45 Versicherungsjahre - aber keine Rente vor 65?

von
Mikky

Armer Geist.Aber alles beantwortet.Danke!Wenn man so nicht kann dann halt so.Herr Lehrer.Sie sind ein guter Vertreter Ihrer Zunft.

von
Hmmm

Sehen sie, ich wußte, dass es bei Ihnen nicht zum weiterdenken reicht, sie motzen nur...

Sie schmeißen hier sachen durcheinander, von denen sie anscheinend keine Ahnung haben, niemand sprach bisher vom Beamtentum...
Außerdem halte ich es für gelinde gesagt sehr gewagt, das Beamtentum für die tiefste Krise dieses Landes (sofern wir von der selben Krise sprechen) verantwortlich zu machen, aber das mit dem Denken hatten wir ja oben bereits...

von
Preusensgloria

Antwort:Preusensgloria

Experten-Antwort

Mir ist - und sehen Sie mir dies bitte nach - nicht klar, worauf Ihre Frage konkret zielt. Denn abschlagsfrei kann eine Altersrente doch nur gezahlt werden, wenn sie nicht vorzeitig in Anspruch genommen wird. Dies aber setzt selbstverständlich voraus, dass derjenige, der die Altersrente in Anspruch nehmen will, die für die jeweilige Altersrente maßgebliche Altersgrenze erreicht hat. Wenn nicht, ist ab einem in Abhängigkeit von der jeweilgen Altersrentenart zu bestimmenden Lebensalter eine vorzeitige Inanspruchnahme möglich. Als Ausgleich für die dann längere Rentenbezugsdauer wird aber für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme ein Rentenabschlag von 0,3 % berechnet.

von
Ah ja

Aha.Und nun?

von
august

Danke - dies ist auch meine Auslegung der entsprechenden §§. Kollegen hatten nämlich behauptet, sobald man 45 Versicherungsjahre erfüllt hat, könne ab diesem Zeitpunkt (auch zum Beispiel mit 63) ohne den 0,3%igen Abschlag in Rente gehen.
Ich denke, diese besondere Vertrauensschutzregelung besagt lediglich, dass bestimmte Jahrgänge bereits mit 65 ohne Abschlag Regelaltersrente beziehen können, obwohl sie nach der Erhöhung des Rentenalters noch einige Monate länger arbeiten müßten.

Dazu dann noch eine Frage: wie sieht es in solchen Fällen eigentlich mit der Hinzuverdienstgrenze und den Beiträgen zur den Sozialversicherungen RV / KV /AV aus?

Experten-Antwort

Bis zum Ablauf des Monats, in dem der Berechtigte die Regelaltersgrenze erreicht, gelten die allgemeinen Hinzuverdienstgrenzen. Das aber heißt, dass derjenige der eine Vollrente wegen Alters bezieht, bis dahin rentenunschädlich nur bis zu einem Betrag von 400 Euro monatlich hinzuverdienen kann. Die diesbezüglichen Einschränkungen entfallen mit Beginn des Folgemonats, so dass dann unbegrenzt hinzuverdient werden kann, ohne dass sich dies auf den Anspruch auf Altersrente auswirkt.