Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

Ablehnung nicht nachvollziehbar

von Kalle13.02.2022 | 21:41
159 Ansichten
13 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
Guten Abend. Trotz 2 Reha Massnahmen, die zu dem Ergebnis kamen, dass aus körperlichen Gründen bei fortschreitender chronischer Erkrankung eine halbe EM Rente zu befürworten wäre und der Gutachter nach erfolgtem Antrag das auch selbst an Beurteilung abgab, wurde Rente abgelehnt. Es wurde eine Arbeitsfähigkeit von mehr als 6 Std laut Prüfung der Unterlagen u eigenen medizinischen Recherchen festgestellt. Die behandelnden Ärzte wurden jedoch scheinbar nie angeschrieben. Auf welchen Grundlagen finden solche Entscheidungen statt, wenn sowohl Reha Ärzte als auch der von RV beauftragte Gutachter sowie man selbst u die behandelnden Ärzte doch ein anderes Bild des ihnen bekannten Patienten haben ? Wie ist solch eine Entscheidung nach zuvollziehen?

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 15.02.2022 | 10:05

Hallo Kalle,

leider können wir in diesem Forum keine Stellungnahme abgeben zu Ihrem abgelehnten Rentenantrag. Ihr Rentenversicherungsträger hat ihren Fall anhand der vorliegenden ärztlichen Unterlagen entschieden. Im Rahmen der Akteneinsicht erfahren Sie mit Sicherheit mehr.

