente bezogen wird, dann sollte das (bis auf vielleicht Cent-Beträge) stimmen.
Wenn der Betrag sich auf die Regelaltersrente (zur Regelaltersgrenze) bezog, aber eine vorzeitige Rente bezogen wird (z.B. die Rente für langjährig Versicherte ab 63), dann fehlen einige Monate bis Jahre an Beiträgen und es werden Abschläge fällig, so dass der Betrag nicht mehr stimmen kann.

Experten-Antwort

Hallo, AN,

die Ausführungen von „Senf-Dazu“ wollen wir dahin gehend ergänzen, dass diese Prognosen nicht berücksichtigen können, ob sich in Ihren privaten Verhältnissen Änderungen (z.B. positive als auch negative Veränderung des Einkommens, Scheidung und Versorgungsausgleich, Reduzierung/Aufstockung der Arbeitszeit, früherer Rentenbeginn, als in der Renteninformation, Altersteilzeitangebot, Verlust des Arbeitsplatzes usw.) ergeben. Ebenso kann nicht prognostiziert werden, in wie weit die Gesetzgeber Rentenerhöhungen beschließen. Diese Prognosen sollen lediglich ein Anhalt für Sie sein unter der Annahme, dass alles „so läuft“ wie bisher.