"Finanztest"

von
Sparer

Also! Laut Finanztest wird das sogennate riestern älteren Sparen abgeraten wegen der hohen Anfangskosten. Außerdem lohnt sich das Riestern eigentlich nur dann,wenn klar ist,daß ich auch den Vertrag durchhalte also bis zum Ende meine Einzahlungen leisten kann.Ansonsten droht ein schlechtes Geschäft.
HMMMM!!!!!
Was nun Herr Schiko? Klingt ja net so doll. Also doch wieder nur eine Lösung für die die schon den Hals voll haben?

Gruss Sparer

von
Gerhard

Sehr richtig. ich empfehele momentan anlage in Aktien von Lehmann Brothers und HSBO und Anleihen von Freddy mc und Funny Mae. Sie haben Recht, Riestern lohnt sich nicht. Mit Aktien kann man viel mehr verdienen. Ich schlage vor sie suchen die Beiträge von Maria L. heraus und lassen sich beraten. Ich wünsche ihnen viel Glück
Gerhard

von Experte/in Experten-Antwort

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zur Frage der Rendite von Riesterprodukten keine Aussage machen wollen.

von
Sparer

Hi Gerhard,

auch Sei haben wohl etwas wenig Arbeit. Oder? Meine Erkenntnis habe ich aus diesem Test der Zeitschrift. Ihre Antwort ist wohl von einem überzeugten Riesterer oer Banker der sich dumm und dämlich an den Kunden verdient oder wie soll ich Sie nichtverstehen? Bin ich einer Lüge aufgesessen?
Sparer

von
Riester-Fan

@Maria L. behauptet doch immer, dass die "Finanztest" ein staatlich finanziertes Propagandablatt ist. Und jetzt soll sie auf einmal richtig finden, was darin (angeblich) geschrieben steht?

Getreu dem Motto: Man suche sich überall die Meinungen heraus, die einem gefallen. Alles andere ist Mist, oder wie?

(Klingt für mich nicht besonders glaubwürdig!)

von
Bravo

Finanztest hat recht und Sie auch. Gut formuliert, wird aber wohl nicht überall verstanden.

von
leo

Das kann ich voll und ganz nachvollziehen Experte, dass sie sich dazu nicht eußern, sonst wären Sie ja kein Experte. ;-))
Die Riesterer sparen nämlich in Wahrheit alle für den Staat. Für die wird es sowieso niemals eine Rendite geben.

Gruss
leo

P.S. Schönen Gruß an Berufsoptimistin Maria L. !
Ja wo ist sie denn bloß ?.......

von
Sparer

Hallo,

also sorry wie soll ich das jetzt alles verstehen? In unserer Tageszeitung wurde ein Auszug der "Finanztest" mit dem Innhalt der Riesterrente abgedruckt und den habe ich versucht wieder zugeben. Mehr nicht. Von einer Maria ist mir nichts bekant. Kenne den Zusammenhang eben nicht. Auch egal für mich. Meine Frage war doch ist das Riestern nur was für die,die eh schon die Gewinner dieses Landes sind?

Gruss Sparer

von
Schiko.

Weiß gar nicht was das soll.
War schon immer der meinung
riester eignet sich für junge
familien mit kindern, oder bei
hoher steuerprogression.

Bin nur dagegen, wenn man
dem ehrlichen sparer vor-
gaugelt" Riester ist verbran-
tes geld, aktien sind das heil
der welt"

Hatte schon aktien von 20
verschiedenen gesellschaften.
Wurde dabei nicht arm, aber auch nicht reich.

MfG.

von
Riester-Fan

Meine Antwort galt @Gerhard und nicht Ihnen, werter @Sparer!

von
3105gtjunior

älteren Sparern vom riestern wegen der hohen Anfangskosten abzuraten ist nicht grundsätzlich richtig: bei einem Riester-Banksparplan fallen überhaupt keine Kosten an.

von
Maria L.

Hallo!

Die hier entstandene Diskussion ist mir etwas verworren und unverständlich.

Für den Fall, daß jemand mitliest, den eine Aufklärung eines unabhängigen Finanzwissenschaftlers zum Thema "Riester-Rente" interessiert, empfehle ich folgenden Link:

http://www.finanzuni.org/phpBB/artikel/Artikel_Riester.pdf

Der Artikel ist von 2002 und somit nicht ganz auf neuestem Stand (z.B. können die Abschlußkosten unterdessen auf nur 5 Jahre verteilt werden, nicht mehr auf mind. 10 Jahre), die prinzipiellen Aussagen treffen aber unverändert zu.