12 Antworten

Schmidtam 13.02.2022 | 21:57
Oouooouooooh, das kost teuer Geld!
Aktam 14.02.2022 | 04:11
Akteneinsicht fordern, dann wissen Sie die Gründe
Kalleam 14.02.2022 | 07:06
Akteneinsicht wurde beantragt. Man fragt sich jedoch trotzdem, wie es überhaupt zu solchen Entscheidungen kommen kann, wo quasi alle den Patienten gesehenen u beurteilenden Stellen (Reha, Gutachter, Arztbefunde) quasi genau das Gegenteil sagen.
Siehe hieram 14.02.2022 | 07:22
Hallo Kalle, auch wenn Sie verständlicherweise nun eine Antwort wünschen, die Ihnen schlüssig erklärt, weshalb Ihre EM-Rente nicht bewilligt wurde, kann diese Antwort auch in einem Forum nicht gegeben werden. 'Pauschal' kann man dazu nur sagen, dass jeder Antrag individuell bearbeitet wird und das gesamte sozialmedizinische Bild, das dann vom Versicherten gewonnen wird, zu einer Entscheidung führt. Hier werden die Berichte der Reha-Klinik genauso mit berücksichtigt wie die ärztlichen Befunde, die Sie selbst von Ihren behandelnden Ärzten noch mit eingereicht haben (?). Die Ärzte werden nicht zwingenderweise noch gesondert angeschrieben, wenn die Unterlagen ausreichend eindeutig sind. Auch könnte es sein, dass zwar Ihre Fachärzte, die Sie in Ihrer Praxis ca. fünf-10 Minuten untersuchen, zwar meinen, die Diagnosen sind ausreichend für eine Erwerbsminderung, während aber eben die Gutachter zu dem Schluss gekommen sind 'nö, insgesamt betrachtet kann auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auch mit diesen Einschränkungen noch über sechs Stunden täglich gearbeitet werden'. Sie können nun also zunächst einmal nur die Zusendung der Akte abwarten und dann Ihren Widerspruch, den Sie hoffentlich schon fristwahrend eingereicht haben, mit Gegenargumenten begründen. Viel Erfolg und alles Gute!
Klausam 14.02.2022 | 09:09
Da spielen viel Dinge eine Rolle. Das Geburtsjahr entscheidet z.b. über BU Rente oder EMR. Das man Widerspruch einlegen kann, ist auch bekannt um dann einen neutralen Gutachter zu bekommen. So war das bei mir auch der Fall. Nach 5 Gutachten meiner Ärzte und Rehas lehnte die RV meine Rente ab. Nach dem Widerspruch und einem neutralen Gutachten ging dann alles sehr schnell zur vollen EMR. Mann muss nur die Nerven haben das alles durchzustehen. Gruß Klaus
Wunschvorstellungam 14.02.2022 | 09:25
Nicht der Wunsch nach einer EM-Rente ist Vater des Gedankens sondern die Einschätzung des Sozialmedizinischen Dienstes der Rentenversicherung.
Kalleam 14.02.2022 | 14:05
Die Frage hat gar nichts mti "Wunsch" zu tun. Wenn 2 Reha Massnahmen und der von RV beauftragte Gutachter zusätzlich zu den eh behandelnden Ärzte das gleiche, nämlich eben eingeschränkte BIld, von dem Patienten haben, ist es doch sonderbar, wenn der Sozialmedizinische Dienst der im übrigen ja die betreffende Person niemals sah, absolut anderer Meinung ist . Dies würde ja im Umkehrschluss bedeuten, ALLE die den Patienten vorher GESEHEN u beurteilt haben, liegen dann falsch. Und das ja UNABHÄNGIG voneinander... daher hat das wohl nichts mit "Wunschdenken" zu tun, wenn man dies hinterfragt...
DRVam 14.02.2022 | 14:15
Zitat von Kalle anzeigen
Nicht der Wunsch nach einer EM-Rente ist Vater des Gedankens sondern die Einschätzung des Sozialmedizinischen Dienstes der Rentenversicherung.
Die Frage hat gar nichts mti "Wunsch" zu tun. Wenn 2 Reha Massnahmen und der von RV beauftragte Gutachter zusätzlich zu den eh behandelnden Ärzte das gleiche, nämlich eben eingeschränkte BIld, von dem Patienten haben, ist es doch sonderbar, wenn der Sozialmedizinische Dienst der im übrigen ja die betreffende Person niemals sah, absolut anderer Meinung ist . Dies würde ja im Umkehrschluss bedeuten, ALLE die den Patienten vorher GESEHEN u beurteilt haben, liegen dann falsch. Und das ja UNABHÄNGIG voneinander... daher hat das wohl nichts mit "Wunschdenken" zu tun, wenn man dies hinterfragt...
Und wer glauben Sie, kann das im Forum beantworten, der nicht in die Entscheidung der für Sie zuständigen Sozialmediziner involviert ist? Hier sind weder Mediziner noch Hellseher unterwegs. Reichen Sie einen medizinisch fundierten Widerspruch ein und warten sie die Entscheidung ab, mehr kann man Ihnen in einem Forum nicht raten.
Janaam 14.02.2022 | 16:50
Woher wissen Sie denn, was in den Gutachten der Rehaärzte steht, wenn Sie die Akteneinsicht noch überhaupt nicht hatten?
Selbsterlebtam 14.02.2022 | 17:49
Vermutlich separat angefordert ?! Noch vor der Ablehnung?!
Schadeam 14.02.2022 | 18:57
Es ist eigentlich alles gesagt und braucht hier nicht weiter ausdikutiert werden. Was vielleicht sein könnte und was xy erlabt hat hilft im konkreten Einzelfall nicht weiter. Was bleibt? Einzig der Widerspruch mit entsprechender individueller ärztlichen Begründung.
Froscham 14.02.2022 | 18:38
Wenn man sich für voll erwerbsgemindert hält, die RV aber volle Erwerbsfähigkeit bescheinigt, ist das schon eine gewisse Diskrepanz. Nur einige Minuten mehr und aus einer Voll-wird eine Teilrente. Die Teilrente ist ja schon sehr arbeitslastig ausgelegt, immerhin kann man damit fast 6 Stunden Teilzeit arbeiten. So groß ist denn der Schritt zu gar keiner Rente nicht. Wie gesagt, der Zeitrahmen unter 6 oder doch noch 6 ist nicht sehr groß. Vielleicht hat der SMD sich gedacht:"die halbe Stunde mehr ist zu schaffen".
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Time
13 Minuten

Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen will, muss Abschläge von der Rente in Kauf nehmen. Doch das muss nicht sein. Wie man Abschläge ausgleichen und dabei tausende Euro Steuern sparen kann – und warum das bald teurer wird.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026