Ablehnung der Erwerbsminderungsrente

von
Alex

Warum wird man aus so vielen Gründen warum man nicht mehr Arbeiten kann dennoch abgelehnt? Sowas ist doch unfassbar! Ihr wollt doch einfach nicht zahlen, warum bezahlt man dann jeden Monat Beiträge?

von
N B G F U N

Hallo,
eine Ablehung eines Rentenantrags auf Rente wg. Erwerbsminderung kann 2 Ursachen haben:
1. Fehlende Versicherungsrechtliche Voraussetzungen ( d.h. z.B. keine genügenden Pflichtbeitrgszeiten ).
oder
2. die gesundheitlichen Einschränkungen sind aus Sicht der Rentenversicherung nicht so gravierend, als dass hier eine Rente wg. EM ( egal ob voll oder teilweise oder wg. BU) zu zahlen wäre.
Den Grund einer Ablehung finden Sie immer im Ablehungsbescheid.
Gegen den Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch einlegen, wenn Sie der Auffassung sind, dass das Urteil der Rentenversicherung nicht richtig gewesen ist.

von
Alex

1. Punkt fällt weg.

Punkt 2: Viele Ärzte sind der Meinung das ich nicht arbeiten kann, Arzt der RV sagt: Ich kann arbeiten, was ist das für ein Arzt der so viel besser ist als viele andere Ärzte?

Experten-Antwort

Den Ausführungen von N B G F U N wird zugestimmt.

von
Klemens

Legen Sie doch Widerspruch gegen den ablehnenden Rentenbescheid ein.
Gegegf. wird anschließend das ganze dann noch vor dem Sozialgericht geklärt werden müssen.

Andere Möglichkeiten haben Sie nicht.

Spekulationen warum bei ihnen die EM-Rente nun letztlich abgelehnt wurde helfen ihnen da nicht weiter, da niemand hier ihren med. Einzelfall kennt und damit beurteilen kann.

Vielleicht sind Sie ja auch wirklich nicht erwerbsgemindert und meinen dies nur ??

Die Aussagen bezüglich einer EM der eigenen behandelnden Ärzte sind nämlich ungefähr so wichtig und intressant als ob in China ein Sack Reiss umfälllt....

Diesen Ärzten steht hinsichtlich einer EM weder eine Beurteilung zu, noch können sie selbige fachlich überhaupt beurteilen, weil sie
- meistens jedenfalls - nämlich keine Sozialmediziner sind oder über eine entsprechende sozial-med. Zusatzausbildung ( die für die Beurteilung einer Erwerrbsminderung aber zwingend notwendig ist ) verfügen.

von
mabu

Hallo,

wie teilweise schon angemerkt sind eigene Ärzte viel zu befangen. Die Beziehung zum Patienten sind zu eng und deshalb zumindest unter Rentengesichtspunkten nicht objektiv.

Deshalb hören Entscheidungsärzte oft nur auf Gutachter oder Ärzte der Rehaeinrichtungen.

Was mich wundert ist, dass nicht einmal das Thema Rehaversuch bei Ihnen angesprochen wird.

Es erscheint deshalb sehr fraglich, ob eine Erwerbsminderung bei Ihnen überhaupt vorliegt?!

von
Michel

So und jetzt muss ich meinen Mist auch noch beitragen und zwar persönlich sehe ich es, sodass tatsächlich große Unterschiede gemacht werden. Bin 59 Jahre alt arbeite auf dem Bau, habe schwere Arthrose, Bandscheibenvorfall und die Rente wurde mir ebenfalls abgelehnt. Der Hausarzt und Orthopäde waren der Meinung, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausführen kann. Im Bericht des MDK steht ebenfalls drin das diese Arbeiten für mich zu schwer sind. Habe die Entscheidung zur Kenntnis genommen, da ich es sowieso nicht ändern kann. Die Rente bekommt man eben nur, wenn man den Kopf unter dem Arm zur Arbeit trägt.

