von
yogi64

ich erreiche meine Regelaltersrente in 14 Monaten und möchte meine gesetzliche Rente bis dahin durch freiwillige Zahlungen aufstocken.

Im Link

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/01_allgemeines/02_freiwillige_versicherung/00_freiwillige_versicherung_node.html

lese ich, dass ich freiwillige Zahlungen für das Jahr 2017 bis zum 31.3.2018 leisten darf und der Maximalbetrag bei 1.187,45 je Monat liegt.

1. Habe ich richtig verstanden, dass ich zum 31.3.2018 ca. 14250,-€ einzahlen kann und damit in etwa die gleiche Anwartschaft erwerbe, als wenn ich in 2017 jeden Monat 1187,45 eingezahlt hätte?

2. Wie kann ich die Höhe der aus Einzahlung resultierenden Rentensteigerung näherungsweise berechnen? Ich habe mir ausrechnen lassen, welchen Betrag ich zur Kompensation meines Rentenabschlags leisten muss. Kann ich daraus durch Dreisatz näherungsweise auf die Rentensteigerung einer freiwilligen Zuzahlung schließen?

3. Gibt es irgendwelche Abhängigkeiten von freiwilligen Einzahlungen und Sonderzahlung zum Ausgleich einer Rentenminderung oder sind beide Verfahren völlig unabhängig voneinander?

von
Montag

Zitiert von: yogi64
ich erreiche meine Regelaltersrente in 14 Monaten und möchte meine gesetzliche Rente bis dahin durch freiwillige Zahlungen aufstocken.

Im Link

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/01_allgemeines/02_freiwillige_versicherung/00_freiwillige_versicherung_node.html

lese ich, dass ich freiwillige Zahlungen für das Jahr 2017 bis zum 31.3.2018 leisten darf und der Maximalbetrag bei 1.187,45 je Monat liegt.

1. Habe ich richtig verstanden, dass ich zum 31.3.2018 ca. 14250,-€ einzahlen kann und damit in etwa die gleiche Anwartschaft erwerbe, als wenn ich in 2017 jeden Monat 1187,45 eingezahlt hätte? JA SIE HABEN RICHTIG VERSTANDEN.

2. Wie kann ich die Höhe der aus Einzahlung resultierenden Rentensteigerung näherungsweise berechnen? Ich habe mir ausrechnen lassen, welchen Betrag ich zur Kompensation meines Rentenabschlags leisten muss. Kann ich daraus durch Dreisatz näherungsweise auf die Rentensteigerung einer freiwilligen Zuzahlung schließen? NEIN.

3. Gibt es irgendwelche Abhängigkeiten von freiwilligen Einzahlungen und Sonderzahlung zum Ausgleich einer Rentenminderung oder sind beide Verfahren völlig unabhängig voneinander?

LOHNT SICH NICHT. ERST AB 50.000 EURO SOLLTE MAN SICH ERNSTHAFT GEDANKEN MACHEN.

von
Klugpuper

Grundsätzlich ist es egal, ob Sie in 2018 oder in 2017 für 2017 zahlen. Ist eigentlich nir eine Geschmackfrage.

Nur wenn der Beitragssatz von 2017 nach 2018 steigen würde, gäbe es einen Unterschied.

Steuerlich ist das Jahr, in dem die Zahlung erfolgt, relevant, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Wenn Sie Maximalbeiträge einzahlen, dann steigern Sie Ihre Rente um

BBG/Durchschnittsentgelt= EP
76200/37103*31,03 > ca. 65 Euro

Die Feststellung, ab wann es sich lohnt, müssen Sie natürlich selbst treffen.

von
W*lfgang

Zitiert von: yogi64
Ich habe mir ausrechnen lassen, welchen Betrag ich zur Kompensation meines Rentenabschlags leisten muss.

Hallo yogie64,

diese Einzahlung für den Rentenabschlag ist zunächst unabhängig von der Möglichkeit der rein freiwilligen Versicherung zu sehen - letztere/die freiwillige Versicherung ist nur möglich, wenn parallel keine Pflichtbeiträge laufen, das geht dann einfach nicht. Und da steht schon die erste Frage im Raum: stehen Sie aktuell im einem versicherungspflichtigem Beschäftigungsverhältnis/analog in einer versicherungspflichtigen (selbständigen) Tätigkeit, oder was hindert/verzögert überhaupt den allgemeinen vorgezogenen Rentenbeginn?

Natürlich liegt die 'Rendite' bei normaler freiwilliger Versicherung und Nachzahlung wegen Rentenabschlag 'in der Nähe' ...die Nachzahlung wegen Rentenabschlag käme noch mal ontop auf die Möglichkeit des Zuwachs aus einer freiwilligen Versicherung drauf.

Steuerrechtlich dürfte beides zu hinterfragen sein – wann, welche Zahlung/Höhe den schnellen Ausgleich/Versorgeaufwändungen zuerst bringt ...aber das ist nicht Inhalt dieses Forums.

Vom 'Lohnenden' ...hmm, wann erwarten Sie denn die Amortisation beider Möglichkeiten? Für Sie, für etwaige Nachfolgerenten/Witwen/Waisen ...

Und ja, die DRV kann Ihnen das alles im Rahmen von Probeberechnungen schönrechnen - entscheiden tun Sie am Ende selbst ...wann rechnet es sich!

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Yogi64,

Klugpuper und W*lfgang haben Ihre Fragen bereits zutreffend beantwortet.