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Ablehnung Teilhabe am Arbeitsleben

von
Waschbaerbauch

Hallo Zusammen!

Meine Frau hat einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Sie war beim Gutachter, der vom der DRV vorgeschrieben wurde. Dieser Gutachter hat ihr gesagt, dass er den Antrag befürwortet.

Jetzt hat sie eine Ablehnung bekommen.

Allerdings stimmt die MSNR und das Antragsdatum nicht mit dem Antrag überein.

Wie kann das sein? Wie muss sie sich jetzt verhalten?

Vielen Dank.

Waschbaerbauch

von
-_-

:P Man nehme das Telefon und kläre die Angelegenheit mit der zuständigen Sachbearbeitung. Wenn das zu keinem befriedigenden Ergebnis führt, kann ggf. Widerspruch (Frist beachten!) gegen den Bescheid eingelegt werden.

von
Nix

Oft wird vom RV-Träger aus statistischen Gründen ein dem Bescheiddatum näherliegendes Antragsdatum (=Eingangsdatum beim RV-Träger) genommen.
Das hat aber keine negativen Auswirkungen auf Sie.

Die Entscheidung ist letztendlich das, was zählt.

Gegen den Bescheid können Sie binnen Monatsfrist Widerspruch einlegen.
Hierfür würde ich mir Attestkosten von etwa EUR 20 bis 30,-- die Angelegenheit kosten lassen und mir vom behandelnden Arzt ein Ärztliches Attest für den Widerspruch aushändigen lassen.

Manchmal führt der behandelnde Arzt weitere Diagnosen auf, welche bei der Begutachtung nicht zum Tragen gekommen sind/nicht hinreichend aufgezählt wurden und es nur deshalb zum Ablehnungsbescheid gekommen ist.

Viele Grüsse
Nix

Experten-Antwort

Hallo „Waschbärbauch“,

wenn auch eine Verwechslung des Sachverhaltes durch den Rentenversicherungsträger sehr unwahrscheinlich sein dürfte, empfiehlt sich tatsächlich, diese Angelegenheit mit dem zuständigen Sachbearbeiter zu klären.

Grundsätzlich ist auch davon auszugehen, dass sämtliche relevanten medizinischen Sachverhalte bei der Entscheidung berücksichtigt wurden. Bei der Bewertung, welche Diagnosen hierbei relevant sind und einen Rehabedarf im Fokus des Rentenversicherungsträgers begründen, kann es mitunter zu unterschiedlichen Auffassungen kommen; sofern diese Entscheidung also aus Ihrer Sicht nicht nachvollziehbar ist, besteht –wie bereits vorstehend erörtert- die Möglichkeit, innerhalb der Rechtsmittelfrist Widerspruch einzulegen; in diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, sämtliche Sachverhalte nochmals darzulegen; ggfs. kann hierbei auch der behandelnde Arzt eingeschaltet werden, um die Argumentation aus fachlicher Sicht zu untermauern.

von
Elisabeth

Wenn du den Verdacht auf eine Verwechslung hast, schickst die Kopie zum Amt und bittest um Aufklärung. So habe ich das auch auch gemacht. Nach einigen Anrufen, wusste ich dann auch Bescheid.
Wenn du Widerspruch einlegen möchtest, bittest du um sämtliche med. Befunde wegen der Begründung, solltest du dies nicht schon gemacht haben. Bei mir gab es einen einen Widerspruch zwischen dem externen und internen Gutachter.