von
Hofmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht könnten Sie mir helfen folgenden Sachverhalt zu bewerten:

Eine Lehrerin (Beamtenstatus) und damit privat kankenversichert möchte eine Witwenrente aus der Versicherung des verstorbenen Ehegatten beantragen. Dieser erhielt bereits eine gesetzliche Rente und war in der KVDR pflichtversichert.

Sollte ein Anspruch auf Witwenrente bestehen, wenn das Einkommen nicht zu hoch ist, wäre dann eine Versicherung eines 29 Jahre alten behinderten Kindes über eine Familienversicherung möglich?

Vielen Dank im Voraus!

von
Bartl

Hallo,

wenn die Witwe eine Witwenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält und sonst privat krankenversichert ist, wird sie in der Witwenrente auch privat krankenversichert sein und einen Zuschuss erhalten.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Hofmann,

sofern die Witwe aufgrund Ihres Beamtenstatus privat krankenversichert ist, bleibt sie dies auch bei einem möglichen Witwenrentenbezug. Sie erhält lediglich einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung.

von
W*lfgang

Zitiert von: Hofmann
Sollte ein Anspruch auf Witwenrente bestehen, wenn das Einkommen nicht zu hoch ist, wäre dann eine Versicherung eines 29 Jahre alten behinderten Kindes über eine Familienversicherung möglich?
Hofmann,

die Witwe würde zwar die Vorversicherungszeit in der KVdR - abgeleitet von den KV-Zeiten des Verstorbenen - erfüllen, bleibt allerdings als Beamtin (weiterhin) versicherungsfrei nach § 6 SGB 5.

Für das behinderte Kind kommt eine Familienversicherung nicht (mehr) infrage, da bei Tod des Vaters kein Stammversicherter da ist. Eine freiwillige Versicherung wird folgen.

Weitere Möglichkeiten zur Nachfrage haben Sie auch hier:

http://www.krankenkassenforum.de/

Gruß
w.