Abgaben im Rentenbescheid

von
Havel

Sind im Rentenbescheid die sozialen Abgaben (Pflegeversicherung,Krankenversicherung) schon abgezogen,auch wenn keine Aufschlüsselung im Bescheid vorhanden ist.Ist die Rentenversicherung verpflichtet,diese Abgaben automatisch Abzuführen.

von
Schiko.

Um normalfall besagt die gut-
schrift auf konto. diese be-
träge sind bereits abgezogen.

Für in der gesetzlichen frei-
willig versicherte wird dieser
anteil mit ausbezahlt.

Der gesamtbetrag dieser beiträge per lastschrift
von konto des rentners ein-
gezogen.

Sie bekommen für die rente ab 1.7.2007 einen neuen
bescheid. Hieraus ist die
neue bruttorente und auch
der gutschriftsbetrag er-
sichtlich.

Dies war aber auch schon bisher ablesbar.
MfG.

von
lotscher

Hallo Havel,

in jedem Rentenbescheid ist eine Aufschlüsselung vorhanden.
Dazu bitte Anlage 1 ansehen. Dort wird zunächst eine aus den Entgeltpunkten ermittelte Bruttorente dargestellt, dann die Abzüge für die Kranken- und Pflegeversicherung, evtl. auch noch ein Krankenkassenzuschlag und Zuschlag für die fehlende Elterneigenschaft. Letzlich wird nach Abzug der auszuzahlende Betrag genannt, der über den Postrentendienst auf Ihr Konto überwiesen wird.

Die Meinung von Schiko, das per Lastschrift etwas vom Konto abgebucht wird ist nicht korrekt.
Die abzuziehenden Beträge werden gar nicht erst aufs Konto überwiesen.

Wenn durch den zuständigen Rentenversicherungsträger die Rente Brutto gleich Netto gezahlt wird, ist auf dem Vordruck "R0810" Punkt 4. der Beitragszuschuss ( Arbeitgeberanteil) zu beantragen, der dann zusätzlich zur Rente gezahlt wird.

Wenn Sie aber noch kein Rentner sind und bisher nur Renteninformationen erhalten haben, sind die dargestellten Beträge stets Bruttowerte.

Usermeinung

von
bekiss

Offenbar haben Sie Schiko missverstanden. Er meinte, dass im Gegensatz zu Pflichtversicherten, der Krankenversicherungsbeitrag bei freiwillig oder privat krankenversicherten Rentnern vom Versicherten selbst zu zahlen ist (meist durch Konto-Lastschrift). Das ist allerdings aus den Ausführungen von Schiko auch etwas schwer zu entnehmen.

Übrigens: Das Leistungsfeld Renten Service der Deutschen Post steht für effizientes Rentenmanagement - nicht länger allein als professioneller Partner für die Leistungsträger der gesetzlichen Rente. "Postrentendienst" war damals, als es noch die Deutsche Bundepost gab.

von
bekiss

Sind im Rentenbescheid die sozialen Abgaben (Pflegeversicherung, Krankenversicherung) schon abgezogen,auch wenn keine Aufschlüsselung im Bescheid vorhanden ist.

Antwort: NEIN

Ist die Rentenversicherung verpflichtet, diese Abgaben automatisch abzuführen.

Antwort: Nur bei Pflichtversicherten. Wenn Sie pflichtversichert sind, sollten Sie zur Vermeidung größerer Rückforderungen auf den Fehler unverzüglich hinweisen.

von
Schiko.

Hoffe schon, pfingstgeist trägt bei manchem noch früchte.

Zur klarstellung mein wissen aus persönlichem erlebnis, aber auch
aus der praxis von kontobewegungen bei rentenzahlungen bei früheren
bankkunden

Rentenbescheid 11.10. 1996 3.071,97 DM. bruttorente.
Zu dieser zeit war ich freiwillig gesetzlich versichert.

Zur ruttorente kamen noch 205,82 ( 6,7%) und
DM. 26,11 pflegeversicherung als hälfteanteil mit der brutto-rente
zur auszahkung. Es wurden auf Konto 70113257 DM. 3.303, 90 DM.
überwiesen.
Die DAK. hat per lastschrift von meinem konto-70113257 den
gesamtbeitrag von 411,64 DM. für kranlenversicherung und
DM. 52,22, insgesamt 463,86 als gesamtbeitrag abgebucht.

Was ist daran unklar ?

Jetzt, inzwischen sind es per 1.4.2007 €. 1.719,96 bruttorente
als gesetzlich pflichtversicheter.

