von
Wilfried

Ich könnte regulär ab 1. März 2018 in die Rente gehen, würde aber gern noch 2 Jahre länger auf meiner derzeitigen Arbeitsstelle weiterarbeiten. Bei normaler Zahlung aller Sozialversicherungsbeiträge also. Ist das ohne Weiteres möglich oder kann mir das irgendwer, z.B. mein Arbeitgeber, verwehren? Gibt es dazu etwas Besonderes zu beachten?
Danke für Ihre Hinweise

von
senf-dazu

Hallo Wilfried!

Renten-technisch ist das kein Problem, kein Mensch muss irgendwann in Rente gehen, es müssen nur die Voraussetzungen für den Bezug gegeben sein, wenn man sie erhalten will. Der Umkehr-Schluss "Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, muss man die Rente auch nehmen" gilt nicht.
Ein Weiterarbeiten ist ja auch durch die "Flexirente" ausdrücklich vom Gesetzgeber bejaht worden.

Arbeitsrechtlich könnte es aber einen Haken geben: manche Arbeitsverträge, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen sehen ein automatisches Ende des Arbeitsverhältnisses (ohne dass es einer Kündigung bedarf) vor, wenn eine abschlagsfreie Rente oder die Regelaltersrente bezogen werden kann. Dies müssen Sie mit dem Arbeitgeber (oder Personalabteilung, Betriebsrat, etc.) klären.

von
HelgaErna

Es ist mir völlig unverständlich, warum jemand länger arbeiten will als er muss.

von
SuchenundFragen

Zitiert von:

Es ist mir völlig unverständlich, warum jemand länger arbeiten will als er muss.

Es soll Leute geben, denen ihr Job Spaß macht...

von
Helma N.

Manche Menschen denken nicht wie kurz das Leben ist, fallen in der Rente in ein tiefes Loch. Ich war mit 58 J. daheim, ATZ, alles wunderbar, Schwimmbad, Sauna, usw. Diese paar Jahre kann mir schon niemand mehr nehmen. Es gibt schon sehr dumme Menschen die können nichts mit sich anfangen, aber es gibt nichts was es nicht gibt.

von
Otto Reichel

Zitiert von: Helma N.

Manche Menschen denken nicht wie kurz das Leben ist, fallen in der Rente in ein tiefes Loch. Ich war mit 58 J. daheim, ATZ, alles wunderbar, Schwimmbad, Sauna, usw. Diese paar Jahre kann mir schon niemand mehr nehmen. Es gibt schon sehr dumme Menschen die können nichts mit sich anfangen, aber es gibt nichts was es nicht gibt.

Ganz so einfach ist es nicht. Wenn man 30 oder 40 Jahre tag aus, tag ein gearbeitet hat, kann man nicht plötzlich aufhören. So einfach kann man die Uhr nicht einfach abdrehen.
Starke Raucher können auch nicht von heute auf morgen aufhören. Viele Rauchen rauchen auch trotz Krebs weiter bis zum Umfallen.

Gut ist wenn man eine ordentliche Rente hat. Denn ohne Moos ist auch in der Rente nichts los.
Noch besser ist, wenn man sein restliches Leben auch ohne viel Geld geniesen und sich so an der Natur erfreuen kann.

An sich triviale Erkenntnisse....

von
Mesut Esel

Wenn man einen Job hat,wo es immer mollig warm ist,nach 8 Stunden pünktlich der Hammer fällt,Wochenende und Feiertage stets frei hat und man kacken gehen kann,wenn man will,so kann man das lange aushalten!

von
Ranschid

@ HelgaErna

und dann soll es noch Rentner geben, da langtes nicht hinten und nicht vorne, weil se keinen Job hatten der top bezahlt war und zu einer hohen Rente geführt hat. Vllt weil sie noch spät Kinder bekommen haben, daher nicht arbeiten konnten, weil es noch keine Ganztagskindergärten gab oder ne Pflegetätigkeit ausgeübt wurde, weil es wichtiger war Angehörigen bis in den Tod zu pflegen, die abgeführten RV-Beiträge der Pflegekasse für diese Zeit einen aber nicht reich gemacht haben bzgl. der Rente - außer an Erfahrung. Seien Sie froh, dass Sie gut auskommen und schon früh in Rente gehen konnten - aber lassen Sie andere leben wie sie es wollen. Dumm ist der, der kleinkariert denkt und nie über seinen Tellerrand hinausblickt. Aber Konfuze sagte schon: "Das Licht kann nicht in einen Tunnel scheinen!".... denken Sie mal drüber nach!