von
Michel

Zitiert von: Michel

So und jetzt muss ich meinen Mist auch noch beitragen und zwar persönlich sehe ich es, sodass tatsächlich große Unterschiede gemacht werden. Bin 59 Jahre alt arbeite auf dem Bau, habe schwere Arthrose, Bandscheibenvorfall und die Rente wurde mir ebenfalls abgelehnt. Der Hausarzt und Orthopäde waren der Meinung, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausführen kann. Im Bericht des MDK steht ebenfalls drin das diese Arbeiten für mich zu schwer sind. Habe die Entscheidung zur Kenntnis genommen, da ich es sowieso nicht ändern kann. Die Rente bekommt man eben nur, wenn man den Kopf unter dem Arm zur Arbeit trägt.

NACHTRAG; zusätzlich Lungenkrank durch Asbest!!!!

ist alles kein Grund für die Rente.

von
;)

Zitiert von: Klemens

Die Aussagen bezüglich einer EM der eigenen behandelnden Ärzte sind nämlich ungefähr so wichtig und intressant als ob in China ein Sack Reiss umfälllt....

Diesen Ärzten steht hinsichtlich einer EM weder eine Beurteilung zu, noch können sie selbige fachlich überhaupt beurteilen, weil sie
- meistens jedenfalls - nämlich keine Sozialmediziner sind oder über eine entsprechende sozial-med. Zusatzausbildung ( die für die Beurteilung einer Erwerrbsminderung aber zwingend notwendig ist ) verfügen.

Und was ist mit Kliniken? Sie werden doch nicht allen ernstes behaupten, dass Klinikfachärzte nicht in der Lage sind einen Patienten zu beurteilen, ob noch arbeitsfähig oder nicht.
Zumal diese einen Patienten in der Regel länger behandelt und somit mehr Gelegenheit haben den Patienten richtig einzuschätzen, als ein Gutachter der einen nur 30-60 Min. begutachtet.

von
Klemens

Weder der Hausarzt, noch der behandelnde Facharzt und schon gar nicht der MDK entscheidet etwas hinsichtlich einer Erwerbsmiinderungsrente oder kann / sollte dazu eine Stellungnahme auch nur abgeben.

Auch auf Klinikfachärzte trifft dies zu - außer diese sind auch ausgebildete Sozialmediziner ( wie die Ärzte in den Rehakliniken )

Gerade der MDK sagt und schreibt doch alles , nur um die Leute aus der Krankengeldzahlung schnellstens in die EM Rente abschieben zu können. Aber die RV weiss dies sehr genau und darum sind MDK Gutachten für die Rente nicht das Papier wert auf dem Sie geschrieben wurden...

Die Befangenheit im Arzt - Patientenverhältnis und damit zu seinem Kunden ist sicher auch eine Sache - viel wichtiger und entscheidender sind aber deren fehlende sozial-med. Fachkenntnisse !

Schuster bleib bei deinen Leisten gilt hier.

Aussagen des Hausarztes wie : " Sie können nicht mehr arbeiten." -sind eigentlich unverantwortlich und mal eben schnell so daher gesagt , setzen aber dem Patienten damit einen Floh ins Ohr , der - oft - jeder Grundlage entbehrt und damit ist dann oft eine derbe Enttäuschung bei Ablehnung der EM-Rente vorprogrammiert. .

Sie können auch genauso gut ihren Bäcker oder Tankwart fragen ob Sie eine EM-Rente bekommen können oder nicht.

Dieser Entscheidung fällen spezielll dafür ausgebildete Sozialmediziner und nicht irgendwelche " Wald - und Wiesenärzte " ..

Im Grunde sind diese Äußerungen alles nur die privaten Meinungen dieser behandelnden Ärzte und damit rechtlich/fachlich uninteressant und im Verfahren völlig bedeutungslos.

Nichts persönlich gegen Sie, aber wenn jeder mit einem Bandscheibenvorfall oder/und einer Athrose eine EM-Rente bekäme - dann Gute Nacht Deutschland und Gute Nacht Rentenversicherung. .

