Abbruch bzw. Unterbrechung zur Maßnahme Teilhabe am Arbeitsleben

von
Sämisch

Am 27.02. 2012 habe ich eine Umschulung zur Bürokauffrau begonnen, alles lief super. Theorie ist fast abgeschlossen und bin jetzt in einem 6-monatigen Praktikum. In der Praktikumszeit bin ich an zwei verschiedenen Krankheiten erkrankt, die einer längeren Genesungsphase bedürfen (AU seit 4 Wochen). In 4 Monaten beginnen die Prüfungen und die Vertragsschule ist der Meinung, dass es besser für mich ist, zu unterbrechen. Es bestünde die Möglichkeit, dann im Frühjahr zu den Prüfungen wieder dabei zu sein. Stimmt die Aussage und fällt das Übergangsgeld für diesen Zeitraum weg? Die Umschulung wird von der Deutschen Rentenversicherung finanziert.

von Experte/in Experten-Antwort

Guten Morgen Sämisch,
bei einer Unterbrechung aus gesundheitlichen Gründen (Wiederaufnahme der Leistung ist Voraussetzung) wird Übergangsgeld bis zu sechs Wochen weitergezahlt -vergleichbar mit der Entgeltfortzahlung von Arbeitnehmern-. Bei einem Abbruch kann kein Übergangsgeld mehr gezahlt werden, da Sie nicht mehr als Teilnehmer an einer Leistung gelten.
Sie sollten das Für und Wider mit dem Reha-Fachberater besprechen.
Mit freundlichem Gruß

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.2013, 07:12 Uhr]