Ablehnung medizinische Reha/von KK aufgefordert

von
Lana

Hallo,
zuerst mal kurz meine Situation: Ich bin seit Ende Mai wegen V.a. eine seltene rheumatischen Erkrankung krank geschrieben. Die KK hat schon vor Krankengeldzahlung mich dazu aufgefordert, eine Antrag zur Medizin. Reha zu stellen - aufgrund ihres MDK Gutachten, wovon ich nichts wusste. Aus deren Sicht ist meine Erwerbsfähigkeit gefährdet. Ich wurde quasi gezwungen diesen Antrag an die RV zu schicken. Mein Hausarzt hat mir dazu geraten, den Antrag laufen zu lassen, weil er davon ausging, dass dieser Antrag automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt wird, da ich schon in ständiger Behandlung in einer Spezialklinik bin. Da ich die letzten Monate schon viele Krankenhausaufenthalte hatte und ich mir einen weitern auch nicht zumuten kann und will, ist nun meine Frage, wie ich am Besten der RV erklären kann, dass ich den Antrag ablehnen möchte. Auch aus der Sicht meiner Ärzte würde dieser Aufenthalt zu nichts führen, weil dieses Jahr alleine schon sämtliche Untersuchungen/versch. Medikation durchgeführt wurden. Wäre dann die Chance auf eine Umwandlung in einen Rentenantrag komplett vertan? Und würde die KK die Krankengeldzahlung sofort einstellen, da diese mich dazu aufgefordert hat?

Vielen Dank für Antworten.

von
experte

Reha (Ausspionage) vor Rente.
Wenn Sie von der GKV dazu aufgefordert wurden und nicht hin gehen, wird die GKV die Zahlungen des Krankengeldes einstellen.

von
Nane

Zitiert von: Lana

Und würde die KK die Krankengeldzahlung sofort einstellen, da diese mich dazu aufgefordert hat?

ja

von
Schade

...und wenn Ihr Arzt recht hat und die DRV den Rehaantrag in einen Rentenantrag umwandelt, passiert ja auch nichts - dann müssen Sie halt nicht zur Reha....
Sie hätten ja auch statt eines Rehaantrages gleich den Rentenantrag stellen können, wenn für Sie die Reha keinen Sinn macht - auch dann wäre die Kasse zufrieden gewesen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Lana,

die Krankenkasse ist prinzipiell berechtigt, sie zur Rehaantragstellung aufzufordern und die Krankengeldzahlung einzustellen, wenn Sie der Aufforderung nicht nachkommen oder einen bereits gestellten Antrag zurückziehen (§ 51 SGB V). Sie sind dann insoweit in Ihren Dispositionsrechten eingeschränkt.

Neben dem Hinweis auf den Beitrag von „Schade“ kann ich Ihnen nur empfehlen, vor etwaigen Schritten beim Rentenversicherungsträger zunächst mit Ihrer zuständigen Krankenkasse Rücksprache zu halten.