von
sandra

Hallo.
Meine Arbeitsmarktrente läuft in ca. 7 Monaten ab.
Diese wurde zuvor schon 1x verlängert. Jeweils 3 Jahre.
Nun würde ich gerne wissen, wie Ihr vorgehen würdet.
Ich möchte zumindest eine weitere Verlängerung dieser Arbeitsmarktrente.
Wenn eine unbefristete rauskommen, wäre ich natürlich happy. Bei einer Verlängerung um weiter 3 Jahre auch ok.
Vorab:
Mein Gesundheitszustand hat sich nicht verändert. Wenn dann sogar verschlechtert, da ich ja immer Angst habe, dass die Rente gestrichen wird (was meine Ärzte natürlich immer verneinen).

Ich bekomme von meinen Ärzten auch aktuelle Atteste.
Doch was soll da drinnen stehen?
Keine Veränderung eingetreten = wohl weiterhin Befristung...
Leichte Verschlechterung = wohl Überprüfung Rente durch MDK. Was mir nicht lieb ist...
Es kann ja kaum im Attest drinnen stehen "Patient wünscht unbefristete Rente"....

Deshalb würde mich interessieren, wie Ihr vorgehen würdet.
Natürlich muß ich die Formulare ausfüllen und Attest einreichen.
Aber wie ausfüllen?

Dankeschön

von
sandra

Nachtrag:
Arbeitsmarkt sollte sich auch nicht geändert haben. Bin zwar Kaufmann Innendienst, doch mit Rheuma und psychischen Problemen schwer etwas zu finden.
Zumindest vor 6 Jahren hat das Amt gesagt "schlecht vermittelbar mit der Krankheit"....

von
sandra

Nachtrag:
Arbeitsmarkt sollte sich auch nicht geändert haben. Bin zwar Kaufmann Innendienst, doch mit Rheuma und psychischen Problemen schwer etwas zu finden.
Zumindest vor 6 Jahren hat das Amt gesagt "schlecht vermittelbar mit der Krankheit"....

von
Blublubli

"Arbeitsmarktrenten" sind immer befristet.

Warten Sie ab, bis Sie den Weitergewährungsantrag in der Post haben (ca. 4 Monate vor Rentenende) und füllen den aus.

Fertig.

von
Klaus-Peter

Meine befristete Teil-EM-Rente wurde zunächst für 3 Jahre verlängert.
Als ich dann den Fortzahlungsantrag ausfüllte, gab ich an, daß sich meine Gesundheit etwas verschlechtert hatte und ich mich für voll erwerbsgemindert hielt.

Daraufhin musste ich zum Gutachter und der hat seltsamerweise behauptet, daß ich überhaupt nicht erwerbsgemindert wäre.

In einem langwierigen Verfahren gelang es dann meinem Anwalt, zumindest meine Teilrente zu retten.

Verschlimmerungsanträge können also auch nach hinten los gehen!

von
W*lfgang

Zitiert von: sandra
Nun würde ich gerne wissen, wie Ihr vorgehen würdet.
Sandra,

bereits jetzt den Antrag auf Weiterzahlung stellen, aktuelle Atteste Ihrer Ärztin beifügen und ggf. den Selbsteinschätzungsbogen R0215

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/R0215.html

beifügen/auf die 'Tränendrüsen' drücken, damit Sie von der Arbeitsmarktrente in die 'normale' volle EMRT reinrutschen. Ob's hilft? ...wohl kaum, die Weißkittel sind ja auch nicht blöd ;-)

> Leichte Verschlechterung = wohl Überprüfung Rente durch MDK

Der MDK ist für Sie nicht zuständig. Wenn, dann erfolgt eine Begutachtung durch den med. Dienst der DRV.

Gruß
w.

von
Herz1952

Hallo Sandra,

Stellen Sie schon, wie erwähnt, den Verlängerungsantrag und legen Sie die neuesten Atteste, bzw. die der letzten Jahre nach Rentenantrag bei.

Sie können auch subjektive Angaben machen, dass Sie sich, z.B. eher schlechter fühlen.

Die Arztatteste sollten sachlich sein und keine Bemerkungen erhalten, außer vielleicht, das keine Besserung zu erwarten ist. Falls dies die Ärzte vertreten können, wäre das nicht schlecht.

Es könnte sogar sein, das die AM-Rente in einer "normale" EM-Rente umgewandelt wird.

Aber dies ist "Zukunft Musik".

Dann sollten Sie, wie auch schon erwähnt, abwarten, welcher Bescheid kommt.

von
Herz1952

Was meinen Ihre Ärzte? Dass es Ihnen nicht schlechter geht, oder dass Sie keine Angst haben brauchen, dass Ihnen die Rente gestrichen wird?

