8 Monate EM-Renteantrag und kein Bescheid

von
R.A.

Zitiert von: Rosa Lange

@ R.A

Eine Reha ist nicht nur für die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, Sie sollten sich erkundigen!!! bevor man solche Postigs setzt.

Eine Reha wird u.a. auch bei der Gefahr der Verschlechterung gewährt. Meinen Sie ich will irgendwann in der nächsten Zeit im Rollstuhl landen???

Gerade Sie haben es nötig, andere Leute zu belehren!

Wenn eine Reha keine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit bewirken kann, ist die DRV auch nicht mehr als Kostenträger dafür zuständig, sondern Ihre Krankenkasse.

Selbstverständlich geht die DRV regelmäßig davon aus, dass sich eine Verhinderung oder Hinauszögerung einer Verschlimmerung positiv auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt.

Es wäre besser gewesen, SIE hätten sich VOR Ihrem Reha-Antrag besser informiert. Dann wäre Ihre Rente womöglich schon längst durch. (Sofern denn tatsächlich eine Erwerbsminderung im rentenrelevanten Sinn vorliegt!)

Ich habe meine EM-Rente erfolgreich durchgesetzt und auch umfangreiche Reha-Erfahrungen gesammelt!

MfG

von
Rosa Lange

Warum haben Sie denn Rehaerfahrungen, wenn Sie eine EM-Rente beziehen?
Das geht doch nach Ihren Schilderungen nicht?

Haben Sie sich denn ev. auch für erwerbsfähig gehalten?

von
Klaus-Peter

Weil einige Leute eben vor der Rente in Reha gegangen sind wie ich z.b. auch. Dort wurde dann EM festgestellt. Auch gibt es ja Leute die schon vor zig Jahren mal zur Reha waren , aber noch nicht so schwer erkrankt waren wie Sie es dann später bzw. heute erst sind. Damals war dann eine Renteeben noch kein Thema. Ich kenne Leute die waren 5-6x oder noch öfter im Laufe ihres Arbeitslebens bereits zur Reha und sind bis heute nicht berentet. Alle 4 Jahre ist eine Reha doch möglich.

Ausserdem kann man auch als EM-Rentner noch eine med. Reha bekommen. Von der RV aber nur dann wenn Aussicht besteht, das die EM gebessert oder sogar behoben weden kann. Alleine daran sieht man ja, das es der RV in erster Liinie NUR um die Erwerbsfähigkeit geht und nicht so sehr um die Gesundung...Das das eine mit dem anderen aber in Verbindung steht ist doch auch klar. Nur kann so eine Reha auch auf Kosten der restgeusndheit gehen. Also Vorsicht bitte !

Wenn die EM-Rente dann unbefristet gezahlt wird ist die Krankenkasse als Kostenträger zuständig und nicht mehr die RV. Bei eienr Reha über die Krankenkasse geht es - im Gegensatz zu der von der RV - in erster Linie um ihre Geusndheit und eben nicht um die Aufrechterhaltung/Verbesserung ihrer Erwerbsfähgikeit.

Es gibt also dann schon Unterschiede wer Auftraggeber der med. Reha ist und diese bezahlt..

von
Rosa Lange

Hallo Klaus-Peter,

das war auch nicht böse gemeint, aber es gibt ja verschiedene Umstände die je nach körperlicher Verfassung dazu führen, eine Reha ins Auge zu fassen.
Bei mir konnte z.B. auf Grund der gesamten Umstände kein Arzt sagen, ob der Kraftabbau durch Fehlbelastung oder durch die Lähmungen im Nervensystem kommen, wodurch ich extreme Schmerzen an meiner verkrümmten Wirbelsäule habe. Der Neurologe sagte, das wird durch die Lähmungen verursacht und der Orthopäde sagte, das kommt von der Fehlbelastbarkeit meines linken Beines. Also bestand eine 50/50 Chance das man das ganze bessern kann. Der Neurologe hat Recht behalten. Woher soll man das aber vorher wissen? Wenn nicht einmal Ärzte das einschätzen können und immer mehr Beeinträchtigungen hinzu kommen? Hätte es eine wirkliche Besserung gebracht, dann hätte jeder auf die Schulter geklopft und hast gut gemacht... sorum sagt jeder, hättest das mal nicht gemacht - hast falsch gemacht. Ich bin seit 22.06.2010 auf die gleiche Grunderkrankung krank geschrieben mit Verschlechterungen des Krankheitsbildes, mit kurzer Unterbrechung im Jan.2012 auf Grund Druck Arbeitsamt nach Aussteuerung Krankengeld.

Ich finde Ihre Kommentare auch sehr aufschluss- und hilfreich.

LG Rosa