Abschlag auf EM-Rente

von
Schade

das gilt allerdings für alle der geschätzen 30 Beiträge zu der Frage von Edeltraud,

Edeltraud hätte die Expertenantwort genügt, dass es für die RV keinen aktuellen Anlass gibt, ihre Position zu ändern.

;-)

von
bekiss

Es gibt wohl kaum ein Land, in dem ein Richter wegen eines Urteils so wenig zu befürchten hat, wie in Deutschland. Eine andere Behauptung ist Böswillig oder erfolgt aus Unkenntnis. Mit Blick auf die Geschichte unseres Landes hat diese Unabhängigkeit auch absolut ihre Berechtigung.

Wenn aber ein Senat wiederholt "exotische" und sehr teure Urteile (man denke allein an die schon unnötig entstandenen Verwaltungskosten) von sich gibt, muss durch ggf. abweichende Rechtssprechung und evtl. Anrufung des großen Senats eine gesicherte Rechtsprechung entwickelt werden. Nichts anderes geschieht derzeit. Ich empfehle daher, die Ausführung zum weiteren Verfahrensablauf unter http://www.ihre-vorsorge.de/Bundessozialgericht-streitet-ueber-Kuerzung-von-Erwerbsminderungsrenten.html zu lesen!

Auf den Ablauf und den zeitlichen Rahmen (kann Jahre dauern) hatte ich bereits 2006/2007 hingewiesen und bin in diesem Forum dafür von anderen Teilnehmern beschimpft worden, die vergeblich auf von BILD versprochenen Tausende von Euro Nachzahlung warteten.

von
M

Vielleicht sollten sich diese User jetzt an die BILD-Zeitung wenden und dort Ihre "tausende Euro" Nachzahlung fordern ;-)

von
dirk

"Es gibt wohl kaum ein Land, in dem ein Richter wegen eines Urteils so wenig zu befürchten hat, wie in Deutschland."

Na hoffentlich bleibt dies auch so!

von
Wölfchen

Hallo Uwe,

natürlich meine ich mit vorgezogener EM, wenn diese vor dem 63.Lj. beginnt. War vielleicht blöd formuliert von mir...

Weiterhin bleibe ich jedoch bei meiner Meinung, dass eine "Abschlag" bzw. eine Minderung notwendig ist. Ich glaube es gibt sehr viele EM-Rentner und es kommen immer mehr dazu. Durch die schlechte Arbeitsplatzsituation und andere Probleme werden immer mehr Rentenanträge gestellt, weil die Menschen dieser psychischen Belastung einfach nicht mehr gewachsen sind. Arbeitsplatzverlust, folglich weniger Einkünfte, folglich Existenzängste, folglich psychische Erkrankung, folglich EM-Rente. Auch hier bitte nicht falsch zu verstehen! Ich meine das nicht bös. Es ist nun mal einfach alles anders geworden und die Rentenversicherung allein kann das nicht auffangen. Um allen "Gerecht" zu werden, muss leider der "Einzelne" auch mal zurückstecken. Wir sind ein Sozialstaat und das ist auch gut so!

Bitte lieber Uwe. In Ihrem speziellen Fall maße ich es mir nicht an zu kritisieren, denn aus Ihren Bemerkungen kann ich entnehmen, dass Sie schwer krank sind.
Sie dürfen es nicht so sehen, als wenn Sie den "Beitragszahlern" zur Last fallen. So habe ich es natürlich nicht gemeint!
Wenn Sie eine EM-Rente erhalten, dann können Sie davon ausgehen, dass Ihnen diese auch zusteht.

Ich wünsche Ihnen wirklich alles Gute.

Das Wölfchen