P.S. Warum glauben Sie hat der Gesetzgeber Änderungen wie das "Flexi-Renten-Gesetz" eingeführt? Bestimmt nicht, weil alle mit 58 nicht mehr arbeiten müssen und trotz des späteren Rentenbeginns die Rente stimmt......

von
B. Schwarz

Zitiert von: Helma N.

Wenn man einen Job hat,wo es immer mollig warm ist,nach 8 Stunden pünktlich der Hammer fällt,Wochenende und Feiertage stets frei hat und man kacken gehen kann,wenn man will,so kann man das lange aushalten!

Genau Mesut, aber leider kann nicht jeder Beamter werden.

von
Mesut Esel

Auf die Spezies!Beamte!wollte ich nun nicht speziell mit dem Finger zeigen,aber sie wären wohl dabei,auch die Bürodamen generell.Es muß einfach jeder selber wissen,was ihm wichtig ist,es gibt ja Leute,die ohne ihren Beruf nicht leben können,andere hassen denselbigen und wiederum müssen manche ganz schön schuften.Manches was schwer aussieht,ist in Wahrheit leichter als gedacht und umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.nehmen Sie nur mal Lehrer,da wird regelmäßig mehr Geld eingefordert,aber was machen die schon groß?Sie gehen in die Schule,zum Studium,wieder an die Schule.Vom Leben draußen-null Ahnung.Den Stoff hat man nach paar Jahren im Ärmel,man kann sitzen,gehen,stehen im Wechsel und immer im Warmen und immer Pausen.Von den Arbeitszeiten und Ferien gar nicht zu reden!Und keine Tüte Mitleid für das Korrigieren von Arbeiten,in vielen Berufen muß man z.T.vor-und nacharbeitenWenn im Sommer verkürzter Unterricht stattfindet wird das Gehalt nicht gekürzt.Und wer jetzt auf der Nervenschiene reiten möchte,fragen Sie mal Zugbegleiter oder Busfahrer,die haben die Bagage vor und nach der Schule auf dem Hals und dort gebärden sich die Plagen schlimmer als in der Schule.Keinen Cent mehr für Lehrer!!!!!

von
Rentensputnik

Hallo B. Schwarz.

Polizisten und Feuerwehrleute sind übrigens auch Beamte.
Denken Sie also bitte erst nach, bevor Sie so verallgemeinerte und dumme Kommentare von sich geben.
Das ist nämllich genau der Grund warum man Personen wie Sie nicht ernst nimmt, wenn Sie sich äußern.

von
Jimmi

Sie sind kein Esel, sie haben recht. Lehrer bei uns ein Leben in der Hängematte. Auf Lanzarote haben die Lehrer 4 Wochen Jahresurlaub, in den zusätzlichen Ferien der Schüler arbeiten sie in einer Käserei. Das ist kein dummer Spruch, es ist so. Aber bei uns müssen ja die Lehrer Beamte werden, warum überhaupt?

von
HelgaErna

Zitiert von: Helma N.

Polizisten und Feuerwehrleute sind übrigens auch Beamte.

Natürlich gibt es auch Beamte, die hart arbeiten müssen, die es nicht so gut haben, wie z.B. DRV-Sachbearbeiter oder Lehrer.

So wie die arbeiten, möchten manche Leute ihren Urlaub verbringen.

von
Mesut Esel

Zitiert von: Helma N.

Zitiert von: Helma N.

Polizisten und Feuerwehrleute sind übrigens auch Beamte.

Natürlich gibt es auch Beamte, die hart arbeiten müssen, die es nicht so gut haben, wie z.B. DRV-Sachbearbeiter oder Lehrer.

So wie die arbeiten, möchten manche Leute ihren Urlaub verbringen.