Hier noch zwei Beiträge des Users Bernhard, der hier früher aktiv war und stets sehr sachkundig argumentiert hat:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=45036&dekade=1

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=45190&dekade=1

Ansonsten gibt es hier ja unzählige Beiträge zum Thema Riester, die man über die Suchfunktion finden kann.

Meine Hauptkritik an Riester nochmal zusammengefaßt:

- geringe Renditen
- hohe Kosten wegen bürokratischer Vorschriften
- hohes politisches Änderungsrisiko
- kein Aufbau privaten Vermögens, nur Anspruch auf Rentenzahlung
- starke Nachteile bei vorzeitiger Kündigung oder Beitragsfreistellung des Vertrags oder auch bei Verzug ins Ausland
- keine Vererbung des Rest-Vermögens an Nachkommen

Übrigens: Versicherungen legen das Geld ihrer Kunden (z.b. auch von Riester-Kunden) auf dem Kapitalmarkt an, also z.B. in festverzinslichen Wertpapieren oder auch in Aktien. Der Aktienanteil ist meist gering, da gibt es auch gesetzliche Vorschriften. Die aktuelle Finanzkrise wurde primär nicht vom Aktienmarkt ausgelöst, sondern von im weitesten Sinne "festverzinslichen Wertpapieren". Ob auch deutsche Versicherungen in höherem Umfang Geldanlagen in Hochrisikopapiere des amerikanischen Hypothekenmarkts getätigt haben, erfahren wir vielleicht in den nächsten Monaten. Zwar ist die Anlagepolitik deutscher Versicherungen wohl traditionell sehr konservativ, aber es ist naiv anzunehmen, z.B. eine Riester-Versicherung sei "sicher", nur weil es eine garantierte Rente gibt. Wenn die Versicherung in Konkurs geht, ist die Riester-Rente nicht mehr sicher. Vermutlich würde es in diesem Fall allerdings staatliche Auffanglösungen geben. Welche Anlageform "sicher" und welche "unsicher" ist, ist entgegen der landläufigen Meinung nicht von der Anlageform abhängig, sondern von der Ansparzeit. So sind z.B. Aktienfonds in kurzfristiger Betrachtung wegen ihrer Volatilität unsicher, in langfristiger Betrachtung sind sie aber gerade wegen ihrer Volatilität sicher! Um das zu begreifen, muß man sich allerdings damit beschäftigen und selbständig darüber nachdenken!

Wer sein Spargeld nur EINEM Unternehmen anvertraut, ist von dessen Erfolg bei der Kapitalanlage abhängig. Wer sein Spargeld anteilig vielen Unternehmen anvertraut, hat ein viel geringeres Risiko. Das spricht für eine Streuung. Wer sein Spargeld in Unternehmensanteile (Aktien oder Aktienfonds) investiert, wird Miteigentümer und gewinnt dann, wenn auch das Unternehmen gewinnt, d.h. hier haben Unternehmen und Sparer die gleichen Interessen. Wer dagegen festverzinsliche Wertpapiere kauft, wird Gläubiger eines Unternehmens und dieses wird Schuldner - die Interessen sind hier nicht gleichgerichtet, so daß langfristig hier auch geringere Renditen für den Sparer erzielt werden.

Es ist historisch erwiesen, daß in langfristiger Betrachtung die Durchschnittsrendite von Aktien stets höher war als die Durchschnittsrendite anderer Anlageformen. Das wird sich auch in Zukunft nicht prinzipiell ändern, weil das Wirtschaftswachstum von Unternehmen erwirtschaftet wird, die zunächst mal ihre Miteigentümer - die Aktionäre - daran beteiligen. Die Gläubiger des Unternehmens (z.B. Versicherungen) kommen erst an zweiter Stelle. Wenn ein Unternehmen in Konkurs geht, gehen sowohl Aktionäre wie Anleihenhalter baden - es sei denn, der Staat schützt einseitig die eine Seite und die andere nicht.

