Abrechnung Erstattungsanspruch über mehrere Jahre Besteuerung des Gesamtbetrages

von
horst-guenther

Hallo,

als Witwer wurde ich zunächst von mehreren Stellen falsch beraten, einen Antrag auf Witwer-oder halbweisenrente habe keinen Sinn, weil die Anwartszeit nicht erfüllt würde.

Nach 5 jahren ließ mir das aber keine Ruhe, und ich suchte nochmals, dieses mal eine Rentenberaterin der BfA auf.

Einem Antrag auf Rente sowie auf nachzahlung des Rentenbetrages für 4 jahre wurde zugestimmt.

Die nachzahlung der rente wurde zunächst einbehalten und dann zum größten Teil mit verschiedensten Sozialleistungsträgern ( z.B. Wohngeldstelle ) verrechnet.

Nun will das FINANZAMT aber den gesamten nachzahlungsbetrag versteuern ( die Hälfte zu 60 % ), obwohl nie die gesamte Nachzahlung ausgezahlt wurde, sondern nur ein Bruchteil davon.

Statt 12.000.- waren es ca 1.200.- Euro.

Leider ist mir die Abrechnung der Erstattungsansprüche abhandengekommen, ein ganzer Ordner ist verschwunden.

Die deutsche rentenversicherung konnte mir zwar nach langem hin und her ein Duplikat des Rentenbescheides zusenden, kann aber laut Aussage der betreffenden Abteilung keine Zweitschrift der Abrechnung der Erstattungsansprüche erstellen. das sei nirgendwo gespeichert.

Nun mache ich mir große Sorgen, das da der betrag von 12.000.- Euro steuerrechtlich geltend gemacht wird, obwoh gar nicht so viel geflossen ist.

Verantwortlich für den schlamassel ist eigentlich die Fehlberatung unmittelbar nach dem tode meiner Ehefrau. Sonst wäre eine Nachzahlung nie entstanden und hätte auch nicht verrechnet werden müssen

.

Wie komme ich heute noch mal an die Abrechnung der Erstattungsansprüche, wenn die Deutsche Rentenversicherung dies tatsächlich nicht mehr irgendwo gespeichert hat ?

Die einezelnen Stellen geben da auch negative Auskunft, darüber seien keine Akten mehr zu finden.

Wer weis guten Rat ?

von
Rosanna

Hallo Horst-guenther,

zunächst wäre mal wichtig zu wissen, WANN der Rentenbescheid erlassen wurde, mit welchem Rentenbeginn und welchen Zeitraum die Nachzahlung umfaßte.

Renten müssen erst ab 2005 versteuert werden. Maßgebend für den Besteuerungsanteil ist der RENTENBEGINN. Liegt dieser bis 2005, sind es 50 %. Der Besteuerungsanteil von 60 % kann nicht stimmen, denn dieser ist erst bei einem Rentenbeginn im Jahre 2010 maßgebend!

Die RV-Träger (!) sind verpflichtet, der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) jährlich ihre Rentenzahlungen mitzuteilen. Und zwar die Rentenzahlung, die der Rentner auch TATSÄCHLICH nach Abzug eines Erstattungsanspruches bekommen hat!!! Das ist zwar manchmal für die DRV schwierig nachzuvollziehen, aber nicht die Aufgabe des Rentners!

Bestehen Sie gegenüber der DRV Bund darauf, dass diese Ihnen eine Bescheinigung über die tatsächlich gezahlte Rente (nach Erstattungsanspruch) ausstellt. Das Problem der DRV Bund bzw. der früheren BfA war nämlich, dass diese die gesamte Nachzahlung an eine erstattungsberechtigte Stelle überwiesen haben, diese dritte Stelle ihre Leistungen davon genommen und Ihnen den Restbetrag überwiesen hat. Wir bei der DRV XY (Regionalträger bzw. frühere LVA) handhaben dies in der Regel nicht so, sondern wir behalten die Nachzahlung ein, überweisen den Erstattungsbetrag direkt an die dritte Stelle und den Restbetrag an den Versicherten. Wir können meistens auch noch Jahre später rekonstruieren, welche Beträge die Sozialleistungsstelle und welche der Rentner erhalten hat.

