ablehnung Rentenverlängerung bei MS

von
Sabine

Meine Freundin hat MS, nach
beantragung der Rentenverlängerung wurde diese abgelehnt.
Widerspruch hat sei bereits eingelegt. Wie geht das jetzt
weiter? Nach Angaben der Rentenanstalt sei sie für eine
Rente noch zu gesund.Sie ist
38 Jahre alt. Eine Arbeitsstelle mit dieser Krankheit findet sich sicher nicht mehr. Kann jetzt schon fast nicht mehr gegen.

von
Schade

im Widerspruchsverfahren wird nochmals geprüft, ob es bei der Ablehnung bleibt oder die Rente doch gewährt wird.

Im negativen Fall bliebe die Klage vor dem Sozialgericht.

PS: dass jemand kaum noch gehen kann, ist zwar schlimm, besagt aber nicht, dass derjenige nichts mehr arbeiten kann - es gibt jede Menge berufstätiger Rollstuhlfahrer..

von
Monja

Ich hab auch MS ich sitze nicht im Rollstuhl und´´man sieht mir auch nichts an ist schon klar wenns einem dreckig geht und das ist bei MS sehr wechselhaft bleibt man ja zu Hause,das sieht ja keiner ich habe auch geklagt und hab mir ein 2 tägiges Gutachten in einer MS Klinik machen lassen (Rechtschutz bezahlt)
Würde ich arbeiten würde es mir viel schlechter gehen!Ich hab das alles dem VDK übergeben!Aber es ist schon bitter da arbeitet man 20 Jahre,dann gehts nicht mehr und man muß klagen ,das ist sehr nervenaufreibend und wirkt sich sehr schlecht auf die Krankheít aus,bei mir zumindest!Nicht aufgeben und viel Glück!

von
bekiss

Da hilft nur Widerspruch und notfalls Klage.

Ob die medizinischen Voraussetzungen vorliegen, kann hier kein Teilnehmer wissen. Dazu braucht es medizinische Fachkenntnisse und ggf. eine körperliche Untersuchung.

Bis zur Entscheidung sollte sie sich bei der Agentur für Arbeit melden.

von
Unbekannt

Liebe Sabine, Liebe Monja,

ich kann euch gut verstehen. Nur wer selbst krank ist, weiß was man durchmacht.

Aber, dass deine Freundin mit der gesundheitlichen Einschränkung keine Arbeit finden kann, ist nicht das Problem der Rentenversicherung. Klingt heftig, ist aber so. Es ist die Aufgabe der Arbeitsagentur. Sollte diese keine entsprechende Stelle freihaben, muss deine Freundin - bei entsprechender finanziellen Bedürftigkeit - Arbeitslosengeld 2 beantragen.

Monja, nimm' es bitte nicht persönlich, aber dein Argument mit den 20 Jahren ist "lachhaft". Erstens bist du in erster Linie für dich arbeiten gegangen und nicht für jemanden anderen. Stimmts? Ich nehme an ja. Zweitens bei allem Respekt für deine 20 Jahre Beschäftigungszeiten, das ist nicht viel! Wir reden teilweise von 35 bzw. 45 Beschäftigungsjahren.

Gerne könnt Ihr euch auch über eine berufliche Rehabilitation beraten lassen.

von
DeFelice

Lieber User(in) Unbekannt,

als aufmerksamer Leser dieses
Forums, fällt mir immerwieder
auf, dass Ihre Beiträge weder
konstruktiv noch sachdienlich
sind.

Mit welchem Recht massen Sie
sich an, Beiträge von Usern in
diesem Forum in menschenver-
achtender und zynischer Art
zu kommentieren. Lächerlich
und niveaulos sind nur "Ihre"
Beiträge, da Sie weder in der
Sache noch zu dem betreffen-
den Thema, sich fachlich oder
als belesen "outen".

Tun Sie sich selbst einen Ge-
fallen, und unterlassen Sie solche unqualifizierten Äusse-
rungen, die völlig neben der
Sache liegen.

Mit freundlichen Grüssen
DeFelice

von
silke

@Unbekannt,
Ich kann mich der Ausführung von DEFELICE nur anschließen und kann mich nur über solche Leute wundern.Gibt ja noch einige davon hier,die krasser sind

Werter User (in) "Unbekannt":Wie wäre es wenn Sie sich erst über diese verdammt tückische Krankheit informieren,eh Sie solche blöden Bemerkungen loslassen!?Die ARGE kann diese Menschen nicht einfach vermitteln.Bekommt ja kaum gesunde vermittelt.
Vorschlag an Sie:Versuchen Sie bitte einen MS-erkrankten zu vermitteln.Oder besser-tauschen Sie mit einem MS erkrankten und dann können Sie weiter LACHHAFTE Parolen starten.Denke das Gejammer wird groß.
Zeitens wird Sie kein AG mit der Diagnose unbedingt einstellen.Wie gesagt,ersteinmal informieren.