Die langfristig (>= 20 Jahre) weltweit gestreute regelmäßige Investition in Aktienfonds ist einfach deutlich sicherer und deutlich rentabler als z.B. eine Riester-Rente. Das ist der Hauptgrund, weshalb ich Riester ablehne.

Aber da muß jeder durch eigenes Nachdenken selber dahinterkommen. Wer durch eigenes Nachdenken zu dem Ergebnis kommt, daß Riester-Renten empfehlenswert sind, soll gerne eine abschließen. Das ist mir persönlich völlig wurscht. Ich versuche hier nur Argumente und Informationen anzubieten, die zum Nachdenken anregen.

Die gegen mich gerichtete persönliche und unsachliche Polemik bitte ich einzustellen.

Gruß,
Maria L.

von
Gradisca

Die aktuelle Sitaution an den Finanzmärkten hat nun schon zum xten Male eindeutig bewiesen :

FINGER WEG VON AKTIEN/ AKTIENFONDS !

Da kann man auch gleich ins nächste Casino fahren,r sein Geld beim Hütchenspielen setzen oder gleich verbrennen.......

von
Rowena

Sie haben völlig Recht, Gradisca!

Maria L. hat bisher nur unverschämtes Glück gehabt.
Wenn sie eines Tages bitter auf die Nase fallen sollte, dann ist das natürlich ihr Problem. Dass sie aber immer wieder versucht, andere, vor allem total unerfahrene, naive Leute, zum spekulieren zu verleiten, finde ich zutiefst verantwortungslos.

Gerade für Geringverdiener gibt es gar keine Alternative zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Aktienspekulationen sind nur etwas für Leute, die über ordentliche Rücklagen verfügen, womit eventuelle Verluste wieder aufgefangen werden können, aber nicht für Normalos!

von
Maria L.

Hallo!

Verantwortungslos finde ich etwas anderes:

Politiker, die wider jede Vernunft behaupten "Die Rente ist sicher" und damit ein ganzes Volk in die Altersarmut treiben.

Oder auch Politiker, die wider jede Vernunft völlig unzureichende Trostpflaster in Form von Riester-Zulagen verteilen und dann sinngemäß behaupten "Die Riester-Rente ist sicher".

Was nutzt mir eine zwar "sichere", aber viel zu geringe Rente?

Mir nutzt nur eine SICHERE UND RENTABLE Rente, die meinen Lebensstandard sichert. Also das, was früher die gesetzliche Rente versprochen hat, aber nun nicht mehr halten kann - aufgrund demographischer und anderer Faktoren.

Ausnahmsweise muß ich mal einen Finanzwissenschaftler direkt hierzu zitieren:

"Merksatz: "Staatliche" Sparförderung ist erstens eine Illusion und zweitens systematische Verarmung sowohl der vermeintlich Geförderten als auch der Volkswirtschaft insgesamt."

Nachzulesen hier: http://www.finanzuni.org/phpBB/viewtopic.php?t=39

Armes Deutschland. Dabei gäbe es ja eine Möglichkeit, für jeden Bürger eine sichere und rentable Altersvorsorge zu ereichen. Man müßte nur mal bereit sein, seine Vorurteile hinter sich zu lassen und dazuzulernen. Mußte ich auch. War nicht immer einfach und hat viel Zeit gekostet. Hat sich aber gelohnt.

Die Finanzkrise zeigt doch was ganz anderes: festverzinsliche Wertpapiere sind nicht "sicher", es gibt nämlich z.B. ein Emittentenrisiko, das jetzt gerade in vielen Fällen zuschlägt. Auch amerikanische Staatsanleihen gewinnen nun nicht gerade an Sicherheit, wenn sich die USA massiv höher verschulden müssen, um die ganzen angeschlagenen Banken zu retten.

Die einbrechenden Aktienkurse sind für langfristige Ratensparer übrigens ganz prima! Selten günstige Sonderangebotspreise an den Börsen. Wer Einmalanlagen macht, muß natürlich auf Glück und den richtigen Einstiegs-/Ausstiegszeitpunkt spekulieren.

