1952 geboren ! Mit Abschlägen wann in Rente?

von
RMK

Guten Tag - meine Frage stellt sich wie folgt: Gerne würde ich - verständlicherweise MIT Abschlägen so bald wie möglich in Rente gehen; ich habe allerdings keine 35 Jahre voll und bin nicht gesund. Ab wann kann ich (nach den Änderungen Stichtag geb. ab 1.1.1952) einen Rentenantrag stellen ?

von
mitleser1954

Wenn die 35 Jahre nicht erfüllt sind,
Geburtsjahr 1952 ist 65 Jahre + 6 Monate.
Also 2017+6 Monat, Sie haben also noch etwas Zeit.
Ohne Gewähr bin nur Mitleser;-).
Wegen des Rentenantrags am besten die Broschüre runter laden und lesen:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232614/publicationFile/41811/ihr_rentenantrag_so_gehts.pdf

mfg

von
RMK

Danke . Meine Frage dazu ist - früher als Mitte 2018 gibt es wohl keine Chance? Auch nicht wenn ich Abschläge akzeptieren würde. Ich hatte mich finanziell auf eine Rente (mit Abschlägen) und bezahlte KV ab dem 60. eingestellt und muss jetzt versuchen weitere 5 Jahre zu überbrücken.

von
mitleser1954

um die Altersrente für langjährig Versicherte (ab 63 Jahre) zu bekommen benötigen Sie 35 Versicherungsjahre. Das ist die Variante mit Abzügen, 0,3% pro Monat, der vor der normale Altersrente liegt. Mit weniger als 35 Jahre Versicherungszeit müssen Sie leider bis zum erreichen der normalen Altersgrenze, in Ihrem Fall 65 Jahre + 6 Monate, durchhalten.
mfg

von
RMK

werter Mitleser ! - Ich fürchte es ist so .. Danke. (Bei einem gestrigen Zusammentreffen mit sog. 'Insidern' ja das musst Du so und so machen .... - Sie verstehen - ich habe nicht verstanden und sehe jetzt, die Tatsachen sind wie sie sind. Bj. 1952 hat wenn nicht schwerbehindert oder 35-45 Jhre. bezahlt keine Chance, die von heute auf morgen geKILLTE Möglichkeit mit 60 J. und verständlicherweise Abschlägen in Rente zu gehen irgendwie zu verwirklichen - so gebärdet sich unser Staat. Jetzt bist Du alt, mach' was draus.

von
K. Multhaupt

Wer zu spät kommt, bestraft das Leben.

Und wer ein Leben lang halt CDU, SPD oder FDP gewählt hat und sich nach fast einem Arbeitsleben wundert, warum er noch keine oder so eine geringe Rente bekommt, der hat es nicht anders verdient.

von
Konrad Schießl

[quote=197045]
Wer zu spät kommt, bestraft das Leben.

Und wer ein Leben lang halt CDU, SPD oder FDP gewählt hat und sich nach fast einem Arbeitsleben wundert, warum er noch keine oder so eine geringe Rente bekommt, der hat es nicht anders verdient.

Man muss arg böse auf die Welt gekommen sein, wenn man so urteilt wie Sie.
Die anständig gestellte Frage wurde ja
schon beantwortet. Scheinbar wollten Sie nur den Schlenker über bestimmte Par-
teien losbringen, will nicht beurteilen ob dies gelungen ist.

Das Urteil, wer zu spät kommt den bestraft
das Leben ist genau so Hellseherisch wie der
Hinweis, "noch keine Rente.
Die Rentenhöhe wurde von RMK über-
haupt nicht angesprochen, daraus ersieht man um was es Ihnen geht.

Solche Behauptungen sollten nicht ver-
öffentlicht werden.

Hinweis für RMK., kann natürlich nicht beur-
teilen ob nicht die Erwerbsminderungsrente
möglich ist.

MfG.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo RMK,

Sie werden nach Ihrem geschilderten Sachverhalt die Regelaltersrente mit 65 Jahren und 6 Monaten erhalten können. Ein früherer Renteneintritt in die Altersrente für langjährig Versicherte erfordert mindestens 35 Versiicherungsjahre, dann könnten Sie vorgezogen mit Abschlägen frühestens ab der Vollendung des 63. Lebensjahres und einem Abschlag von 9% in Rente gehen. Dies ist für Sie jedoch leider nicht möglich.

von
K. Multhaupt

Zitiert von: Konrad Schießl

[quote=197045]
Wer zu spät kommt, bestraft das Leben.

Und wer ein Leben lang halt CDU, SPD oder FDP gewählt hat und sich nach fast einem Arbeitsleben wundert, warum er noch keine oder so eine geringe Rente bekommt, der hat es nicht anders verdient.

Man muss arg böse auf die Welt gekommen sein, wenn man so urteilt wie Sie.
Die anständig gestellte Frage wurde ja
schon beantwortet. Scheinbar wollten Sie nur den Schlenker über bestimmte Par-
teien losbringen, will nicht beurteilen ob dies gelungen ist.

Das Urteil, wer zu spät kommt den bestraft
das Leben ist genau so Hellseherisch wie der
Hinweis, "noch keine Rente.
Die Rentenhöhe wurde von RMK über-
haupt nicht angesprochen, daraus ersieht man um was es Ihnen geht.

Solche Behauptungen sollten nicht ver-
öffentlicht werden.

Hinweis für RMK., kann natürlich nicht beur-
teilen ob nicht die Erwerbsminderungsrente
möglich ist.

MfG.

Lieber Schießl,

wenn ich deine Pension hätte, würde ich auch so argumentieren.