WIE die DRV an die entsprechenden Beträge kommt, ist deren Aufgabe und nicht Ihre. Dann müssen sie (DRV) sich halt mit der Wohngeldstelle und/oder anderen Stellen, die Erstattungsanspruch geltend gemacht haben, in Verbindung setzen und dies klären.

Ich hoffe, es gelingt Ihnen, die Bescheinigung zu erhalten. Wenn nicht, sollte ein Rechtsbeistand (Sozialverband wie VdK o.ä. oder auch Steuerberater, da es hier ja auch um Steuerangelegenheiten geht) Druck machen.

MfG Rosanna.

von
Paula

Hallo horst-guenther, hallo Rosanna,

Rosanna, Sie haben sicher Recht nach dem Rentenbeginn zu fragen.
Es muss sich um einen "uralten Fall" handeln.
Wieso sollten sonst vier jahre Nachzahlung entstehen.
Vieleicht äußert sich ja horst-guenther hierzu etwas mehr.

Paula

von
-_-

Nach den dürftigen Angaben in Ihrer Frage, kann man nur davon ausgehen, dass der Rentenbeginn mindestens 5 Jahre zurückliegen muss.

Erst seit 01.01.2005 werden die gesetzlichen Renten nachgelagert besteuert.

Wie viel von der Rente besteuert werden muss, richtet sich danach, in welchem Jahr die Rente begonnen hat. Nachdem Sie am 31.12.2004 bereits Rentner waren, beträgt Ihr Freibetrag 50 Prozent der Jahresbruttorente 2005. Er ist ein fester Eurobetrag und bleibt auch in den Folgejahren unverändert.

Lassen Sie sich eine um die Erstattungsbeträge bereinigte Steuerbescheinigung vom Rentenversicherungsträger ausstellen. Wie der die Beträge, die an dritte Stellen gezahlt worden sind, herausrechnet, ist ihr Problem zumindest für die Zeit ab 01.01.2005 nicht.

Sofern die Nachzahlung bereits vor dem 01.01.2005 erfolgte, müssen Sie selbst die Nachweise für steuerliche Zwecke sammeln und bereithalten. Allerdings dürften die Rentenversicherungsträger darüber auch noch Aufzeichnungen haben, die Sie Ihnen zur Verfügung stellen können. Es empfiehlt sich eine schriftliche Anfrage.

von
Schiko.

B in zwar nur ein kleiner steuerfloh, aber ihr fall hat mein
interesse.
Einerseits bekommen sie keine witwenrente, anderseitas
sprechen sie von der zustimmung zur nachzahlung des
rentenbetrages für 4 jahre.

Fasse dies so auf, sie haben doch anspruch auf rente, sogar
auf nachzahlung für 4 jahre ?
Ob steuer anfällt richtet sich nach der jährlichen rentenhöhe.

Es wird auch der grundfreibetrag von derzeit 7.664 als steuer-
frei berücksichtigt. Selbst wenn die nachzahlung tatsächlich
12.000 beträgt fallen 816 steuer an, wird dies auf mehrere
jahre aufgeteilt praktisch keine steuer.

Vermutlich haben sie ja auch ein bankkonto- dies ist bei
der bank sicher nicht abhanden gekommen- jederzeit ist
der verbuchte nettobetrag der rentenversicherung ersichtlich.

Natürlich, wenn von der rentenstelle aufgrund von for-
derungen anderer gläubiger beträge abgezogen wurden
ist bei der steuer nicht vom verbleiben nettobetrag, sondern
immer vom bruttobetrag einer rente als berechnungsgrundlage
auszugehen.
Haben sie selber steuerpflichtiges einkommen wird selbstver-
ständlich der steuerpflichtige anteil einer rente dem steuer-
pflichtigen abeitseinkommen dazugeschlagen.
Übrigends, renten war schon
immer steuerpflichtig. Nur
günstiger bis 2004 nach dem
ertragsanteil mit unterschiedlichen % sätzen.
Die von ihnen genannten
sätze von 60% sind nicht
nachvollziehbar.

