"Redaktion-Nachrichten"

von
Schiko.

Sicher sind diese darlegungen unter nachrichten informativ und rich-
tungsweisend.
Ich musste in meinem berufsleben schon öfters für die bank einen pfändungs-
und überweisungsbeschluss bei der rentenversicherung einleiten. Dies war viel
erfolgversprechender als die pfändung von renteneingängen auf konto, weil hier
noch zusätzliche schutzfunktionen galten.
Sinngemäß ist zu lesen: "Ist die Rente niedriger, kann die rentenversicherung also in
keinem fall etwas davon pfänden"
Ich meine, die rentenversicherung wird wohl selten grund haben bei der rentenanstalt
die rente eines versicherten zu pfänden.

Vielmehr sind es die gläubiger wie du und ich-natürlich auch banken- die bei vor-
liegen eines schultitels bei der rentenanstelt pfändungs-und Überweisungsbeschluss
erwirken.
Es pfändet also nicht die rentenversicherung sondern der gläubiger. Die rentenanstalt
hat unter berücksichtigung der pfändungsfreigrenzen die pfändbaren beträge an den
gläubiger zu überweisen.

Mit freundlichen Grüßen..

und richtungsweisend

Experten-Antwort

Hallo Schiko,

danke für die Klarstellung, die wir im Text nun berücksichtigen.

Ein schönes Wochenende!

Viele Grüße
Redaktion

von
-_-

http://www.bmj.de/files/d49a01f7e9641b48f6ea570778f07c4c/887/Pf%C3%A4ndungsfreigrenzen.pdf

"Diese Regelung legt zunächst in ihrem Absatz 1 je nach dem Zeitraum, für
den das Arbeitseinkommen gezahlt wird, einen unpfändbaren Grundbetrag
fest; dieser beträgt ab 1. Juli 2005 Euro 985,15 monatlich."

Tatsächlich beginnt die Pfändungstabelle aber erst bei 990,- EUR!

bis 989,99 kein pfändbarer Betrag
990,00 - 999,99 pfändbar 3,40 EUR

Experten-Antwort

Danke für den Hinweis.

Den Grundfreibetrag beziffert das Ministerium (siehe Link im Artikel) mit 985,15 Euro (wie im Beitrag dargestellt), die Pfändungstabelle beginnt aber erst bei 990 Euro (wohl aus Gründen der Vereinfachung).

Gruß
Redaktion