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§ 51 SGV V (falsches Forum)

von
SOS

Hallo - kurze Frage:

Wie lange wirkt eine Aufforderung nach § 51 SGB V nach?

Aufforderung mit 10-Wochenfrist / Antrag auf Reha wird gestellt / Reha durchgeführt / weiter AU aber KEINE Umdeutung durch RV-Träger!

Zieht die &#39;alte&#39; Aufforderung noch immer, wenn es nun darum geht das Krankengeld einzustellen?!

Danke für jeden brauchbaren Denkansatz!

von
SOS

sorry - Rest s.o., danke!

von
Schade

...dann hat m.E. die Krankenkasse Pech gehabt und kann Sie höchstens zu einem späteren Zeitraum erneut zur Rehaantragstellung auffordern (lustiges Spiel).

von
SOS

Dieser Ansicht war ich auch - die KK behauptet aber, dass die Aufforderung noch immer wirke und das Dispo-Recht einschränke?!

von
Paula

Das Dispositionsrecht ist insoweit eingeschränkt, als der Rentenversicherungsträger den RehaAntrag doch noch umdeuten sollte. Eine Rücknahme des Rentenantrages ist dann ohne weiteres nicht möglich.
Ansonsten gibt es nichts zu &#34;disposinieren&#34;.

Paula

von
SOS

Eine Umdeutung seitens der DRV liegt nicht vor und ist wohl auch nicht mehr zu erwarten!

Danke für die Antwort!

von
Nix

Wenn der RV-Träger keine Umdeutung in Rente vornimmt, kann Ihnen die Krankenkasse garnichts anhaben.
Das muss aber der RV-Träger der Krankenkasse schriftlich mitteilen.
Wir haben Rezession. Auch die KV-Beiträge bei den Krankenkassen schrumpfen. Das führt öfter zu diesem &#34;Spiel&#34;. Machen Sie sich keine Gedanken.

Viele Grüsse
Nix

von
-_-

Welches &#34;Dispositionsrecht&#34; will denn Ihre superkluge Krankenkasse einschränken, wenn EM gar nicht vorliegt? Dann gibt es nichts mehr zu disponieren.

Anders sähe die Sache allenfalls aus, wenn sich nachträglich herausstellte, dass der Leistungsfall doch bereits vor der Reha-Antragstellung oder bis zur Entlassung aus der Reha eingetreten war. Wenn Sie aber keine Aufforderung zur formularmäßigen Rentenantragstellung vom Rentenversicherungsträger erhalten (oder erhalten haben), schlafen Sie ganz beruhigt!