Abschlagfreie Rente mit 63

von
BMüller

Ich, Jahrgang 01/1958, bin seit 1.8.1975 berufstätig und werde somit schon mit 62 Jahren 45 Jahre in die Rentenkasse Beiträge gezahlt haben. Abschlagfrei kann ich aber erst mit 64 Jahren in die Rente gehen. Könnte ich theoretisch mit 62 in die Arbeitslosigkeit gehen und und einen angemeldeten Minijob annehmen, um dann mit 64 abschlagfrei Rente zu beziehen.

von
Santander

Aus heutiger Sicht würde das so funktionieren.

von
zopjati

Warum nicht weiter arbeiten?

Experten-Antwort

Hallo BMüller,

Voraussetzung für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ist die Erfüllung der Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von 45 Jahren und das Erreichen der maßgebenden Altersgrenze (bei Ihnen das 64. Lebensjahr = 1/2022) und als sog. negative Anspruchsvoraussetzung das Einhalten der Hinzuverdienstgrenze.

Nach Ihren Angaben (Beschäftigung seit 8/75) haben Sie die Wartezeit von 45 Jahren bereits im Monat Juli 2020 erfüllt (62. Lebensjahr und 6 Monate).

Nach dieser Zeit sind weitere rentenrechtliche Zeiten für die Wartezeit nicht erforderlich.

Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen

von
Meier

[quote=2]
Hallo BMüller,

Voraussetzung für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ist die Erfüllung der Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von 45 Jahren und das Erreichen der maßgebenden Altersgrenze (bei Ihnen das 64. Lebensjahr = 1/2022) und als sog. negative Anspruchsvoraussetzung das Einhalten der Hinzuverdienstgrenze.

Nach Ihren Angaben (Beschäftigung seit 8/75) haben Sie die Wartezeit von 45 Jahren bereits im Monat Juli 2020 erfüllt (62. Lebensjahr und 6 Monate).

Nach dieser Zeit sind weitere rentenrechtliche Zeiten für die Wartezeit nicht erforderlich.

Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen

Bis zum Rentenbeginn Beiträge zahlen um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.
Ein Rentenpunkt im Jahr (bei durchschnitts Verdienst) beträgt ca.29,00 Euro. Wohlgemerkt für ein Jahr Arbeit 29,00 Euro mehr Rente.

Lieber Experte rechnet sich das wirklich für einen Durchschnittsverdiener? Mit 63 in Rente mit 65 in den Sarg!?

/quote]

von
Schmidt

Zitiert von: Meier

Zitiert von: Meier

Hallo BMüller,

...
Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen


Bis zum Rentenbeginn Beiträge zahlen um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.
Ein Rentenpunkt im Jahr (bei durchschnitts Verdienst) beträgt ca.29,00 Euro. Wohlgemerkt für ein Jahr Arbeit 29,00 Euro mehr Rente.

Lieber Experte rechnet sich das wirklich für einen Durchschnittsverdiener? Mit 63 in Rente mit 65 in den Sarg!?

Für jede Lebenssituation gibt es andere Lösungen.
Wer viel Rente haben möchte, der arbeitet eben noch zwie Jahre weiter und kann dann -bei Druchschnittsentgelt- ca. 60 Euro pro Monat mehr "einstreichen".
Wer mit einer kurzen Lebenserwartung rechnet und nicht alles dem Partner hinterlassen möchte, der geht eben mit Abschlägen früher ... in Rente und auch sonst ...

Wenn das nicht Ihre Lösung ist, dann suchen Sie sich halt eine andere.

von
Meier

Zitiert von: Schmidt

Zitiert von: Meier

Zitiert von: Meier

Hallo BMüller,

...
Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen


Bis zum Rentenbeginn Beiträge zahlen um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.
Ein Rentenpunkt im Jahr (bei durchschnitts Verdienst) beträgt ca.29,00 Euro. Wohlgemerkt für ein Jahr Arbeit 29,00 Euro mehr Rente.

Lieber Experte rechnet sich das wirklich für einen Durchschnittsverdiener? Mit 63 in Rente mit 65 in den Sarg!?

