von
fragender

Hallo,

ich habe eine sog. arbeitsmarktrente, die nun bald ausläuft. Sie wurde schon ein paar mal verlängert. Bin immer in ärztl. Behandlung. Nun sagte die ärtzin, dass sie keinen sinn mehr sehe, dass ich weiter komme.
muss ich , wenn ich wieder den antrag auf weitergewährung der arbeitsmarktrent, zwingend in ständiger ärtzlicher behandlung sein?

gruss

von
Karlchen

Zitiert von:

Nein.

und wie sind die Folgen bei einer befristetenn Rente......bei der man jedesmal erneut unter Beweis stellen muss das man Erwerbsgemindert ist.

Gut wenn der Arzt sagt man ist austherapiert.....dann kann eigentlich auch kein Gutachter das Gegenteil behaupten. oder eben doch den die Beweislast liegt bei der befristeten Rente doch immer beim Antragsteller......warum erhält die Person nicht eine Teilerwerbsminderungsrente auf Dauer..

Sorry aber was sind hier die Beweggründe .....die Rente auf unbefristet umzustellen?

MfG

Karlchen

MfG

Karlchen

von
Karlchen

Sorry aber was sind hier die Beweggründe .....die Rente NICHT auf unbefristet umzustellen?

von
???

Es ist eine Arbeitsmarktrente. Er hat also aus medizinischen Gründen eigentlich nur einen Anspruch auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente (und den vielleicht auch auf Dauer). Fragender bekommt aber die volle Rente und da die bei ihm vom Arbeitsmarkt abhängt ist sie nach dem Gesetz immer nur auf Zeit zu bewilligen.

von
Karlchen

Zitiert von: ???

Es ist eine Arbeitsmarktrente. Er hat also aus medizinischen Gründen eigentlich nur einen Anspruch auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente (und den vielleicht auch auf Dauer). Fragender bekommt aber die volle Rente und da die bei ihm vom Arbeitsmarkt abhängt ist sie nach dem Gesetz immer nur auf Zeit zu bewilligen.

Danke für Ihre Antwort!

von
Schorsch

Es gibt kein allgemeingültiges Rezept.
Wenn die Diagnose(n) gesichert sind und aus ärztlicher Sicht kein weiterer Behandlungsbedarf besteht, sind weitere Arztbesuche in der Tat unsinnig.

Andererseits kann man in Zweifelsfällen, wenn also die Grenze zwischen Erwerbsfähigkeit und Erwerbsminderung fießend ist, mit regelmäßigen Arztbesuchen seine Rentenberechtigung eher glaubhaft machen, als wenn man nach der Rentenbewilligung die Arztbesuche abgebrochen hat.

Das klingt vielleicht etwas seltsam, ist aber tägliche Realität.
Die "Entscheider", die über die Weiterbewilligungen von EM-Renten befinden, sind schließlich auch nur Menschen, die manipulierbar sind.

MfG

von
karlchen

Zitiert von: Schorsch

Es gibt kein allgemeingültiges Rezept.
Wenn die Diagnose(n) gesichert sind und aus ärztlicher Sicht kein weiterer Behandlungsbedarf besteht, sind weitere Arztbesuche in der Tat unsinnig.

Andererseits kann man in Zweifelsfällen, wenn also die Grenze zwischen Erwerbsfähigkeit und Erwerbsminderung fießend ist, mit regelmäßigen Arztbesuchen seine Rentenberechtigung eher glaubhaft machen, als wenn man nach der Rentenbewilligung die Arztbesuche abgebrochen hat.

Das klingt vielleicht etwas seltsam, ist aber tägliche Realität.
Die "Entscheider", die über die Weiterbewilligungen von EM-Renten befinden, sind schließlich auch nur Menschen, die manipulierbar sind.

MfG

insbesondere wenn es um befristete Renten geht, wobei selbst bei unbefristeten Renten auch immer wieder eine Nachprüfung stattfinden kann, in welcher Form auch immer....nur hier muss die Rentenversicherung den Beweis erbringen....