Vermögensbildung über regelmäßiges Ratensparen ist davon streng zu unterscheiden, das wissen nur die wenigsten. Wird Zeit, daß sich das ändert. Wer in Beteiligungspapiere investiert, verzichtet LANGFRISTIG auf sein eingesetztes Kapital, eben weil kurzfristige Kursschwankungen den Wert vorübergehend mindern können. Langfristig nutzen diese Kursschwankungen aber der Rendite. Langfristig sind Aktienfonds sicher, das ist historisch erwiesen. Natürlich muß man streuen usw. Also ohne intensive Beschäftigung mit dem Thema geht es nicht. Und ohne Finanzpolster von ca. 6-12 Nettomonatsgehältern geht es auch nicht.

Gruß,
Maria L.

von
canis lupus

So wie ich das sehe, versucht User(in) Maria L. keinesweges euch von irgendwas zu überzeugen. ÜBERZEUGEN müsst Ihr euch selbst.

Ich lese hier eigentlich nur eine objektive Aufklärung ohne subjektive Würdigung irgendwelcher Usermeldungen.

Und was steht dem gegenüber, die sinnlosen Ausrufe aus der Beteiligungspapierehasserecker OHNE irgendeine sachdienliche Intention???

Wenn wir hier über private Altersvorsorge (welche ohne jeden Zweifel für jeden von uns wichtig ist oder wird) diskutieren bzw. spezielle Methodiken erläutert werden, sollte darüber auch im Gegenwind objektiv argumentiert werden.

Wiederlegen Sie doch mal die Aussagen von Maria L. anstatt persönliches Gift zu spucken.

Wieso sollte z.B. zielorientiertes, langfristiges Ratensparen in Aktienfonds als Altersvorsorge unsicher sein....welche Risiken bzw. Risikoursachen sehen die Kritiker? (einen Crash...nein, sicher nicht oder?? Der Ratensparer freut sich über die vielen billigen Anteile; Inflation....nein, sicher auch nicht beim Kauf von Beteiligungspapieren etc. etc.)

So eine Diskussion wäre doch mal Interessant für alle User die sich für private Altersvorsorge interessieren

Schönes WE zusammen
canis lupus

von
Maria L.

Hallo canis lupus,

besten Dank, ich sehe, wir verstehen uns!

Mit sachlicher Kritik / sachlichen Argumenten würde ich mich gerne auseinandersetzen, daraus könnten alle Mitleser etwas lernen. Aber das haben diejenigen, die hier im Expertenforum auf rein persönlich beleidigender Ebene gegen mich stänkern ja nicht zu bieten.

Spricht doch eigentlich für meine Argumentation, nicht wahr?

Gruß,
Maria L.

von
canis lupus

Absolut, ich schneidere mir auch gerade meinen Weg zur persönlichen Altersvorsorge und musste feststellen daß es eine Menge Stoff zu verarbeiten gibt. Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, jedoch führt m.E. an der Methodik der Finanzuni & Herr Bennett nicht viel vorbei.
Anders gesagt, ich finde nicht viele Haare in der Suppe dieser Methodik. Daher wäre es doch mal interessant wie Kritiker gegenargumentieren, also natürlich außerhalb der althergebrachten und anerzogenen Pauschalaussagen

Gruß
canis lupus

von
Maria L.

Hallo canis lupus :-),

ich war zwei Tage nicht im Netz. Schauen Sie doch öfter mal hier vorbei und unterstützen Sie mich. Ich versuche schon länger, hier das Einmaleins der Vermögensbildung zu vermitteln.

Es wäre so wichtig für die gesamte deutsche Volkswirtschaft, daß sich dieses Wissen verbreitet. Gesellschaftliches Engagement ist der Hauptgrund, das ich hier Beiträge schreibe. Von einigen kritischen und kompetenten Usern hier habe ich vor Jahren gelernt, wie ernst es um die Zukunft der gesetzlichen Altersvorsorge steht. Außerdem verdanke ich selber einem unbekannten User hier den Link zur FinanzUni. Das ist dann auch eine Form von Dankbarkeit, daß ich gerade hier im Expertenforum der Deutschen Rentenversicherung Aufklärung betreibe.

Allzu explizite Werbung ist hier unerwünscht, wofür man Verständnis haben muß. Aber Aufklärung über Aktienfondssparen und Kritik (in Maßen) an anderen Formen der Altersvorsorge wird von Seiten der Redaktion zumeist toleriert.

Wenn Sie noch offene Fragen bzw. sachliche Kritik an der Methodik der FinanzUni haben, wenden Sie sich am besten dort direkt hin.

Freundliche Grüße,
Maria L.