Freue mich über ihre erneute stellungnahme zum thema.

Mit freundlichen Grüßen.

von
-_-

"Natürlich, wenn von der Rentenstelle aufgrund von Forderungen anderer Gläubiger Beträge abgezogen wurden,
ist bei der Steuer nicht vom verbleiben Nettobetrag, sondern
immer vom Bruttobetrag einer Rente als Berechnungsgrundlage
auszugehen."

Birnen sehen zwar etwas ähnlich aus, sind aber keine Äpfel. Hier geht es nicht um "Gläubiger", wie damals bei "Ihrer" Bank, sondern um Erstattungsansprüche anderer Sozialleistungsträger. Die Zuordnung der erstatteten Rentenbeträge erfolgt in dem Jahr, in dem die Beträge vom vorrangig verpflichteten Leistungsträger (das ist der, der den Erstattungsanspruch gegen die Rente erhoben hat) an den Leistungsberechtigten gezahlt worden sind. So verteilt sich die Nachzahlung ggf. auf mehrere Jahre, was natürlich steuerlich viel günstiger sein kann, als würde der gesamte Nachzahlungsbetrag in das Jahr der Rentenbewilligung fallen.

Beispiel: Krankengeld ein paar Wochen in 2006, 12 Monate in 2007, ein paar Wochen in 2008. Die Rente ist niedriger als das Krankengeld, also meldet der Rentenversicherungsträger die Bruttorente in die Jahre 2006, 2007 und 2008 jeweils anteilig entsprechend den erstatteten Beträgen. Das ist auch logisch, denn die Beträge sind ja auch tatsächlich in den 3 Jahren bereits ausgezahlt worden und nicht erst 2008.

Alles klar jetzt?

von
Hase

Ganz so lustig ist das Problem denn doch nicht. Bei Steuern gilt das Zuflussprinziep, hat schon manchen Rentner erwischt, der in einem Jahr eine hohe Nachzahlung erhielt. Die für die Zahlungen maßgebenden Unterlagen sollt die DRV Bund jedoch noch vorliegen haben, da eine mindest zehnjärige Aufbewahrungsfrist besteht.

von
horst-guenther

Hallo und erst mal vielen dank für die nützlichen Hinweise.

Der rentenbeginn ist 2002.

Dem Antrag auf Nachzahlung wurde für längstens 4 Jahre stattgegeben, vom 01/2003 bis 05/2007.

Ab da fand dann eine monatliche zahlung statt.

Bei verschiedenen Versicherungsältesten und sogar bei einem Versorgungsamt erhielt ich zunächstim Jahre 2002 ( todesjahr ) die Auskunft, meine Ehefrau hätte die 5 jahre nicht voll.

Erst Jahre später, januar 2007, stellte ich dennoch einen Antrag auf Witwer- und Halweisenrente.

Wie gehe ich vor, da ich den/die Sachbearbeiterin nicht verärgern möchte. Amtsschimmel können einem ja bekanntlich schon schaden und das Leben unnötig schwer machen.

Der/die SachbearbeiterIn haben mir am Telefon gesagt, ich solle doch nach meinen Kontoauszügen suchen. Da mir eine detaillierte Abrechnung der Erstattungsansprüche schon 2007 zugegangen ist, sei es technisch nicht mehr möglich, mir diese nochmals auszustellen.

Zudem solle ich doch noch mal suchen.

Der Ordner ist aber definitiv weg.

Es handelt sich bei der Vericherung um die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig Hannover.

Sozialverband Deutschland wäre eine Möglichkeit, Druck über den Abteilungsleiter auch.

Das ist aber nicht unbedingt mein Stil und ich würde das gerne mit dem/der Sachbearbeiterin persönlich ins reine bringen.

von
horst-guenther

Hallo an Rosanna, Paula, -_- , Schiko, Hase :

vielen Dank nochmals für Eure Anregungen. Habe gerade diese email an die zuständige Abteilung versendet.