Für jede Lebenssituation gibt es andere Lösungen.
Wer viel Rente haben möchte, der arbeitet eben noch zwie Jahre weiter und kann dann -bei Druchschnittsentgelt- ca. 60 Euro pro Monat mehr "einstreichen".
Wer mit einer kurzen Lebenserwartung rechnet und nicht alles dem Partner hinterlassen möchte, der geht eben mit Abschlägen früher ... in Rente und auch sonst ...

Wenn das nicht Ihre Lösung ist, dann suchen Sie sich halt eine andere.

Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.Wenn ein Rentenpunkt 29,00 Euro sind wo kommt da der Rest zu 60,00 Euro her.Das wären ja daenn schon 2 Rentenpunkte pro Jahr.Also das doppelte vom Durchschnittsverdeinst im Jahr.

von
Meier

Zitiert von: Schmidt

Zitiert von: Meier

Zitiert von: Meier

Hallo BMüller,

...
Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen


Bis zum Rentenbeginn Beiträge zahlen um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.
Ein Rentenpunkt im Jahr (bei durchschnitts Verdienst) beträgt ca.29,00 Euro. Wohlgemerkt für ein Jahr Arbeit 29,00 Euro mehr Rente.

Lieber Experte rechnet sich das wirklich für einen Durchschnittsverdiener? Mit 63 in Rente mit 65 in den Sarg!?

Für jede Lebenssituation gibt es andere Lösungen.
Wer viel Rente haben möchte, der arbeitet eben noch zwie Jahre weiter und kann dann -bei Druchschnittsentgelt- ca. 60 Euro pro Monat mehr "einstreichen".
Wer mit einer kurzen Lebenserwartung rechnet und nicht alles dem Partner hinterlassen möchte, der geht eben mit Abschlägen früher ... in Rente und auch sonst ...

Wenn das nicht Ihre Lösung ist, dann suchen Sie sich halt eine andere.

Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.Wenn ein Rentenpunkt 29,00 Euro sind wo kommt da der Rest zu 60,00 Euro her.Das wären ja daenn schon 2 Rentenpunkte pro Jahr.Also das doppelte vom Durchschnittsverdeinst im Jahr.

von
W*lfgang

Zitiert von: Meier
Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.
Meier,

Schmidt sprach von 2 (!) Jahren mit Durchschnittsverdienst, da passen die 60 EUR schon.

Und - wie erwähnt - in diesen 2 Jahren dürften Sie aus der Beschäftigung auch etwas mehr im Portemonnaie haben / und in der Rente / die 60 EUR eben, als wenn schon die Rente läuft. Muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Auch hier gilt, einfach mal den Gang in einer Beratungsstelle zu wagen, statt selbst mit den vermeintlichen Zahlen zu jonglieren.

Gruß
w.

von
Meier

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Meier
Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.
Meier,

Schmidt sprach von 2 (!) Jahren mit Durchschnittsverdienst, da passen die 60 EUR schon.

Und - wie erwähnt - in diesen 2 Jahren dürften Sie aus der Beschäftigung auch etwas mehr im Portemonnaie haben / und in der Rente / die 60 EUR eben, als wenn schon die Rente läuft. Muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Auch hier gilt, einfach mal den Gang in einer Beratungsstelle zu wagen, statt selbst mit den vermeintlichen Zahlen zu jonglieren.

Gruß
w.

Schmidt schreibt 60,00 Euro pro Monat oder habe ich da etwas überlesen? Andererseits 60 Euro mehr Rente für 2 weitere Jahre buckeln. Hm?

von
Meier

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Meier
Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.
Meier,

Schmidt sprach von 2 (!) Jahren mit Durchschnittsverdienst, da passen die 60 EUR schon.

Und - wie erwähnt - in diesen 2 Jahren dürften Sie aus der Beschäftigung auch etwas mehr im Portemonnaie haben / und in der Rente / die 60 EUR eben, als wenn schon die Rente läuft. Muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Auch hier gilt, einfach mal den Gang in einer Beratungsstelle zu wagen, statt selbst mit den vermeintlichen Zahlen zu jonglieren.

Gruß
w.