Zitat von Unbekannt:
Erstens bist du in erster Linie für dich arbeiten gegangen und nicht für jemanden anderen"Zitat Ende

Ach nein? Von dem anderen Geschrei mal abgesehen, aber das Sie bis ca. Juli eines jeden Jahres für Papa Staat arbeiten (Steuern) wissen Sie oder?

Mir ist bewußt,das dies keine sachdienliche Antwort auf Sabines Anliegen ist.
Von mir aus kann das auch gelöscht werden,nur igendwann reichen einem solche Beiträge.Auch wenn man nur mitliest,um informiert zu sein.

Experten-Antwort

Den Ausführungen von "Schade" und "bekiss" ist nichts weiter hinzuzufügen.

von
Zustimmer

Hallo "Unbekannt" !

Ich kann wirklich nichts Schlimmes an Ihrem Beitrag erkennen. Es ist tatsächlich nicht die Aufgabe der DRV, den zwar gesundheitlich eingeschränkten aber dennoch Erwerbsfähigen Menschen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu vermitteln. Und man braucht sich auch tatsächlich nicht damit zu brüsten, "20 Jahre lang" für den Staat geschuftet zu haben. Die Steuern, die man in dieser Zeit gezahlt hat, wurden schon längst für das Allgemeinwohl ausgegeben und die gezahlten Rentenbeiträge machen nur einen winzigen Bruchteil dessen aus, was man in diesem Alter an EM-Rente bekommen würde.
Ignorieren Sie die unsachlichen Bemerkungen von "DeFelice" und "silke" am Besten. Diese beiden barmherzigen Samariter scheinen wirklich zu glauben, den Fragestellern, die zugegeben in einen bedauernswerten Lage sind, mit übertriebenen Mitleid weiterhelfen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

von
*.*

Was an "Unbekannt"`s Beitrag menschenverachtend und zynisch sein soll erschließt sich mir nicht ganz...

Was er/sie schreibt trifft ganz einfach den Nagel auf den Kopf, auch wenn es (wie er/sie ja anführt) sich hart anhört...

Mitleidsbekundungen lesen sich zwar unheimlich toll, helfen dem/der Betroffenen aber leider in keinster Weise weiter.

Eine Aussage, die vielleicht etwas "weh tut" gleich als unqualifiziert und völlig neben der Sache liegend (von Niveaulos/lächerlich ganz zuschweigen...)abzukanzeln ist weit weniger hilfreich /sachdienlich.

MfG

von
Maurer

bei positiver Weitergewährung:

wieviel darf ich dazuverdienen??

Standartfrage hier!

Maurer

von
Maurer

Du legst dich auch mit jedem

an.

An der Quelle sitzt der Knabe!!

Maurer

von
gostfacekillah

Hi, folks.
Gehts nun darum den Leuten ihre Fragen zu beantworten oder die "Berechtigung" der Anliegen zu bewerten?

Es spielt doch keine Rolle, wieviele Schwerbehinderte wieder in das Berufsleben integirert wurden. Die Anzahl der Rollstuhlfahrer, die Rente wegen voller EU erhält dürfte sichr höher liegen als die derer, die sich selbst ihre Kohle erarbeiten.

MS ist schlimm, Behördenkram zusätzlich ist ebenfalls schlimm. Man sollte im Widerspruchsverfahren vor allem klarstellen, warum einst Rente gewährt wurde und die Verlängerung abgelehnt wurde. Stagniert die MS derzeit, ist sie medikamentös kontrolliert usw.? Wenns der Freundin genauso beschissen geht wie zum Zeitpunkt der erstmaligen Gewährungen wirds kaum möglich sein dem SG-Richter die Ablehnung der Verlängerung zu verkaufen.
Und im Falle eines Sieges immer schon an 44 SGB I (Verzinsung) denken, denn die RV denkt bestimmt nicht dran.

von
Unbekannt

Hallo Silke,
hallo DeFelice,

mit schärfster Kritik weise ich die Behauptungen, dass ich "Menschen verachtend" bin zurück.

