von
Michael

Hallo,

kann es sein, dass bei der zweiten Vergleichsbewertung gemäß § 73 SGB VI im Vergleich zu ersten Vergleichsbewertung so ein hoher Durchschnittswert herauskommt, dass die EM-Rente um ca. 900 EUR höher ausfällt?

Oder habe ich mich verrechnet? Danke.

MfG
Michael

von
Peter

Zitiert von: Michael
Hallo,

kann es sein, dass bei der zweiten Vergleichsbewertung gemäß § 73 SGB VI im Vergleich zu ersten Vergleichsbewertung so ein hoher Durchschnittswert herauskommt, dass die EM-Rente um ca. 900 EUR höher ausfällt?

Oder habe ich mich verrechnet? Danke.

MfG
Michael

Hallo Michael,

leider hast du dich verrechnet. Bei der zweiten Vergleichsbewertung gemäß § 73 SGB VI zur Ersten, so liegt der Durchschnittswert bei ca. 625,00 Euro.

Mfg

von
Michael

Zitiert von: Peter
Hallo Michael,

leider hast du dich verrechnet. Bei der zweiten Vergleichsbewertung gemäß § 73 SGB VI zur Ersten, so liegt der Durchschnittswert bei ca. 625,00 Euro.

Mfg

Was meinst du mit 625 EUR Durchschnittswert? Meinst du damit die durchschnittliche Rentendifferenz. Man hat also aufgrund der gesetzlichen Neuregelung durchschnittlich 625 EUR mehr Rente (ab 1.7.2014)?

von
Michael

Hallo Peter, sorry, ganz vergessen :).

von
Michael

Ich weiß wirklich nicht, was ich da falsch gerechnet habe. Ich denke natürlich auch, dass das nicht sein kann.

Der Durchschnittswert der 2. Vergleichsbewertung liegt aber um ca. 0,07 EP höher als der der 1. Vergleichsbewertung. Ich habe alle EP der letzten 4 Jahre vor dem Eintritt der EM abgezogen, und auch die 48 Monate abgezogen ...

Was habe ich falsch gerechnet?

von
Michael

Es geht hier nicht um eine Bescheidprüfung. Ich habe mir eine Excel-Tabelle gemacht und rechne nun mit einem anderen Datum als Leistungsfall.

von
Kaiser

Zitiert von: Michael
Es geht hier nicht um eine Bescheidprüfung. Ich habe mir eine Excel-Tabelle gemacht und rechne nun mit einem anderen Datum als Leistungsfall.

Leute gibt‘s! Kopfschütteln!
Vielleicht hast Du einfach nur einen Fehler in Deiner Excel-Tabelle?

von
Michael

Ich habe noch ein altes RV-Win-Programm, mit dem ich auf genau dieselben Werte bei den Entgeltpunkten für die Beitragszeiten gekommen bin. Die Entgeltpunkte sind also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig.

Es geht jetzt aber um die Zurechnungszeit.

Wenn ich den Durchschnittswert aus der 1. Vergleichsbewertung nehme, komme ich auf eine nachvollziehbare Rentenhöhe.

Nur die zweite Vergleichsbewertung ergibt eine um ca. 900 EUR höhere Rente.

Aber niemand hier kann hier offenbar begründen, warum das nicht sein kann? Wenn Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht mehr berücksichtigt werden und daher die Zeiten meiner Berufsausbildung voll zur Geltung kommen, ergibt sich natürlich eine höhere Rente ...

von
Michael

Ich habe gerade mit einer Expertin der DRV telefoniert. Sie hat bestätigt, dass in ganz bestimmten Konstellationen hohe Differenzen vorkommen können.

Wenn nämlich die "schlechten" Zeiten in den 4 Jahren rausfallen und dann nur Monate mit hohen vollwertigen Pflichtbeiträgen zur Berechnung des Durchschnittswerts und somit der Zurechnungszeiten herangezogen werden.

So viel zu den "Experten" hier ... Kopfschüttel

von
Jonny

Zitiert von: Michael
Ich habe gerade mit einer Expertin der DRV telefoniert. Sie hat bestätigt, dass in ganz bestimmten Konstellationen hohe Differenzen vorkommen können.

Wenn nämlich die "schlechten" Zeiten in den 4 Jahren rausfallen und dann nur Monate mit hohen vollwertigen Pflichtbeiträgen zur Berechnung des Durchschnittswerts und somit der Zurechnungszeiten herangezogen werden.

So viel zu den "Experten" hier ... Kopfschüttel


Wieviele Monate und EP liegen denn der 1. und wieviele der 2. Vergleichsbewertung zugrunde? Und wie lang ist die Zurechnungszeit?
Fragt mal jemand, der auch mit RV-Win arbeitet, allerdings mit der Version 1.2/2018

von
Kaiser

Zitiert von: Michael
Ich habe gerade mit einer Expertin der DRV telefoniert. Sie hat bestätigt, dass in ganz bestimmten Konstellationen hohe Differenzen vorkommen können.

Wenn nämlich die "schlechten" Zeiten in den 4 Jahren rausfallen und dann nur Monate mit hohen vollwertigen Pflichtbeiträgen zur Berechnung des Durchschnittswerts und somit der Zurechnungszeiten herangezogen werden.

So viel zu den "Experten" hier ... Kopfschüttel

Wenn Du sonst keine Hobbys hast, außer Excel-Tabellen für Rentenberechnungen zu erstellen, bis Du ein echt bedauernswerter Mensch.

von
Zahlungsmoral

Zitiert von: Michael
Ich habe noch ein altes RV-Win-Programm...

Und warum kein neues Programm? Dann kannste auch aktuell rechnen, wa? Willste sparen?

von
Michael

Zitiert von: Jonny
Wieviele Monate und EP liegen denn der 1. und wieviele der 2. Vergleichsbewertung zugrunde? Und wie lang ist die Zurechnungszeit?
Fragt mal jemand, der auch mit RV-Win arbeitet, allerdings mit der Version 1.2/2018

Hallo Jonny,

die Zurechnungszeit beträgt 466 Monate.

1. Vergleichsbewertung

3,8840 EP : 52 Monate = 0,0747 EP

2. Vergleichsbewertung

2,8121 EP : 20 Monate = 0,1406 EP

Danke, das ist der erste hilfreiche Beitrag.

von
Michael

Zitiert von: Zahlungsmoral
Und warum kein neues Programm? Dann kannste auch aktuell rechnen, wa? Willste sparen?

LOL, weil sich das ja für einen Privatanwender lohnt, Tausende Euro auszugeben.

von
Jonny

Hallo Michael,
na bei dem Unterschied ist das für einen Versicherten mit EM-Fall im Alter von 24 Jahren ja kein Wunder. Allerdings kommt mir der Wert von jährlich 1,6872 aus den verbliebenen 20 Monate, also vor dem Alter von rund 21 Jahren, doch recht hoch vor. Während der Ausbildung ist der doch wohl nicht erzielt worden, oder?
Viel Spaß weiterhin mit RV-Win, das jetzt auch den optimalen Altersrentenbeginn unter Berücksichtigung der Flexiregelungen berechnet
wünscht
Jonny

von
Michael

Diese Zeiten wurden im Rahmen der Grundbewertung höher bewertet, mit 0,0833 EP, abzüglich der hierfür erhaltenen EP. Somit ergibt sich ein Zuschlag für diese Zeiten. Das erklärt die hohen EP für die 20 Monate.

von
Jonny

Zitiert von: Michael
Diese Zeiten wurden im Rahmen der Grundbewertung höher bewertet, mit 0,0833 EP, abzüglich der hierfür erhaltenen EP. Somit ergibt sich ein Zuschlag für diese Zeiten. Das erklärt die hohen EP für die 20 Monate.

Eine Höherbewertung (Aufstockung auf - nicht um - 0,0833) führt allerdings niemals für verbliebene 20 Monate zu einem solch hohen Durchschnittswert. Da scheint mit Excel wohl etwas falsch zu laufen.
Meint
Jonny

von
Glücksspiel

Zitiert von: Michael
Diese Zeiten wurden im Rahmen der Grundbewertung höher bewertet, mit 0,0833 EP, abzüglich der hierfür erhaltenen EP. Somit ergibt sich ein Zuschlag für diese Zeiten. Das erklärt die hohen EP für die 20 Monate.

Hast du auch ein Programm für die Lottozahlen?
Du bist mir schon eine Marke.
Hauptsache es macht Spaß.

Ciao!

von
Michael

Vielleicht habe ich die 2. Vergleichsbewertung noch nicht ganz verstanden. Ich habe wie folgt gerechnet:

1. Vergleichsbewertung

4,5984 EP 68 Monate
./. 0,7144 EP 16 Monate
--------------------------
3,8840 EP 52 Monate

2. Vergleichsbewertung

4,5984 EP 68 Monate
./. 1,7863 EP 48 Monate
--------------------------
2,8121 EP 20 Monate

§ 73 Satz 2 SGB VI: Dabei sind von den belegungsfähigen Monaten aus der Grundbewertung die bei der Vergleichsbewertung außer Betracht gebliebenen Kalendermonate mit Entgeltpunkten abzusetzen.

Ich weiß wirklich nicht, wo da der Hund drin ist ...

von
Michael

Zitiert von: Glücksspiel
Hast du auch ein Programm für die Lottozahlen?
Du bist mir schon eine Marke.
Hauptsache es macht Spaß.Ciao!

??, im Rahmen der Grundbwertung werden Zeiten beruflicher Ausbildung höher bewertet. Denselben Zuschlag hat auch RV-Win rausbekommen, nämlich knapp 2 EP, die zu den Beitragszeiten noch dazukommen.