Abschlag?

von
Wolf. P.

Jahrgang 53 geb. Schwerbeh. mit 63J. mit fast 49 Arbeitsjahre in Rente. Ist meine Info. richtig, auch nach 49 Beitragsjahren gibt es noch 7 mon. Abschlag? Wenn ja, ob die neue Regierung daran was ändert, die Hoffnung stirbt zuletzt. Bitte um andere Meinungen

von
Glaskugelseher

Zitiert von: Wolf. P.

Wenn ja, ob die neue Regierung daran was ändert, die Hoffnung stirbt zuletzt. Bitte um andere Meinungen

Ein Blick in meine Glaskugel sagt.....vielleicht,vielleicht auch nicht.

von
Schade

Warten wir es doch einfach ab, ob bis 2016 diesbezüglich eine Gesetzesänderung kommt.

Kann sein, kann aber auch nicht sein - in dieser Frage kann das Forum nicht helfen.

von
LS

Werter User Wolf. P.
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Für die einzelnen Rentenarten gibt es leider auch unterschiedliche Regelungen für die Inanspruchnahme.
Nach geltender Rechtslage ist zutreffend, dass, wird die Altersrente für schwerbehinderte Menschen gewählt, bei Geburt im Jahr 1953 eine Anhebung des Lebensalters für die Inanspruchnahme auf das 60. Lbj plus 7 Monate festgelegt ist, ergo für die abschlagsfreie Inanspruchnahme ein Alter von 63 + 7 Monate.
Wollen Sie genau mit Vollendung des 63. Lbj die Rente in Anspruch nehmen, würde sie um 2,1% gemindert.
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Als Nebenbedingung gilt die Erfüllung von 35 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten.
Alles was darüber liegt steigert da nur die Rente selber, wenn auch Verdienste zu berücksichtigen sind.
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Wird hingegen die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gewählt, sind 45 Jahre rentenrechliche Zeit erforderlich.
Diese Rente kann aber vor Vollendung des 65. Lbj. nicht in Anspruch genommen werden.
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Hinsichtlich Änderung durch die neue Regierung ist nach meinem Kenntnisstand lediglich angedacht, die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Jahren rentenrechtliche Zeit vom bisher 65 auf das 63. Lbj zu senken.
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Sollte das bis 2016 passieren, müssten Sie dann diese Rentenart wählen, könnten mit Vollendung des 63. Lbj. abschlagsfrei in Rente gehen.
Zu beachten lediglich, die geforderten 45 Jahren dürfen keine Zeiten der Arbeitslosigkeit enthalten.

von
GDB100

Zitiert von: LS

Zu beachten lediglich, die geforderten 45 Jahren dürfen keine Zeiten der Arbeitslosigkeit enthalten.

Dann können Sie sich das gleich ganz sparen.
Das schafft heute fast niemand mehr !
Das ist wieder mal total weltfremde Gesetzgebung !

von
Wolf. P.

Habe ab meinem 15 Lebensjahr voll gearbeitet. Meine ATZ ist mit 63 J. fertig, ich muß mit 63 J. in Rente, habe 7 mon. Abschlag, sollte sich bis dahin nichts ändern.

von
Wolf. P.

Gilt dieser Abschlag von der Bruttorente, also bei 1000 Euro 21 Euro Abschlag?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Wolf.P.

was zur Zeit alles politisch diskutiert wird, mag durchaus für Sie von ganz großem Interesse sein, aber mit welcher Wahrscheinlichkeit die Änderungen dann auch tatsächlich kommen werden, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden.

Aber selbst, wenn eine entsprechende Regelung im Koalitionsvertrag vereinbart werden sollte, dann hat dies immer noch keine Gesetzeskraft. Dies wäre erst der Fall, wenn ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren durchgeführt wird und dieses entsprechend auch so abgeschlossen werden würde.

Zur zuletzt gestellten Frage, ob der Abschlag von der Bruttorente berechnet wird, lautet die Antwort: Ja!

von
=//=

Zitiert von: LS

Zitiert von: LS

Zu beachten lediglich, die geforderten 45 Jahren dürfen keine Zeiten der Arbeitslosigkeit enthalten.

Dann können Sie sich das gleich ganz sparen.
Das schafft heute fast niemand mehr !
Das ist wieder mal total weltfremde Gesetzgebung !

So ein Quatsch! Weltfremd sind eher Sie.

Wenn jemand mit 15 oder 16 Jahren anfängt zu arbeiten, ist es doch nicht weltfremd, 45 Jahre zusammen zu bekommen! Im Übrigen zählen zu den 45 Jahren auch Zeiten der Kindererziehung (bzw. die Berücksichtigungszeiten wegen KEZ 10 Jahre pro Kind), eben nur nicht wegen Arbeitslosigkeit.

von
GDB100

Ach ja, weil heute jeder ab dem 15, 16 Lj anfängt zu arbeiten ????
Zudem sind die Zeiten heute erst ab 17 relevant.
Únd dann auch noch 45 Jahre beim gleichen Arbeitgeber bleibt ?
Dann auch noch immer ohne Übergangszeit wechselt ?
Hey, das war vielleicht Anfang voriges Jahrhundert so.

von
....

Zitiert von: LS

Ach ja, weil heute jeder ab dem 15, 16 Lj anfängt zu arbeiten ????
Zudem sind die Zeiten heute erst ab 17 relevant.
Únd dann auch noch 45 Jahre beim gleichen Arbeitgeber bleibt ?
Dann auch noch immer ohne Übergangszeit wechselt ?
Hey, das war vielleicht Anfang voriges Jahrhundert so.

Das hat man eben von 13 Jahre Abi ... monatelanger Selbstfindung ... Langzeitstudium
mein Mitleid hält sich in Grenzen.

(Minijob ohne Befreiung von der Versicherungspflicht gibt auch Monate für die 45 Jahre, selbst neben den Studium ... Zeit haben die meisten Studenten dafür eh genug)

von
=//=

Zitiert von: LS

Ach ja, weil heute jeder ab dem 15, 16 Lj anfängt zu arbeiten ????
Zudem sind die Zeiten heute erst ab 17 relevant.
Únd dann auch noch 45 Jahre beim gleichen Arbeitgeber bleibt ?
Dann auch noch immer ohne Übergangszeit wechselt ?
Hey, das war vielleicht Anfang voriges Jahrhundert so.

Wo haben Sie nur Ihre Weisheiten her?

Nur schulische Ausbildungszeiten sind erst ab dem 17. Lebensjahr anrechenbar, nachzulesen im § 58 Sozialgesetzbuch VI. Beitragszeiten werden auch schon ab dem 14., 15. oder 16. Lebensjahr zurückgelegt UND angerechnet. Stellen Sie sich das mal vor. Und selbst wenn man mit Unterbrechungen arbeitet, hat man spätestens mit 65 Jahren 45 Pflichtbeitragsjahre zusammen.

Sie sollten vielleicht mal das Sozialgesetzbuch VI studieren, bevor Sie weiterhin so einen Unsinn verzapfen.