Ablauf Widerspruch nach Ablehnung EM Rente

von
A

Hallo,
nach fast fünf monatiger Geduld wurde mir nach Sachstandsanfrage mitgeteilt, dass mein Widerspruch zur Ablehnung meines Antrages auf Rente wegen Erwerbsminderung beim medizinischen Dienst ist. Ich würde um weitere Geduld gebeten.
Nun kann es ja evtl noch zu Gutachtertermin/en kommen. Kommt dann noch der Widerspruchsausschuss? Mich interessiert der genaue weitere wahrscheinliche Ablauf.

Danke für sachliche Antworten.

von
Widerspruch

Zitiert von: A
Mich interessiert der genaue weitere wahrscheinliche Ablauf.

Das kann Ihnen nur jemand beantworten der alle Unterlagen Ihres Falls kennt.

von
A.

Es gibt ja bestimmt einen Workflow....

von
Schade

....aber wahrscheinlich hat keiner hier am Wochenende Lust Ihnen diesen Workflow detailiert zu beschreiben.

LG

von
Schorsch

Zitiert von: A
Kommt dann noch der Widerspruchsausschuss?

Nur dann, wenn der zuständige DRV-Sachbearbeiter bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleibt.
Ansonsten wird Ihrem Widerspruch ohne vorherige Weitergabe an den Widerspruchsausschuss stattgegeben.

Liegt ein Widerspruch erst einmal beim W.-Ausschuss, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit abgewiesen.

MfG

von
Na klar

Zitiert von: A.
Es gibt ja bestimmt einen Workflow....

Bestimmt. Hauptsache Sie sind noch ganz gesund?!

von
Gesa55

Hallo,
aus meiner Erfahrung kann ich sagen dass es nach Widerspruch auf die Ablehnung des Antrages zu einem Gutachtertermin kam - das dauerte aber fast 7 Monate. Danach schreibt der sein Gutachten und das kommt zur DRV/medizinischen Dienst und dort wird dann entschieden. Nach Gutachtertermin hat das nochmal 4 Monate gedauert, dann habe ich einen befristeten Rentenbescheid erhalten.
Viel Erfolg und viel Geduld! Schöne Grüße, Gesa

von
Kränklich

Hallo!

Ich verfolge den Beitrag interessiert, weil ich in ähnlicher Lage bin.

Da wegen Corona ja keine persönlichen Begutachtungen stattfanden und entsprechend keine neue Arbeit damit zu erleidgen war, hatte ich eigentlich gehofft, dass die Bearbeitung der schon vorliegenden Widersprüche entsprechend schneller gehen könnte - zumindest, wenn z. B. neue Arztberichte etc. nachgereicht wurden und keine erneute persönliche Begutachtung nötig scheint.

Vielleicht mag sich ja ein Experte nächste Woche dazu äußern. Auch für allgemeine Hinweise oder Informationen ist man immer dankbar, denn die Lage für wirklich kranke Antragsteller/Widerspruchsteller ist tatsächlich schwer!

Danke und alles Gute!

von
Siehe hier

Zitiert von: Kränklich
Hallo!

Ich verfolge den Beitrag interessiert, weil ich in ähnlicher Lage bin.

Da wegen Corona ja keine persönlichen Begutachtungen stattfanden und entsprechend keine neue Arbeit damit zu erleidgen war, hatte ich eigentlich gehofft, dass die Bearbeitung der schon vorliegenden Widersprüche entsprechend schneller gehen könnte - zumindest, wenn z. B. neue Arztberichte etc. nachgereicht wurden und keine erneute persönliche Begutachtung nötig scheint.

Vielleicht mag sich ja ein Experte nächste Woche dazu äußern. Auch für allgemeine Hinweise oder Informationen ist man immer dankbar, denn die Lage für wirklich kranke Antragsteller/Widerspruchsteller ist tatsächlich schwer!

Danke und alles Gute!

Sie haben doch schon eine Antwort vom Experten bekommen:
https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/begruendung-des-widerspruchs-em-rente.html

Und wie der Ablauf erfolgte bei xy oder welche Zeit es bei yx gedauert hat, hilft Ihnen doch nicht weiter.

Mehr erfahren Sie evtl. bei Ihrer zuständigen Rentenversicherung direkt. Denn nur die haben den Überblick, wie der Sachstand IHRER Unterlagen aktuell ist.

Was auch dem ursprünglichen Fragesteller anzuraten ist.

von
A.

Vom Rentenversicherungsträger kam eine Antwort, die nichts gesagt hat. Schauen wir Mal, was nach einer Untätigkeitsklage passiert, der Gesetzgeber hat ja nicht ohne Grund Fristen festgelegt.

von
Schade

....da wird dann wahrscheinlich passieren, dass sich das Verfahren noch länger zieht.....weil in der Zeit in der die Vorgänge zum Gericht wandern eine weitere Verzögerung des Verfahrens eintreten wird.....

Experten-Antwort

„Nur dann, wenn der zuständige DRV-Sachbearbeiter bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleibt.
Ansonsten wird Ihrem Widerspruch ohne vorherige Weitergabe an den Widerspruchsausschuss stattgegeben.“
Dieser Aussage schließe ich mich an! Es erfolgt also eine erneute Einschätzung Ihrer Leistungsfähigkeit um Ihren Widerspruch eventuell ohne Ausschuss abzuhelfen.

von
A

Danke an den Experten,
der ärztliche Dienst gibt seine Stellungnahme ab und je nach ergez, entscheidet sich, ob der Widerspruchsausschuss gefragt wird? Verstehe ich das so richtig?

von
Siehe hier

Zitiert von: A
Danke an den Experten,
der ärztliche Dienst gibt seine Stellungnahme ab und je nach ergez, entscheidet sich, ob der Widerspruchsausschuss gefragt wird? Verstehe ich das so richtig?

ja