Schmidt schreibt 60,00 Euro pro Monat oder habe ich da etwas überlesen? Andererseits 60 Euro mehr Rente für 2 weitere Jahre buckeln. Hm?

von
Meier

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Meier
Komisch meine Renteauskunft sagt aberwas ganzs anderes voraus wie 60,00 Euro im Monat.
Meier,

Schmidt sprach von 2 (!) Jahren mit Durchschnittsverdienst, da passen die 60 EUR schon.

Und - wie erwähnt - in diesen 2 Jahren dürften Sie aus der Beschäftigung auch etwas mehr im Portemonnaie haben / und in der Rente / die 60 EUR eben, als wenn schon die Rente läuft. Muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Auch hier gilt, einfach mal den Gang in einer Beratungsstelle zu wagen, statt selbst mit den vermeintlichen Zahlen zu jonglieren.

Gruß
w.

Schmidt schreibt 60,00 Euro pro Monat oder habe ich da etwas überlesen? Andererseits 60 Euro mehr Rente für 2 weitere Jahre buckeln. Hm?

von
Meier

Zitiert von: Schmidt

Zitiert von: Meier

Zitiert von: Meier

Hallo BMüller,

...
Sie sollten allerdings bedenken, dass sich ALLE Zeiten bis zum Rentenbeginn auf die Rentenhöhe auswirken. Es wäre daher ratsam, bis zum Rentenbeginn Beiträge zur zahlen (und dementsprechend bis zum Rentenbeginn zu arbeiten) um einen möglichst hohen Rentenanspruch zu generieren.

Mit freundlichen Grüßen


Bis zum Rentenbeginn Beiträge zahlen um eine möglichst hohe Rente zu erhalten.
Ein Rentenpunkt im Jahr (bei durchschnitts Verdienst) beträgt ca.29,00 Euro. Wohlgemerkt für ein Jahr Arbeit 29,00 Euro mehr Rente.

Lieber Experte rechnet sich das wirklich für einen Durchschnittsverdiener? Mit 63 in Rente mit 65 in den Sarg!?

Für jede Lebenssituation gibt es andere Lösungen.
Wer viel Rente haben möchte, der arbeitet eben noch zwie Jahre weiter und kann dann -bei Druchschnittsentgelt- ca. 60 Euro pro Monat mehr "einstreichen".
Wer mit einer kurzen Lebenserwartung rechnet und nicht alles dem Partner hinterlassen möchte, der geht eben mit Abschlägen früher ... in Rente und auch sonst ...

Wenn das nicht Ihre Lösung ist, dann suchen Sie sich halt eine andere.

60 Euro pro Monat mehr Rente? Meinten Sie pro Jahr? Wie geht das denn?

von
Schmidt

Zitiert von: Meier

60 Euro pro Monat mehr Rente? Meinten Sie pro Jahr? Wie geht das denn?

Also noch mal zum Mitschreiben :)
Ein Jahr mit einem Verdienst in Höhe des Durchschnittsentgelts (derzeit etwa 36000 Euro) führt zu 1 Entgeltpunkt (EP). Das mach tin zwei Jahren 2 EP.
Ein Entgeltpunkt ist aktuell etwa 29 Euro wert, ab Juli sind es schon 30,45 (im Westen) bzw 28,66 (für Zeiten aus dem Beitrittsgebiet).
Für zwei Jahre Durchschnittsentgelt im Westen kommen also gut 60 Euro an *monatlicher* Rente hinzu. OK?

von
Meier

Zitiert von: Schmidt

Zitiert von: Meier

60 Euro pro Monat mehr Rente? Meinten Sie pro Jahr? Wie geht das denn?

Also noch mal zum Mitschreiben :)
Ein Jahr mit einem Verdienst in Höhe des Durchschnittsentgelts (derzeit etwa 36000 Euro) führt zu 1 Entgeltpunkt (EP). Das mach tin zwei Jahren 2 EP.
Ein Entgeltpunkt ist aktuell etwa 29 Euro wert, ab Juli sind es schon 30,45 (im Westen) bzw 28,66 (für Zeiten aus dem Beitrittsgebiet).
Für zwei Jahre Durchschnittsentgelt im Westen kommen also gut 60 Euro an *monatlicher* Rente hinzu. OK?

OK!