Die EM-Rente sollte und wird nur schwerst erkrankten Menschen zuerkannt.

von
Alex

Den letzten Beiträgen kann ich nur zustimmen.

von
mialein

Also, wenn die Meinung eines Bäckers oder Metzgers genausoviel zählt, wie die des Hausarztes, dann frage ich mich schon, warum bei einem Rentenantrag überhaupt nach dem Hausarzt bzw. nach Arztberichten etc.gefragt wird.
Warum stellt man nicht einfach einen Rentenantrag, gibt den Grund an, und alles weitere ergibt sich dann aus dem Gutachten eines ach so schlauen Sozialmediziners.
Dadurch könnte doch jede Menge Bürokratie erspart werden.
Wenn man sich hier so manche Äußerungen ansieht, dann könnte man meinen, alle Hausärzte seien Idioten und völlig ahnungslos.
Ich glaube jedenfalls, daß viele Hausärzte mehr leisten, als so mancher Pseudo-Gutachter auf seinem Sessel hinter dem Amtsschreibtisch, dem aufgrund seiner ach so wertvollen sozialmedizinischen Kenntnisse die Säue in den Stall getrieben werden.
Das einzige Argument das ich akzeptiere, ist, daß der Hausarzt befangen ist, das hat aber nichts mit seinen medizinischen Fähigkeiten zu tun.

von
Klemens

Es ist jeder interessierte gut beraten ( gerade auch
EM-Antragsteller ) sich mit dem Thema Sozialmedizin einmal auseinadder zu setzen.

Habe auch lange - sehr lange - gebraucht um das zu verstehen und damit auch warum und wieso z.b. die Befundberichte der eigenen Ärzte keine oder wenig Bedeutung in einem Rentenverfahren haben. Eben weil diese von Ärzten kommen, denen keine Beurteilung hinsichtlich einer EM zusteht bzw. aufgrund fehlenden Fachkenntnise gar nicht möglich ist.

Der Sozialmediziner hingegen stellt die Krankheit/ Diagnose in den Kontext zur Erwerbsfähigkeit. Das ist alles nicht so einfach wie sich das der gemeine Laiee denkt und erfordert immenses Fachwissen auf sozial-med. Gebiet und natürlich Erfahrung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialmedizin

http://www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de/nn_76838/DRVWF/de/Inhalt/02__Rehabilitation/Aerztliche_20Weiterbildung_20Sozialmedizin_20u._20Rehabilitationswesen.html

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_10868/SharedDocs/de/Inhalt/Zielgruppen/01__sozialmedizin__forschung/01__sozialmedizin/Begutachtung/sozialmedizinische__begutachtung__f_C3_BCr__die__gesetzliche__rv__.html

von
Klemens

Zitiert von: ;)

Zitiert von: Klemens

Die Aussagen bezüglich einer EM der eigenen behandelnden Ärzte sind nämlich ungefähr so wichtig und intressant als ob in China ein Sack Reiss umfälllt....

Diesen Ärzten steht hinsichtlich einer EM weder eine Beurteilung zu, noch können sie selbige fachlich überhaupt beurteilen, weil sie
- meistens jedenfalls - nämlich keine Sozialmediziner sind oder über eine entsprechende sozial-med. Zusatzausbildung ( die für die Beurteilung einer Erwerrbsminderung aber zwingend notwendig ist ) verfügen.

Und was ist mit Kliniken? Sie werden doch nicht allen ernstes behaupten, dass Klinikfachärzte nicht in der Lage sind einen Patienten zu beurteilen, ob noch arbeitsfähig oder nicht.
Zumal diese einen Patienten in der Regel länger behandelt und somit mehr Gelegenheit haben den Patienten richtig einzuschätzen, als ein Gutachter der einen nur 30-60 Min. begutachtet.

An ihrer Stelle sollten Sie sich erstmal den Unterschied zwischen ARBEITS- und ERWERBSfähigkeit klarmachen.