Es ist leider bei psychischen Erkrankung so, dass sie schlecht einzuordnen sind. Selbst die Diagnosen können sich im Laufe der Zeit ändern, was jetzt die genaue Bezeichnung betrifft. Außerdem kommt es natürlich auf die Schwere der Erkrankung an.

Es kann sogar Monate und Jahre dauern, bis eine (einigermaßen) "gesicherte" Diagnose gestellt werden kann.

von
Herz1952

Hallo Sandra,

Stellen Sie schon, wie erwähnt, den Verlängerungsantrag und legen Sie die neuesten Atteste, bzw. die der letzten Jahre nach Rentenantrag bei.

Sie können auch subjektive Angaben machen, dass Sie sich, z.B. eher schlechter fühlen.

Die Arztatteste sollten sachlich sein und keine Bemerkungen erhalten, außer vielleicht, das keine Besserung zu erwarten ist. Falls dies die Ärzte vertreten können, wäre das nicht schlecht.

Es könnte sogar sein, das die AM-Rente in einer "normale" EM-Rente umgewandelt wird.

Aber dies ist "Zukunft Musik".

Dann sollten Sie, wie auch schon erwähnt, abwarten, welcher Bescheid kommt.
Was meinen Ihre Ärzte? Dass es Ihnen nicht schlechter geht, oder dass Sie keine Angst haben brauchen, dass Ihnen die Rente gestrichen wird?

Es ist leider bei psychischen Erkrankung so, dass sie schlecht einzuordnen sind. Selbst die Diagnosen können sich im Laufe der Zeit ändern, was jetzt die genaue Bezeichnung betrifft. Außerdem kommt es natürlich auf die Schwere der Erkrankung an.

Es kann sogar Monate und Jahre dauern, bis eine (einigermaßen) "gesicherte" Diagnose gestellt werden kann.

von
Herz1952

Zusammenfassung:

Hallo Sandra,

Stellen Sie schon, wie erwähnt, den Verlängerungsantrag und legen Sie die neuesten Atteste, bzw. die der letzten Jahre nach Rentenantrag bei.

Sie können auch subjektive Angaben machen, dass Sie sich, z.B. eher schlechter fühlen.

Die Arztatteste sollten sachlich sein und keine Bemerkungen erhalten, außer vielleicht, das keine Besserung zu erwarten ist. Falls dies die Ärzte vertreten können, wäre das nicht schlecht.

Es könnte sogar sein, das die AM-Rente in einer "normale" EM-Rente umgewandelt wird.

Aber dies ist "Zukunft Musik".

Dann sollten Sie, wie auch schon erwähnt, abwarten, welcher Bescheid kommt.
Was meinen Ihre Ärzte? Dass es Ihnen nicht schlechter geht, oder dass Sie keine Angst haben brauchen, dass Ihnen die Rente gestrichen wird?

Es ist leider bei psychischen Erkrankung so, dass sie schlecht einzuordnen sind. Selbst die Diagnosen können sich im Laufe der Zeit ändern, was jetzt die genaue Bezeichnung betrifft. Außerdem kommt es natürlich auf die Schwere der Erkrankung an.

Es kann sogar Monate und Jahre dauern, bis eine (einigermaßen) "gesicherte" Diagnose gestellt werden kann.

von
Herz1952

Zusammenfassung:

Hallo Sandra,

Stellen Sie schon, wie erwähnt, den Verlängerungsantrag und legen Sie die neuesten Atteste, bzw. die der letzten Jahre nach Rentenantrag bei.

Sie können auch subjektive Angaben machen, dass Sie sich, z.B. eher schlechter fühlen.

Die Arztatteste sollten sachlich sein und keine Bemerkungen erhalten, außer vielleicht, das keine Besserung zu erwarten ist. Falls dies die Ärzte vertreten können, wäre das nicht schlecht.

Es könnte sogar sein, das die AM-Rente in einer "normale" EM-Rente umgewandelt wird.

Aber dies ist "Zukunft Musik".

Dann sollten Sie, wie auch schon erwähnt, abwarten, welcher Bescheid kommt.
Was meinen Ihre Ärzte? Dass es Ihnen nicht schlechter geht, oder dass Sie keine Angst haben brauchen, dass Ihnen die Rente gestrichen wird?

Es ist leider bei psychischen Erkrankung so, dass sie schlecht einzuordnen sind. Selbst die Diagnosen können sich im Laufe der Zeit ändern, was jetzt die genaue Bezeichnung betrifft. Außerdem kommt es natürlich auf die Schwere der Erkrankung an.

Es kann sogar Monate und Jahre dauern, bis eine (einigermaßen) "gesicherte" Diagnose gestellt werden kann.