Das verwerfliche ist nicht das Beamtentum an sich.Aber wenn wir uns z.B. in den Verwaltungen etwas derartiges leisten,muß für diese Privilegien-Unkündbarkeit beispielsweise-auch eine Gegenleistung erfolgen.So erwarte ich,daß falls mir irgendwo etwas zusteht oder beantragt werden kann/muß,daß der Beamte von sich aus tätig wird und mir dies mitteilt und nicht umgekehrt.Ging ja in einem anderen Land auch,dort wurde der Apparat stets von sich aus tätig,falls etwas derartiges anstand.

von
W*lfgang

Hallo Wilfried,

...ist ja sehr erheiternd/vielsagend, welche Gedanken Menschen dann bewegen (müssen), wenn Sie sich selbstbestimmt aus freien Stücken für eine Weiterbeschäftigung entscheiden wollen - da holen wir doch auch noch gleich die sesselpubenden Beamten argumentativ mit ins Boot (komisch, da gibt es nur keine Flexipension für den weiterhin gesunden Büroschlaf) ...schade nur, das die 'Asylanten' noch nicht erwähnt worden sind, die den 'redlichen' teuschten Bürgern die Arbeitsplätze auf höchsten Niveau abspenstig machen. Leute gibt’s, da neid' ich Ihnen die 'Höhe' Ihrer Rente nicht – über Ursachen mag man spekulieren ;-)

Wenn Sie die 'reguläre' Rente meinen, sprechen Sie sicher von der Regelaltersgrenze, dafür gibt es 3 Möglichkeiten bei Weiterbeschäftigung:

1. Volle Rente, volle versicherungsfreie Weiterbeschäftigung (keine Rentenbeiträge mehr).
2. Rente aufschieben, versicherungspflichtige Weiterbeschäftigung, Rentenzuwachs durch weiter Entgeltpunkte (aus der Versicherungspflichtigen Beschäftigung) PLUS Bonus/Zuschlag für das Aufschieben der ganzen Rente (z. B. 6 % noch oben drauf für 1 Jahr Verschiebung).
3. Volle Rente + versicherungspflichtige Beschäftigung mit jeweils zum 01.07. 'Ausschüttung' der neu erarbeiteten Rentenwerte/Entgeltpunkte + Zuschlag für die 'neuen' Punkte, die ab Regelaltersgrenze zum 01.07. in die laufenden Rente einzurechnen sind.

Zu 2. tendiere ich nicht, wenn man sich die Amortisierungsphase anschaut, 3. könnte interessant sein, solange Sie noch ein paar mittlere Jährchen als Rentenempfänger auf der Lebensskala erwarten. Grobe analytische Berechnungen wird man in einer Beratungsstelle vor Ort erstellen können.

Grundsatzfrage: spielt der AG da freiwillig mit? Kann/muss er aber nicht, insofern ist der Beitrag von senf-dazu hilfreich.

Gruß
w.

von
Mesut Esel

Zitiert von: Helma N.

Zitiert von: Helma N.

Polizisten und Feuerwehrleute sind übrigens auch Beamte.

Natürlich gibt es auch Beamte, die hart arbeiten müssen, die es nicht so gut haben, wie z.B. DRV-Sachbearbeiter oder Lehrer.

So wie die arbeiten, möchten manche Leute ihren Urlaub verbringen.

Ich habe kürzlich eine Baumfällgenehmigumg bei der hiesigen Verwaltung beantragt.Drei(!)mal mußte diese moniert werden!Falsche Adresse,dann falsches Gewächs und zum Schluß verkehrte Neupflanzungsanordnung.Und das trotz stattgefundenem Außentermin vor Ort.Wenn z.B.im Gesundheitswesen jemand so arbeiten würde,die Folgen will ich mir gar nicht ausmalen!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo, Wilfried,

es ist grundsätzlich kein Problem über die Regelaltersgrenze hinaus weiter zu arbeiten. Sie sollten allerdings mit dem Arbeitgeber absprechen, dass Sie dies planen, denn dieser Schritt beinhaltet Änderungen im Arbeits- und Tarifrecht.
Wie „senf-dazu“ bereits erwähnt hat, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, je nach Vertragslage bzw. Tarifvertrag, Sie weiter zu beschäftigen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Rentenhöhe und der damit verbunden Komplexität empfehle ich Ihnen eine Beratung in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung um Ihre individuelle Situation abzuklären. Bis dahin verweisen wir auf den Teil des Beitrages von W*lfgang, in dem nummerisch Möglichkeiten genannt werden.