Das sind nämlich 2 völlig verschiedene paar Schuhe und haben gar nix miteinander zu tun.

Jeder Arzt kann natürlich eine Arbeits(un)fähigkeit feststellen - aber noch lange nicht eine Erwerbs(un)fähigkeit !

von
Klemens

Zitiert von: mialein

Also, wenn die Meinung eines Bäckers oder Metzgers genausoviel zählt, wie die des Hausarztes, dann frage ich mich schon, warum bei einem Rentenantrag überhaupt nach dem Hausarzt bzw. nach Arztberichten etc.gefragt wird.
Warum stellt man nicht einfach einen Rentenantrag, gibt den Grund an, und alles weitere ergibt sich dann aus dem Gutachten eines ach so schlauen Sozialmediziners.
Dadurch könnte doch jede Menge Bürokratie erspart werden.
Wenn man sich hier so manche Äußerungen ansieht, dann könnte man meinen, alle Hausärzte seien Idioten und völlig ahnungslos.
Ich glaube jedenfalls, daß viele Hausärzte mehr leisten, als so mancher Pseudo-Gutachter auf seinem Sessel hinter dem Amtsschreibtisch, dem aufgrund seiner ach so wertvollen sozialmedizinischen Kenntnisse die Säue in den Stall getrieben werden.
Das einzige Argument das ich akzeptiere, ist, daß der Hausarzt befangen ist, das hat aber nichts mit seinen medizinischen Fähigkeiten zu tun.

Das mit dem Bäcker , Tankwart oder Metzger war natürlich überspitzt gemeint..

Befundberichte werden in erster Linie nur deshalb angefordert , um sich ein " erster Bild " über den Patienten und deren Erkrankung(en) zu machen - gerade um dann danach auch die Facharztrichtung des zu beauftragenden Gutachters bestimmen zu können.

Die Kompetenz des Haus/facharztes hinsichtlich der Erkrankung und deren Behandlung ist doch unbestrittten und zieht doch niemand in Zweifel.

Aber dessen Einschätzung hinsichtlich einer Erwerbsmindreung sehr wohl !

Schauen Sie sich doch einmal einen Befundbericht genau an.

Finden Sie dort Fragen der RV zu einer eventuellen Erwerbsminderung ??

Nein, finden Sie nicht - nur Fragen nach Diagnosen, Therapien, der Anamnese , Funktionseinschränkungen und so weiter - alles was sich rein auf die Erkrankung an sich bezieht.

Nach seiner Einschätzung zur EM wird er nicht gefragt - aus gutem Grund !
Dies ist sollte nämlich Experten auf dem Gebiet vorbehalten sein.

von
KSC

Lieber Alex,

jammern und Diskussionen im Forum über schlechte Ärzte und vermeintliche Ungerechtigkeiten bringen niemanden etwas - außer einigen Spaß für Mitleser. :-)

Wenn wirklich "viele Ärzte" hinter Ihnen stehen und Ihren Rentenantrag unterstützen, sollte es doch ein leichtes sein, dass jeder dieser "vielen Ärzte" Ihnen medizinisch fundiert hilft einen Widerspruch, bzw. die folgende Klage vor den Sozialgericht vernünftig medizinisch zu begründen.

Dann sollte es auch möglich sein die DRV oder den Richter am SG zu überzeugen.

Wo ist also das Problem?

von
Opa Jo

Zitiert von: Michel

So und jetzt muss ich meinen Mist auch noch beitragen und zwar persönlich sehe ich es, sodass tatsächlich große Unterschiede gemacht werden. Bin 59 Jahre alt arbeite auf dem Bau, habe schwere Arthrose, Bandscheibenvorfall und die Rente wurde mir ebenfalls abgelehnt. Der Hausarzt und Orthopäde waren der Meinung, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausführen kann. Im Bericht des MDK steht ebenfalls drin das diese Arbeiten für mich zu schwer sind. Habe die Entscheidung zur Kenntnis genommen, da ich es sowieso nicht ändern kann. Die Rente bekommt man eben nur, wenn man den Kopf unter dem Arm zur Arbeit trägt.