Vielleicht hilft es ja irgendwie weiter. Werde auf jeden Fall berichten, wie die Sache ausgeht.

Gelernt habe ich jetzt immerhin schon ein paar amtlich gültige Fachbegriffe wie " eine um den Erstattungsbetrag bereinigte Steuerbescheinigung ".

Wusste vorher gar nicht, das es so was überhaupt gibt.

Folgende Nachricht gemailt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahre 2007 wurde eine Nachzahlung meiner Witwerrennte über mehrere Jahre mit Erstattungsansprüchen verrechnet.

Ich benötige nun dringlichst eine um die Erstattungsansprüche bereinigte Steuerbescheinigung über die tatsächlich gezahlte Rentennachzahlung, also Rentennachzahlungsbetrag nach Erstattung.

Die Abrechnung der Nachzahlung ist mir leider abhanden gekommen. Mehrmals habe ich schon mit einem/einer Ihrer MirarbeiterInnen diesbezüglich telefoniert.

Leider wurde mir gesagt, eine erneute Austellung der Abrechnung der Erstattungsbeträge sei technisch nicht möglich.

Ich bitte Sie dennoch, dies nochmals zu prüfen.

Zusätzlich zum Antrag auf Ausstellung einer um den Erstattungsanspruch bereinigten Steuerbescheinigung 2007 bitte ich Sie nochmals höflich um die Zusendung eines Duplikates der konkreten Abrechnung der Nachzahlung, da ich so im einzelnen nicht mehr nachvollziehen kann, welche Stellen da Ihre Ansprüche geltend gemacht haben.

Bitte entschuldigen Sie, das ich Ihnen zusätzliche mühe bereite, aber leider benötige ich diese Nachweise nicht nur für das Finanzamt, sondern auch, um meine Unterlagen wieder vollständig beisammen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

von
-_-

Wenn Sie im gesamten Zeitraum andere Sozialleistungen bezogen hatten, wird der in Bruttobeträge umgerechnete Nachzahlungsbetrag, der auf die Erstattungsansprüche entfallen ist, steuerlich anteilig auf die Jahre 2003 bis 2007 verteilt. 2003 und 2004 ist jedoch nur der Ertragsanteil der Rente zu versteuern. Das neue Recht über die nachgelagerte Besteuerung von Renten gilt erst ab 01.01.2005. Versteuern müssen Sie allerdings auch den Teil, der von Erstattungsansprüchen betroffen ist. Durch die Verteilung auf mehrere Jahre wird aber meistens eine weit günstigere Besteuerung erreicht.

von
Rosanna

Hallo horst-guenther,

diese an die DRV gerichtete Mail ist wirklich okay. Ich hoffe, dass Sie Erfolg haben werden.

MfG Rosanna.

von
horst-günther

Hallo Ihr Lieben,

wer weiß, was das Finanzamt am Ende an Steuern abrechnen wird ? Fakt ist, das Geld wurde mit anderen Sozialleistungen verrechnet. Eine nachträgliche Besteuerung würden mir diese Stellen nicht zurückerstatten, z.B. Wohngeld.

Somit habe ich einen netto Verlust mindestens von dem als Steuern festzulegenden Betrages.

Wäre ich von Anfang an richtig beraten worden, wäre auch das Wohngeld anders berechnet worden, weil dann die Witwer- und Halbweisenrente bei der Berechnung anderer Leistungen einbezogen worden wäre.

Am Ende bin ich der Dumme, weil keiner bereit ist, die ganzen Beträge Rückwirkend zu berechnen.

Übrigens, die Höhe der Witwerrente beträgt ca. 230.- euro monatlich, fallen da überhaupt Steuern an ?

Muss ich gesondert beantrgagen, die Rentennachzahlun auf mehrere Jahre zu verteilen, oder berechnet das Finanzamt automatisch den für mich günstigsten Fall ?

Echt nett, das es hier in diesem Forum Leute gibt, die Ihre Zeit für Beratungen ehrenamtlich opfern.