von
Söder der Dumme

Zitiert von: W*lfgang

Hallo Wilfried,

...ist ja sehr erheiternd/vielsagend, welche Gedanken Menschen dann bewegen (müssen), wenn Sie sich selbstbestimmt aus freien Stücken für eine Weiterbeschäftigung entscheiden wollen - da holen wir doch auch noch gleich die sesselpubenden Beamten argumentativ mit ins Boot (komisch, da gibt es nur keine Flexipension für den weiterhin gesunden Büroschlaf) ...schade nur, das die 'Asylanten' noch nicht erwähnt worden sind, die den 'redlichen' teuschten Bürgern die Arbeitsplätze auf höchsten Niveau abspenstig machen. Leute gibt’s, da neid' ich Ihnen die 'Höhe' Ihrer Rente nicht – über Ursachen mag man spekulieren ;-)

Wenn Sie die 'reguläre' Rente meinen, sprechen Sie sicher von der Regelaltersgrenze, dafür gibt es 3 Möglichkeiten bei Weiterbeschäftigung:

1. Volle Rente, volle versicherungsfreie Weiterbeschäftigung (keine Rentenbeiträge mehr).
2. Rente aufschieben, versicherungspflichtige Weiterbeschäftigung, Rentenzuwachs durch weiter Entgeltpunkte (aus der Versicherungspflichtigen Beschäftigung) PLUS Bonus/Zuschlag für das Aufschieben der ganzen Rente (z. B. 6 % noch oben drauf für 1 Jahr Verschiebung).
3. Volle Rente + versicherungspflichtige Beschäftigung mit jeweils zum 01.07. 'Ausschüttung' der neu erarbeiteten Rentenwerte/Entgeltpunkte + Zuschlag für die 'neuen' Punkte, die ab Regelaltersgrenze zum 01.07. in die laufenden Rente einzurechnen sind.

Zu 2. tendiere ich nicht, wenn man sich die Amortisierungsphase anschaut, 3. könnte interessant sein, solange Sie noch ein paar mittlere Jährchen als Rentenempfänger auf der Lebensskala erwarten. Grobe analytische Berechnungen wird man in einer Beratungsstelle vor Ort erstellen können.

Grundsatzfrage: spielt der AG da freiwillig mit? Kann/muss er aber nicht, insofern ist der Beitrag von senf-dazu hilfreich.

Gruß
w.

Wäre die Berechnung Ihrer Pension- wenn Sie Beamter wären- besser für Sie als eine rente nach Entgeldpunkten berechnet?

von
Erschüttert

Wenn man so manche " Beiträge" hier liest -----------

erschütternd, erbärmlich, grausam, unterstes Niveau, ohne Anstand

Ist das noch Deutschland ?????

Ja, das ist Deutschland !!!!

von
W*lfgang

Zitiert von: W*lfgang
Wäre die Berechnung Ihrer Pension- wenn Sie Beamter wären- besser für Sie als eine rente nach Entgeldpunkten berechnet?
Söder der Dumme,

meine verfügbare Netto-Pension wird gleichwertig mit der von Beschäftigten im ÖD in vergleichbarer Position/Ausbildung sein, wenn Sie da Netto-Rente und Netto-VBL zusammen legen. Okay, vergleichbare Tätigkeiten in der freien Wirtschaft würden mir die Tränen die Augen treiben – und? ich habe meine Wahl getroffen – Punkt.

Sind Sie jetzt enttäuscht - oder Söder der Schlaue geworden? ;-) Die Daten/Fakten können Sie/wie andere auch online verifizieren. 'Blöd' ist vielleicht nur, dass ich zufällig beide Seiten der Medaille kenne/berechnen kann, während andere nur sinnfrei polemisieren – was schon mal zu Akzeptanzproblemen führt *hey, dieser Scheißbeamter ...lesen bilden wissen, ansonsten einfach Klappe halten – oder sich als Vollhonk outen ...was ja einigen hier leicht fällt *g

Gruß
w.