von
Theodor Bäcker

Guten Tag!
Annahme:
-Ich beziehe eine Teilrente (50 %) mit Abschlag für die Dauer von einem Jahr.
-Im zweiten Jahr reduziere ich diese Teilrente mit Abschlag auf 40 %.
-Im dritten Jahr erfülle ich den Anspruch für eine Rente ohne Abschlag und beantrage diese.

Frage:
Bekomme ich dann 50 % oder 60 % meiner Rente ohne Abschlag?

Vielen Dank im Voraus!

von
Kaiser

Zitiert von: Theodor Bäcker
Guten Tag!
Annahme:
-Ich beziehe eine Teilrente (50 %) mit Abschlag für die Dauer von einem Jahr.
-Im zweiten Jahr reduziere ich diese Teilrente mit Abschlag auf 40 %.
-Im dritten Jahr erfülle ich den Anspruch für eine Rente ohne Abschlag und beantrage diese.

Frage:
Bekomme ich dann 50 % oder 60 % meiner Rente ohne Abschlag?

Vielen Dank im Voraus!

Ja.

von
Victoria Bäcker

Zitiert von: Theodor Bäcker
Guten Tag!
Annahme:
-Ich beziehe eine Teilrente (50 %) mit Abschlag für die Dauer von einem Jahr.
-Im zweiten Jahr reduziere ich diese Teilrente mit Abschlag auf 40 %.
-Im dritten Jahr erfülle ich den Anspruch für eine Rente ohne Abschlag und beantrage diese.

Frage:
Bekomme ich dann 50 % oder 60 % meiner Rente ohne Abschlag?

Vielen Dank im Voraus!

Du bekommst 55% Ihrer Rente ohne Abschlag.

von
W*lfgang

Hallo Theodor Bäcker,

weder noch, das wird ein ziemlicher 'krummer' Wert sein - da wohl offensichtlich Gründe/Einkommen /zusätzlich erworbene EP das Gesamtergebnis beeinflussen. Wer verzichtet denn schon ohne Grund auf Teile der Rente, nur um Renten-Tetris zu spielen?! ;-) (Klausurfrage? :-))

UND, jeder neue/spätere VV im Rahmen des vorläufigen/endgültigen Durchschnittseinkommen kann bereits zu geringen Abweichungen führen.

Rein hypothetisch/Berechnung am selben Tag, tendiere ich zu 60 % (die 10% EP, die nicht weiter in Anspruch genommen wurden) ...ist für die Praxis aber gänzlich irrelevant.

Gruß
w.

von
Grübler

Zitiert von: W*lfgang
Hallo Theodor Bäcker,

weder noch, das wird ein ziemlicher 'krummer' Wert sein - da wohl offensichtlich Gründe/Einkommen /zusätzlich erworbene EP das Gesamtergebnis beeinflussen. Wer verzichtet denn schon ohne Grund auf Teile der Rente, nur um Renten-Tetris zu spielen?! ;-) (Klausurfrage? :-))

UND, jeder neue/spätere VV im Rahmen des vorläufigen/endgültigen Durchschnittseinkommen kann bereits zu geringen Abweichungen führen.

Rein hypothetisch/Berechnung am selben Tag, tendiere ich zu 60 % (die 10% EP, die nicht weiter in Anspruch genommen wurden) ...ist für die Praxis aber gänzlich irrelevant.

Gruß
w.


Vielleicht kann der von den Experten so sehr geschätzte W*lfgang ja mal erklären, wie man nach mehreren Jahren Rentenbezug mit Abschlägen plötzlich Anspruch auf eine Rente ohne Abschläge haben kann.

Ich verstehe das nämlich nicht!

von
W*lfgang

Zitiert von: Grübler
Vielleicht kann der von den Experten so sehr geschätzte W*lfgang ja mal erklären, wie man nach mehreren Jahren Rentenbezug mit Abschlägen plötzlich Anspruch auf eine Rente ohne Abschläge haben kann.

Es geht hier nur um die (bisher nicht gezahlte) Alters_teil_rente und deren Nichtabschlag. Genau die Ausgangsfrage lesen/verstehen, dann wird es deutlich :-)

Zum Verständnis: Jemand arbeitet noch 'halb' weiter, nimmt eine TEILrente mit Abschlag nebenbei mit und erwartet dann mit der Regelaltersgrenze die volle Altersrente. Welcher Teil dieser Rente hat dann den 'alten' Abschlag, welcher Teil dieser Rente ist dann ohne Abschlag?!

Um Altersvollrentner mit Abschlägen, die (nicht) wegfallen können, geht es hier nicht.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Herr Bäcker,

beziehen Sie eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen nur als Teilrente, wird nur der Teil, den Sie bereits in Anspruch genommen haben, mit einem entsprechenden Abschlag belegt.

Der Teil, der später in Anspruch genommen wird, erhält den entsprechend geringeren Abschlag, oder sogar keinen Abschlag.

Der Teil, der bereits mit einem Abschlag belegt war, dann aber zunächst erst einmal nicht mehr in Anspruch genommen wird (Reduzierung der Teilrente von 50% auf 40%), erhält bei einer später höheren Teil- oder Vollrente einen Zuschlag für die Zeit der Nichtinanspruchnahme.