Danke und mit freundlichen Grüßen

Horst-Günther

von
Paula

Hallo horst-günther,
in diesm Forum engangieren sich überwiegend kompetente Leute (von ein paar Ausnahmen abgesehen).
Manchmal bleibt es nicht aus nachzufragen, damit man eine entsprechende Antwort geben kann.

Ich bin kein Steuerexperte. Aber in der Anlage R zur EK-Erklärung ist in Zeile 10 nach Nachzahlungen für mehere Jahre gefragt. Dies muss ja eine Bedeutung haben.

Eine gute Frage von ist: fallen überhaupt Steuern an?
Nach Ihren bisherigen Schilderungen würde ich sagen: nein.

Im Ergebnis: viel Aufwand, null Steuern

Paula

von
-_-

Das Problem ist, dass sich der Fragesteller ursprünglich zur Klärung des Leistungsanspruchs nicht an die für Rentenangelegenheiten kompetente Stelle gewandt hat, um sich Auskünfte über seine Ansprüche einzuholen. Wenn man zum Bäcker geht und fragt nach, wie man das Dach deckt, muss man nicht mit einer wirklich passenden Antwort rechnen, auch wenn beide Handwerker sind.

Telefonische Anfragen bei der Deutschen Rentenversicherung sind nur geeignet, wenn es sich um Sachverhalte handelt die ohne Akte sofort zu beantworten sind. Das ist vorliegend offensichtlich nicht der Fall. Daher empfiehlt sich eine schriftliche Anfrage, die der Sachbearbeitung zusammen mit der Akte vorgelegt und schriftlich beantwortet wird.

Die Deutsche Rentenversicherung stellt lediglich die Bescheinigung aus, die den von den Finanzämtern geforderten Inhalt hat. Für jedes einzelne Kalenderjahr wird eine gesonderte Bescheinigung ausgestellt. Die bescheinigten Beträge können dann in die Anlage R eingetragen werden.

Fließt eine Nachzahlung in einem Jahr für mehrere Jahr zu, ist sie nach meiner Kenntnis in dem Jahr des Zuflusses auch zu versteuern. Nur wenn Erstattungsansprüche bestehen, gilt das Jahr des Zuflusses der erstatteten Leistung (Beträge umgerechnet in Bruttobeträge) als Zuflussjahr. Das macht auch Sinn, denn das Geld ist ja bereits früher zugeflossen, wenn auch bisher unter einem anderen "Namen" (z. B. "Wohngeld" statt "Rente"). Das wird dann von der Deutschen Rentenversicherung auch so bescheinigt. Ist das ausnahmsweise nicht geschehen, kann man (empfohlenermaßen schriftlich!) darum bitten.

Fragen zum Steuerrecht selbst sind zwar nicht Gegenstand dieses Forums, jedoch kann ich mir bei einer Nachzahlung von 12.000,- EUR vorstellen, dass im Zuflussjahr Steuern anfallen könnten, zumal die laufende Hinterbliebenenrente des Zuflussjahres noch hinzukommt und evtl. weitere Einkünfte vorhanden sein mögen, z. B. eine Versichertenrente. Das klärt man dann aber besser mit dem Steuerberater oder dem Finanzamt.

von
Heinz

Fordern Sie eine Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt für jedes Kalenderjahr an:

https://sec.deutsche-rentenversicherung.de/internet/deutsche-rentenversicherung/drv00formsport.nsf/drv00frmVVSK?OpenForm

In diesen Bescheinigungen sind die Nachzahlungsbeträge auf die jeweiligen Kalenderjahre aufgeteilt.

Zur Besteuerung gilt: Der Teil der Nachzahlung, der an Sie ausgezahlt wurde, ist in dem Kalenderjahr zu versteuern, in dem die Nachzahlung Ihnen zugegangen ist. Hat eine andere Stelle einen Erstattungsanspruch auf einen Teil der Nachzahlung erhoben, ist dieser Teil der Nachzahlung in dem Kalenderjahr zu versteuern, für das die Nachzahlung bestimmt war.