Ablehnung Rehaverlängerung bei eingeschränktem Dispositionsrecht

von
MarkusWalter

Guten Tag,
derzeit befinde ich mich in einer Rehamaßnahme durch den zuständigen Rentenversicherungsträger.
Mein Rehaarzt hat mit eine Verlängerung der Maßnahme um 1 Woche angeboten, die ich aus persönlichen Gründen nicht möchte. Allerdings bin ich durch die Krankenkasse in meinem Dispositionsrecht eingeschränkt, was wären die Rechtsfolgen wenn ich die Woche Verlängerung ablehnen würde? Vielen Dank für die Hilfe!!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo MarkusWalter,

eine Verlängerung der medizinischen Reha-Maßnahme wird von der behandelnden Klinik angeboten, um das Ziel der Reha besser zu erreichen und zu festigen.

Eine Verpflichtung diese Verlängerung anzunehmen besteht nicht.
Dass Sie im Dispositionsrecht eingeschränkt sind, hat keine Auswirkungen.

von
MarkusWalter

Vielen Dank für die Antwort, warum sagt meine Krankenkasse dann das ich das schriftlich beantragen soll damit der MDK das prüfen kann?
Als ich nach dem entsprechnenden § gefragt habe sagte mir die Dame am Telefon das das niergendwo steht finde ich äußerst merkwürdig?

von
Axelsius

Zitiert von: MarkusWalter

Vielen Dank für die Antwort, warum sagt meine Krankenkasse dann das ich das schriftlich beantragen soll damit der MDK das prüfen kann?
Als ich nach dem entsprechnenden § gefragt habe sagte mir die Dame am Telefon das das niergendwo steht finde ich äußerst merkwürdig?

Ja warum fragen Sie denn hier im RENTENforum ? Klären Sie das mit ihrer Kasse ab und gut ist es . N U R ihre Krankenkasse kann ihnen sagen ob die Nichtverlängerung ihrer Reha sich auf die weitere Krankengeldzahlung auswirkt. Da Sie ja sicher in der Reha jetzt Übergansgegld von der RV bekommen wird die Kasse sicher nicht erfreut sein, wenn Sie die 1 Woche früher wieder Krankengeld zahlen muss...

von
MarkusWalter

Zitiert von: Axelsius

Zitiert von: MarkusWalter

Vielen Dank für die Antwort, warum sagt meine Krankenkasse dann das ich das schriftlich beantragen soll damit der MDK das prüfen kann?
Als ich nach dem entsprechnenden § gefragt habe sagte mir die Dame am Telefon das das niergendwo steht finde ich äußerst merkwürdig?

Ja warum fragen Sie denn hier im RENTENforum ? Klären Sie das mit ihrer Kasse ab und gut ist es . N U R ihre Krankenkasse kann ihnen sagen ob die Nichtverlängerung ihrer Reha sich auf die weitere Krankengeldzahlung auswirkt. Da Sie ja sicher in der Reha jetzt Übergansgegld von der RV bekommen wird die Kasse sicher nicht erfreut sein, wenn Sie die 1 Woche früher wieder Krankengeld zahlen muss...

Danke für den qualifizierten Beitrag hat mir echt weitergeholfen!!

von
Anna

Sie sind bereits sehr umsichtig gewesen, als Sie nach den entsprechenden § fragten.
Die KK-Sachbearbeiter machen telefonisch durchaus rechtsfehlerhafte Angaben, die sie schriftlich nie wiederholen würden/könnten und kreieren dementsprechende Gesprächsnotizen in ihrem Sinne. Deswegen sollten Sie (insbesondere mit der KG-Abteilung der KK) nie telefonisch kommunizieren.
Von Seiten der KK wird zu jedem Mittel gegriffen um Sie aus dem KG-Bezug zu halten. (selbst wenn es nur für eine weitere Woche ist!)
Sie müssen doch die Verlängerung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu - oder absagen??
Wenn die KK auf schriftliche Form besteht würde ich dies zeitlich so fassen, dass die Antwort gar nicht mehr pünktlich eintreffen kann.
Teilen Sie mit, dass Sie nach dem Telefonat, wie verlangt nun die Schriftform wählen und
dass Sie vorerst die Verlängerung ablehnen, da man Ihnen eine Entscheidung abverlangt und Sie davon ausgehen, dass dies nicht unter das Dispositionsrecht der KK fällt, da man Ihnen im Telefonat die entsprechende Rechtsgrundlage nicht nennen konnte.
Falls die KK hier jedoch ihr Dispositionsrecht verletzt sieht solle sie dies ebenfalls schriftlich mitteilen, jedoch mit entsprechender Nennung der Rechtsgrundlage - die Sie dann prüfen lassen - bleibt eine Rehtsgrundlage aus fühlen Sie sich an den Wunsch der KK nicht gebunden.
- per Einschreiben natürlich -

Meine KG -Sachbearbeiterin betrieb fast 1 Jahr Telefonterror (trotz schriftlicher Mitteilung, dass ich keine Anrufe mehr wünsche) und setzte mich mit willürlichen Behauptungen unter Druck .
Nichts von all dem hielt einer Rechtsprüfung stand. Sie hatte auf Grund von Formfehlern nicht einmal das Dispositionsrecht inne - bestand solange jedoch hartnäckig darauf bis ich eine Anwaltsauskunft vorzeigen konnte und nur noch mit der Vorstandsetage kommunizierte.
Die wissen genau, dass man geschwächt ist und sich existenzbedroht fühlt und pokern darauf dass man eingeschüchtert einknickt.

Für die Zukunft sollten Sie überlegen ob Sie bei der KK nicht besser die Löschung Ihrer Telefonnummer verlangen sollten und nur noch schriftlich kommunizieren. Dies erspart Ihnen Einiges - falls Sie nach der Reha weiterhin KG beziehen.

Dann wäre für Sie auch diese Seite informativ:

http://www.krank-ohne-rente.de

mfg und gute Besserung