von
Hannes

keine reine Rentenfrage, aber vielleicht kann jemand antworten.

---- mündliche Verhandlung Sozialgericht
----- mein Einwand nicht von den richtigen Gutachtern begutachtet worden zu sein (Ortop. Statt Neurologe)
------ Richter trifft kein Urteil sondern beauftragt die verklagte Behörde noch vom Neurologen begutachtet zu werden.
----- Fragte dann die Dame vom Amt und mich ob wir einverstanden sind
----- beide sagten ja
----- bin jetzt etwas verwirrt, war das nun ein Vergleich?Ging alles so schnell. Und was ist wenn die Behörde nach zusätzlichem Gutachten wieder mein Begehren ablehnt. Kann ich dann nochmal Widerspruch einlegen? Und wenn wo? Das Gericht hat ja den Ball ohne Entscheidung an die voherige Behörde zurückgegeben.
Wär super wenn sich da jemand auskennt.
Vielen Dank

von
W*lfgang

Zitiert von: Hannes

----- Fragte dann die Dame vom Amt und mich ob wir einverstanden sind
----- beide sagten ja
----- bin jetzt etwas verwirrt, war das nun ein Vergleich?
Hannes,

ist kein Vergleich, der Prozess läuft weiter, bis das neue Gutachten vorliegt und der Richter sich dann ein abschließendes Urteil bildet.

Gruß
w.
PS: nächstes Mal fragen Sie den Richter - der wird Sie nicht gleich fressen, und über die rechtlichen Auswirkungen dieses 2. Gutachtens mit (erforderlicher) Zustimmung der Verfahrensbeteiligten informieren.

von
Hannes

Hallo Wolfgang, ja ich hätte schon gefragt, die Gedanken kamen mir erst als ich daheim war :-)
Man wird dort ja etwas überrumpelt.... Ich hab nur noch im Ohr das er der Beisitzerin diktierte das das
Jetzige Verfahren damit erst mal abgeschlossen ist?!
Denn das Gutachten wird ja nicht vom Gericht sondern von der Behörde gefordert.
Ich hoffe sie haben Recht und es kommt noch zu einem Urteil.

von
Herz1952

Zitiert von: Hannes

Hallo Wolfgang, ja ich hätte schon gefragt, die Gedanken kamen mir erst als ich daheim war :-)
Man wird dort ja etwas überrumpelt.... Ich hab nur noch im Ohr das er der Beisitzerin diktierte das das
Jetzige Verfahren damit erst mal abgeschlossen ist?!
Denn das Gutachten wird ja nicht vom Gericht sondern von der Behörde gefordert.
Ich hoffe sie haben Recht und es kommt noch zu einem Urteil.

Sie hätten vorher einen Rechtsbeistand beauftragen sollen, wenn Sie demaßen unerfahren und unsicher sind.

von
W*lfgang

Zitiert von: Hannes
Ich hab nur noch im Ohr das er der Beisitzerin diktierte das das
Jetzige Verfahren damit erst mal abgeschlossen ist?!
...dazu sollte es im Nachgang noch zu einer schriftlichen Aussage des Gerichts/aktueller Stand kommen - machen die natürlich nicht am selben Tag fertig. Also einfach abwarten.

Gruß
w.

von
Hannes

@ Herz.....wie konnte ich das nur vergessen !

@ Wolfgang Danke , ich wart erst mal!

von
Oldenburger

Keine Sorge, das kann noch kein Vergleich gewesen sein.

von
Herz1952

Zitiert von: Hannes

@ Herz.....wie konnte ich das nur vergessen !

@ Wolfgang Danke , ich wart erst mal!

Ich empfehle Ihnen einen unabhängigen Rentenberater

von
Hannes

War wohl doch ein Vergleich lt. Abschrift vom Gerichtsprotokoll :-(
Vergleich:
Die Behörde wird verpflichtet nach Neurologischer Begutachtung erneut zu bescheiden.
Der Rechtsstreit wird damit übereinstimmend als erledigt betrachtet.
Die Frage ist echt was passiert wenn ich mit dem neuen Bescheid nicht einverstanden bin?
Kann ich dann überhaupt nochmal widerspruch einlegen?

von
KSC

Ja, dann geht norfalls das "Spiel" Widerspruch, Klage, etc wieder von vorne los.......

von
Hannes

Danke KSC!