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45 Beitragsjahre erfüllen mit Minijob in Privathaushalt

von
sabbi

Angenommen, ich wäre so ungezogen und würde die neue Gesetzgebung nutzen wollen, indem ich (geb. 1953) nach 2 Jahren ALG 1- Bezug mit 63 Jahren und 2 Monaten abschlagsfrei in Rente gehen wollte.
Dazu würden mir aber zu den 45 Beitragsjahren noch sage und schreibe 3 Monate fehlen.
Könnte ich diese Fehlzeit durch einen rentenversicherungspflichtigen Minijob in einem Privathaushalt ausgleichen?

von
W*lfgang

[quote=199085]Hallo sabbi,
auch Pflichtbeiträge aus Haushalt/Checkverfahren sind 'normale' Pflichtbeiträge und zählen zu den 45 Jahren dazu.

Es ist nicht unverschämt, es ist eben legal, so wie es die Gesetze vorsehen - deswegen sind auch die haushaltsnahen Tätigkeiten (mit Versicherungspflicht) in diese Regelung eingebunden.

Gruß
w.

von
DarkKnight RV

Hallo sabbi,

ich möchte W*lfgangs Antwort kurz ergänzen:

Sie zählen natürlich nicht dazu, wenn sie parallel zur Zeit des Arbeitslosengeld I Bezuges liegen, da diese Zeit ja schon bei den 45 Jahren mitzählt (wenn alles so kommt, wie im Gesetzesentwurf; morgen sind wir schlauer)!

8)

von
Zukunftsrat

Zitiert von: DarkKnight RV

Hallo sabbi,

ich möchte W*lfgangs Antwort kurz ergänzen:

Sie zählen natürlich nicht dazu, wenn sie parallel zur Zeit des Arbeitslosengeld I Bezuges liegen, da diese Zeit ja schon bei den 45 Jahren mitzählt (wenn alles so kommt, wie im Gesetzesentwurf; morgen sind wir schlauer)!

8)

Ja, morgen sind wir schlauer.
Aber wenn es so ist, wie es aussieht, dann genen Sie eben mit 63 Jahren und 5 Monaten abschlagsfrei in Rente. Nachdem Sie im Anschluss an ALG I noch 3 Monate RV-pflichtig im Minijob gearbeitet haben.

Experten-Antwort

Hallo sabbi,

den Antworten von W*lfgang und DarkKnight RV schließen wir uns an.

von
Sepp

Hallo sabbi,
wenn du den rentenversicherungspflichtigen Job neben Bezug von ALG 1 ausübst, wird das nicht funktionieren. Abgesehen davon, dass dir evtl. je nach Höhe des Jobs das ALG I gekürzt wird. Aber du kannst ja nach dem Bezug von ALG I einen rentenversicherungspflichtigen Job für die fehlenden 3 Monate ausüben und dann in ungekürzte Rente gehen. Es wird sich evtl. rechnen.