Abschläge bei der Renteninformation

von
george300

Ich hätte gerne gewusst, ob der in der Renteninformation ausgewiesene Rentenwert nach heutigem Stand noch gekürzt wird. Ich bin z.Zeit 60 Jahre alt und möchte gerne mit 63 Jahren nach ATZ in Rente gehen. Ich verstehe die Renteninformation dermassen, dass ich dem heutigen Rentenwert noch für 3 Jahre weitere Entgeltpunkte für die Altersteilzeit hinzufügen kann.

von
Schiko.

Aber natürlich.

Statt mit 65. in rente, erst
mit 67, dann eben zwei jahre
mehr beitragszahlung. folglich
mehr rente.
Seltsam, kein mensch spricht
darüber.

MfG.

von
saege

Also ich bin auch dafür: arbeiten bis zum Tod, dann können die Politiker die gesetzliche Rente postwendend abschaffen.

von
Schiko.,

Was soll denn das wieder.
Habe doch nur erklärt, dass
für zwei jahre- bis 67-
noch rentenbeträge hinzukommen.
Nicht bewertet habe ich die
richtigkeit der verlängerung
im höchstfall von 65 auf 67
jahre.

Was es doch alles für men-
schen gibt.

MfG.

von
xxx

und das gesparte Geld an notleidende Banken weiterleiten oder für die kleinen Pensionen der Beamten nutzen

von
Schiko.

Was für gespartes geld meinen
sie eigentlich mit ihrer aussage?

Was hat dies bei der gesetz-
lichen rente mit den banken
zu tun ?

MfG.

von
Wahrheitsliebender

So ein bescheuerter Quatsch.

Das Pensionsalter bei Beamten liegt bei 63 (mit Abschlägen).

"Gott bewahre mir meine Vorurteile gegen Beamte und verleihe mir viel Erfolg, um mit Falschinformation die Vorurteile auch auf andere zu übertragen."

von
Wolfgang Amadeus

Die Renteninformation enthält mehrere Rentenbeträge:

Der erste Betrag ist die aktuelle Erwerbsminderungsrente (mit aktuellem Abschlag).

Der zweite Betrag ist die bisher erworbene Altersrente (ohne Rentenabschläge).

Der dritte Betrag ist eine Hochrechnung. Dabei werden die Entgeltpunkte der letzten 5 Jahre genommen und nach deren durchschnittlichen Werten die Rente bis zur Regelaltersrente hochgerechnet. (Bei Renteninformationen, die ab ca. Mitte 2007 verschickt wurden, ist die Anhebung des Alters für die Regelaltersrente bereits berücksichtigt)

Die Hochrechnung hat also nur Aussagewert, wenn man wie bisher beabsichtigt, bis zur Regelaltersrente weiterzuarbeiten.

Geht man vor der Regelaltersrente in Rente, hat man in den meisten Fällen Rentenabschläge, die man zusätzlich ins Kalkül ziehen muss (die Rentenabschläge richten sich danach, ob man schwerbehindert ist, ob man Vertrauensschutz hat, wann man geboren ist und welche Altersrentenart man in Anspruch nehmen kann).

Außerdem gehen bei gesetzlich Krankenversicherten noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab.

Schließlich möchte vielleicht im Einzelfall nach Abgabe der Steuererklärung und nachdem man in der Einkommensteuererklärung Angaben zur Rente gemacht hat (Anlage R), das Finanzamt auch noch was von der Rente haben.

von Experte/in Experten-Antwort

Siehe Beitrag von "Wolfgang Amadeus".