Es gibt eine Menge Menschen mit einem GdB von 100,z.B.Querschnittsgelähmte,die trotzdem erwerbsfähig sind.

von
Alex

Zitiert von: Opa Jo

Es gibt eine Menge Menschen mit einem GdB von 100,z.B.Querschnittsgelähmte,die trotzdem erwerbsfähig sind.

Und ich mich Tumor, Krampfanfällen, Doppelsehen... und GdB 70% ?

von
Stefannnnn

Zitiert von: Alex

Zitiert von: Opa Jo

Es gibt eine Menge Menschen mit einem GdB von 100,z.B.Querschnittsgelähmte,die trotzdem erwerbsfähig sind.

Und ich mich Tumor, Krampfanfällen, Doppelsehen... und GdB 70% ?

Eine Diagnose ist (wie der Sozialrechtler so treffend sagt) nur eine Meinung.

Es ist also niemals möglich zu sagen " ich habe XX und YY ich muss Rente bekommen" . Es kommt nicht darauf an welche Krankheiten Sie haben sondern wie diese Krankheiten sie in Ihrer Erwerbsfähigkeit einschränken.

Ihr Hausarzt und die meisten anderen Ärzte , a uch die in Krankenhäusern, können sehr gut beurteilen was für Krankheiten Sie haben und wie diese zu behandeln sind. Nur ohne zusätzliche Ausbildung (in Sozialmedizin) k önnen Sie eben nur laienhaft sagen ob diese Krankheiten Sie soweit einschränken, dass Sie keinen Arbeitsplatz mehr ausüben können.

Haben SIe das Gutachten des Arztes gelesen oder kritisieren SIe es nur wegen des Ergebnisses ?

Legen Sie Widerspruch ein und lassen SIe sich das Gutachten zusenden. Danach können Sie dann von Ihren Ärzten genau darlegen lassen wie Ihre Krankheiten Sie einschränken und welche Feststellungen aus dem Gutachten denn alle falsch sind.

Wenn dies nicht zum Erfolg führt können Sie dann klagen, da werden Sie dann evtl. nochmals begutachtet.

Sie sollten das ganze möglichst emotionslos sehen, niemand will Ihnen persönlich etwas böses. Die Voraussetzungen für eine Rente müssen nur nachgewiesen sein, und zu medizinischen Voraussetzungen kann eben oft nur ein Gutachten ausreichend Auskunft geben.

Und bitte vergessen Sie alles was "herumgeistert" , nämlich dass die DRV einfach jeden Antrag ablehnen würde, oder dass nur bettlägerige Komapatienten Rente bekämen . Schätzungsweise (sie können das auf den INternetseiten genau nachlesen) wird jeder zweite Rentenantrag genehmigt.

von
Sozialmediziner

ein sog. Soz. Mediziner - dies Fachbezeichnung entstand im sog. Dritten Reich - hat lediglich die sozialmedizinischen Konsequenzen aus einer Erkrankung zu beurteilen. Inhaltlich geht es dabei beispielsweise um Aussagen zum Ausmaß und zur erwarteten Dauer einer Arbeitsunfähigkeit, Pflegebeduerftidkeit .oder zu den Voraussetzungen der Anerkennung einer Schwerbehinderung etc. Eine sog. humanitaere med. Fachausbildung hat ein Soz. med. nicht. Wenn also ein Hausarzt der Auffassung - der Mann oder Frau kann nicht mehr Arbeiten weil das linke Bein und der rechte Arm abhanden gekommen ist - wird der Soz. Med. im Interesse der z. B. DRV zu pruefen haben, ob bei entsprechender protetischer Versorgung ,,, sich nicht doch noch ein Arbeitsplatz in diesem undserem Lande finden laesst ,,,, oder mit entsprechender Reha das Wachstum der fehlenden Gl;ieder wieder angeregt werden koennte.