Abgezogen von dieser bruttorente werden:
124,69 7,25% beitragsanteil krankenversicherung
015,48 0,90 % zusätzlicher beitrag
029,24 1,70 % pflegeversicherung.

Nach adam riese kommen nurmehr 1.550.55 auf konto.

Was ist hier falsch?

von
lotscher

Hallo Schiko,

da ist natürlich nichts falsch, Deine Angaben beruhen auf den tatsächlichen Gegebenheiten.

Jetzt kommt aber mein Einwand, dass die KK von sich aus und ohne Deine Einwilligung keine Beiträge hätte abziehen können. Es war, so meine Erkenntnis, eine von Dir gebilligte Verfahrensweise und ist insoweit nicht gängige Praxis.

meint lotscher

von
Schiko.

Für diese abbuchungen braucht die krankenkasse
keine eigene einzugser-
mächtigung.

Mindestens einmal jährlich
wurden zu zeiten einer frei-
-
willigen versicherungszeit
einstufungsbescheid übersandt aus der die bei-
tragshöhe ersichtlich war.
Gleichzeitig wurde aber die
nennung evtl. höherer verdienste verlangt um eine
neueinstufung zu berücksich-
tigen.

von
lotscher

Hallo Schiko,

ehrlich gesagt, konnte es mir so nicht vorstellen, dass da jemand etwas vom Konto abzieht, ohne dafür eine Einzugsermächtigung zu haben.

Habe die Ableitung von mir bekannten Fällen aus der Jetztzeit vorgenommen da wurde das so nicht praktiziert.
Die betreffenden Personen mussten selber für die Entrichtung der Beiträge sorgen, was dann immer mit einem Abbuchungsauftrag realisiert wurde, um nicht in Verzug zu geraten.

von
Schiko.

Lieber Lotscher,

da bleibe ich hart. Nicht deswegen, weil ein ehemaliger bankmensch
dies besser weiß. Will nur in der veröffentlichten meinung manches richtig
stellen, wenn ich glaube es zu wissen. Wird dies widerlegt, eiere ich nicht
lange rum. Entschuldigung heißt in deutschland das wort, statt, sorry, habe
dies nicht so gemeint, tut mir ja leid, sie haben mich falsch verstanden, und
und....... .Denke da nur an"Oettinger"- furchtbar
.

Zum thema, im umkehrschluss liegt ja der rentenstelle keine einzugser-
mächtigung von mir vor, trotzdem wird der hälftebeitrag einbehalten und
abgeführt

Empfehle dir meine eintragungung 17.5.( 23:11) und 18.05.( 8:42 Uhr.)
zu lesen( bank/rente).
Hier habe ich auch den unterschied abbuchungsauftrag und einzugs-
ermächtigung dargestellt . Wenn du übrige 3,--€. hast probiere dies
doch einfach aus und belaste mir €. 10,-- mittels lastschrift ohne vor-
liegen einer einzugsermächtigung, dies geht.

Nur werde ich dann innerhalb der 6 wochenfrist widersprechen, der be-
trag landet wieder auf deinem konto plus berechneter gebühren.

Übrigends, kann deinen anhang nicht öffnen, dieser wurde nicht auf normalen
wege geschrieben. Der text zu groß und rechtsbündig, kann nicht alles lesen.

MfG.

von
skat

So isser halt unser

SCHIKO. wie schon

mehrmals gepostet

SCHIKO hat immer

RECHT und wenn

NICHT, hat er

trotzdem RECHT..

so sind sie halt

die STOIBER-

NIMMER-BESSEREN

ich wünsche den

BAYERN und

SCHIKO nicht

schlechtes. ich

wünsche ihnen im

september

SEEHOFER und

die rote PAULY...

skat

Experten-Antwort

Hallo, Havel,

als versicherungspflichtiger Rentner müssen Sie aus Ihrer gesetzlichen Rente Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Die Überweisung übernimmt der Rentenversicherungsträger für Sie.
Sind Sie freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, zahlen Sie die Beiträge selbst. Zu den Aufwendungen für die Krankenversicherung erhalten Sie auf Antrag einen Beitragszuschuss.
Auch privat Krankenversicherte müssen sich um die Prämienzahlung eigenverantwortlich kümmern. Zuschüsse sind hier ebenso auf Antrag möglich.

Generell ist mit dem Rentenantrag die sogenannte "Meldung zur Krankenversicherung der Rentner" einzureichen. Diese ist Ausgangspunkt für die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen.