§§ 166 und § 276 SGB 6

von
Doris P.

Hallo,
noch ein weiteres Anliegen. Mal angenommen man hat im Jahre 2001 sowohl Krankengeld als auch Arbeitslosengeld erhalten. Das Arbeitsamt meldet am Ende des Jahres an die Rentenstelle 2,6 mal soviel, wie man tatsächlich bezogen hat, die Krankenkasse meldet knapp viermal soviel wie man tatsächlich bezogen hat. Frage: Ist genannter Paragraph hier dann richtig eingesetzt worden oder wurde vielleicht zuviel gemeldet ?
Vielen Dank

von Experte/in Experten-Antwort

Ob und inwieweit ein zu hoher Betrag als beitragspflichtige Einnahme von den beiden Stellen gemeldet wurden, bzw. ob die gemeldeten Beträge zu berichtigen sind, kann an dieser Stelle im Forum nicht nachvollzogen werden. Dies ist im Zweifelsfall beim Arbeitsamt und der Krankenkasse zu erfragen.

von
W*lfgang

Zitiert von:

(...) Dies ist im Zweifelsfall beim Arbeitsamt und der Krankenkasse zu erfragen.

Im Zweifelsfall schaut man erst mal ins Rentenkonto, was da für Summen drin stehen und wie die Vorzeiten aussehen ;-)

Die Meldungen mögen durchaus zutreffen, dass nicht die Höhe des Leistungsbezugs Ausschlag gebend ist, sondern die Bemessungsgrundlage für die Leistungen (vereinfacht, dass der Netto-Zahlung zugrunde liegende SV-Bruttoeinkommen DAVOR).

Insofern mag es schon zutreffen, dass die Meldungen für die Rentenversicherung sehr deutlich über den Zahlbeträgen gelegen hat. Sowohl für Krankengeld, wie auch für Leistungen des Arbeitsamtes - die Sozialversicherungsmeldungen der beiden Leistungsträger von damals geben Aufschluss, über die zutreffenden 'Meldungen', nicht über die Auszahlungsbeträge.

Gruß
w.
...im Übrigen fallen diese Differenzen - auch wenn sie in den eigenen Augen 'bedeutend' erscheinen mögen, in den Bereich 'Cent-Beträge' bei der Rente. Wie oben gesagt: Papiere mitnehmen und da nachfragen, wo es auf den ersten Blick erläutert werden kann - ohne Arbeitsamt und Krankenkasse aufzuschrecken.