Mein Zitat: "...ich kann euch gut verstehen. Nur wer selbst krank ist, weiß was man durchmacht..."

Was ist bitte an dieser Aussage Menschen verachtend? Ganz im Gegenteil finde ich, es zeigt Mitgefühl.

Was ist bitte an meinem zweiten Absatz (Sachverhalt: Chancen auf dem Arbeitsmarkt) bitte zynisch, geschweige denn Menschen verachtend?

Wollen Sie nicht, dass ich ich Ihnen eine ehrliche Antwort geben, auch wenn die Wahrheit weh tut? Wenn Sie meiner Antwort keinen glauben schenken, können Sie gerne Ihre Frage schriftlich an Ihren zuständige Rentenversicherungsträger weiterleiten. Sie werden sinngemäß die Gleiche Antwort erhalten. Es ist nun mal nicht die Aufgabe der Rentenversicherung.

Mein letzterer Absatz: Zugebenerweise, der Begriff "lachhaft" ist nicht gerade glücklich gewählt. Darf Sie jedoch darauf aufmerksam machen, dass das Wort in Anführungszeichen steht, d. h. im Sprachgebrauch, dass das nicht so gemeint ist, wie es steht!

Außerdem habe ich gleich noch meinen Respekt für die 20 Beschäftigungsjahre bekundet. Scheint Ihnen beiden unter gegangen zu sein.

Beim Argument mit den Steuern, bleibe ich bei meinen Ausführungen. Keiner von uns geht in Arbeit freiwillig um Steuern zu zahlen, sondern geht arbeiten um sich eine möglichst hohen Lebenstandard aufzubauen.

Zum Schluss noch eine Bitte an Sie Beiden:

Ich kann Ihren Unmut gut verstehen. Sie sind mit der Krankheit belastet, haben sicherlich auch Existenzängste, aber das rechtfertigt nicht, dass Sie Ihren Frust hier im Forum rauslassen. Diese Seite ist kein Diskussionsforum darüber, ob die Gesetze fair sind, weil keiner hier im Forum die Gesetze selber macht.

Die Gesetze macht die Politik, genauer gesagt der Bundestag. Wenn Sie mit unseren Gesetzen nicht zufrieden sind, dann beschweren Sie sich dort, aber nicht an der falschen Stelle! Den Bundestag wählt das Volk. Wenn Sie mit der Arbeit der Volksvertretern nicht einverstanden sind, dann haben Sie alle vier Jahre die Möglichkeit Ihre Entscheidung zu durchdenken.

von
monja

Natürlich ich hab meine Rente um noch zusätzlich Geld zu scheffeln!Wenn ich noch ein paar Stunden arbeiten könnte bräuchte ich die Rente nicht!Ich bin froh wenn ich Kind,Mann und Haus bewältige was mir nicht immer möglich ist(Natürlich haben wir unser Haus mit unserer Arbeit Lohn abbezahlt und brauchen später kein Wohngeld vom Staat)
Natürlich sind 45 Arbeitsjahre mehr als 20 ich hab mir meine Krankheit nicht ausgesucht gerne würde ich tauschen und wieder arbeiten,es ist unerträglich wenn man seit seinem 15 Lebensjahr arbeitet nie Bezüge vom Staat brauchte immer fleißig war und wenn mann nicht mehr arbeiten kann vor Gericht um seine Rente kämpfen muß!Es gibt genügend die Geld erhalten und nie gearbeitet haben.Und unsereins wird behandelt als wäre man auch einer von dieser Sorte.Ich bin auch ungekündigt in die Rente gegangen würde es heute ein Wundermittel geben würde ich gerne wieder zurückkehren!

von
Genervter

Hören Sie auf zu Jammern und genießen Sie Ihre Rente !
Andere müssen für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten, trotz gesundheitlicher Probleme !

Und Klagen mussten Sie nur deshalb, weil nicht eindeutig feststand, ob Sie auch tatsächlich erwerbsgemindert sind. (Wozu gibt es denn wohl sonst Gerichte ?)

von
!!!

Ob bei MS da noch "Genuss" aufkommt ???

Sie können Ihre Stammtischparolen besser im Biergarten belassen

von
Genervter

Ich will es mal anders formulieren :
Es gibt Leute, die mindestens genauso übel dran sind wie "monja", aber dennoch keine Rente bekommen, weil sie irgendwelche rentenrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen.
Wetten, dass all diese Leute neidisch auf "monja" sind ?

Im Übrigen lasse ich mir von Ihnen nicht den Mund verbieten, Sie Klugsch...... !