Abzug der Rentenversicherung

von
Jurai

Im Augenblick ist die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung bei 5250 EURO monatlich oder 63000 EURO Jährlich. Ich überschreite dies Grenze Jährlich aber nicht monatlich. Mein Arbeitgeber zieht mir bei Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld die vollen Beiträge für die Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung und nicht bis zur Grenze von 5250 EURO. Bei mir entsteht eine Benachteiligung von ca. 400 EURO Jährlich. Bekomme ich das Geld bei der Einkommenssteuererklärung zurück? Oder muß ich einen Antrag stellen?

von
KSC

bei einmaligen Zahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist eine Rückrechnung in vorangegangene Monate gesetzlich vorgeschrieben, sofern in den vorangegangenen Monaten die Bemessungsgrenze nicht ausgeschöpft ist.
Insofern werden Sie nicht benachteiligt - höchstwahrscheinlich wendet Ihr AG das Gesetz völlig korrekt an.

von
Jurai

Vielen Dank für den Hinweis, was meinen Sie mit Rückrechnung in vorangegangene Monate. Ich übersteige die Bemessungsgrenze nur Jährlich und nur ab und zu Monatlich. Ich dachte, daß es am Jahresende irgendwie verrechnet wird, denn z.B.
für 67000 EURO zahle ich 6666 EURO Rentenversicherung im Jahr.
Nach Bemessungsgrenze ist aber der höchstbetrag 6268 EURO.
Muß ich mich damit abfinden? Ist das gesetzlich so geregelt?

von Experte/in Experten-Antwort

Bei mtl. Abrechnungen werden Ihre Beiträge bis zu 5.250,- EUR berechnet. Was „KSC“ meint ist, dass wenn Sie im neuen Jahr noch Weihnachtsgeld bekämen, wird diese Abrechnung in den letzten Abrechnungsmonat des alten Jahres (i.d.R. Dezember) gelegt, wenn da noch Luft ist d.h. wenn im Dez. schon bis 5250,- EUR voll ist, ist das Weihnachtsgeld „sozialversfrei“ wenn nicht dann anteilige Berechnung.