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AG verweigert Wiedereingliederung nach Reha, wie gehtes weiter?

von
foxina123

Hallo,

also es geht um folgendes ich bin seit nun 8 Monaten wegen Depressionen krankgeschrieben. War die ganze Zeit über in psychologischer Behandlung und war vom 21.11 bis heute (4 Wochen) in Reha. Ich wurde arbeitsunfähig entlassen und sollte und wollte am 07. Januar 2013 eine Wiedereingliederung bei meinem AG beginnen, diese sollte insgesamt 4 wochen dauern. Da mein Arbeitsplatz recht weit weg ist sollte die Wiedereingliederung tageweise erfolgen. Deshalb sollte ich 2 Wochen lang 2 tage die Woche arbeiten (je8 Stunden) dann eine Woche 3 Tage (je 8 Stunden und zum schluss eine Woche 4 Tage (je 8 Stunden) und dann wieder ganz normal.

Wir haben das in der Reha also alles fertig gemacht, ich habe dem zugestimmt und der zuständige Arzt, die Sozialarbeiterin hat dann bei meinen AG angerufen und denen das gefaxt, wollten das umgehend bearbeiten und dann zurück schicken.

Dann hat sich mein AG erstmal gar nicht mehr gemeldet... also hat die Sozialarbeiterin heute nochmal angerufen. Darauf hin bekam sie dann die Auskunft das mein AG die Wiedereingliederung ablehnt, sie würden das heute noch rausschicken. Begründung gibt es dafür keine.

Nun meine Frage, wie geht es weiter?

Ich arbeite im öffentlichen Dienst bin aber keine Beamtin.

Muss ich jetzt eine einen Wiedereinstieg machen? Das kann ich mir momentan gar nicht vorstellen.......

liebe Grüße
foxina123

von
Rübsam

Es ist das gute Recht des AG eine Wiedereingliederung zu verweigern. Tut er dies, müssen Sie mit der vor der Erkrankung ausgeführten Stundenzahl sofort wieder erfüllen. Oder Sie lassen sich erstmal weiter krankschreiben. Ob ihr Arzt und dann vor allem die Kasse da lange mitspielt steht auf einem anderen Blatt. Besser wäre es event. auch gewesen wenn Sie selbst statt der Sozialarbeiterin beim AG wegen der Wiedereingliederung angefragt hätten. Vielleicht wäre das dann erfolgreicher gewesen. Als Chef erwartet man einfach , das in so einem Fall und nach monatelanger Abwesenheit der Arbeitnehmer sich selbst mal meldet und das anfragt und nicht durch eine fremde Perrson dies durchführen lässt. Vielleicht ist das der Grund der Ablehnung oder aber ihr AG hat Sie schon längst abgeschrieben und will Sie eh jetzt kündigen.

von
Alma

Gut für Sie das Sie im öffentl. Dienst beschäftigt sind, sonst geht alles so wie bei unserer Tochter. Schnelle Talfahrt, erst krank, dann ALG 1, ALG 2, was nun? Kranke Menschen die nicht im öffentl. Dienst arbeiten fallen durch den Rost.

von
PfandFlaschenRentner

Ich war auch nicht im öffentlichen Dienst.
Bei mir ging das nach der Reha ruck zuck und ich war auf der Straße gelandet.
Das ist heute die Realität.
Von wegen soziales Netzwerk, das war alles Gestern und spukt nur noch in den Gehirnen derer umher, die mit dem heutigen "pseudosozialen Netzwerk" noch nie konfrontiert wurden.

PfandFlaschenRentner

von
Hansi

Zitiert von: PfandFlaschenRentner

Ich war auch nicht im öffentlichen Dienst.
Bei mir ging das nach der Reha ruck zuck und ich war auf der Straße gelandet.
Das ist heute die Realität.
Von wegen soziales Netzwerk, das war alles Gestern und spukt nur noch in den Gehirnen derer umher, die mit dem heutigen "pseudosozialen Netzwerk" noch nie konfrontiert wurden.

PfandFlaschenRentner

Dem kann man nur zustimmen, ein Beispiel, bei Rentner/Innen die ab 2011 eine EM-Rente bekommen haben liegt die Durchschnittsrente bei 596 Euro/Monat. Das ist bereits jetzt erheblich unter dem Grundsicherungsniveau!!!!!

Können sie davon ihre, GRUNDVERPFLICHTUNGEN wie Miete, Nebenkosten, Heizung, Strom und GEZ bezahlen?..Niemals...!!

EM-Rentner/Innen sind und werden die größten Verlierer innerhalb des deutschen Rentenversicherungssystems bleiben. Im Jahr 2003 hatten 483000 und im Jahr 2011 844000 EM-Rentner/Innen (volle EM) zusätzlich Grundsicherung bekommen.

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Wie bereits von "Rübsam" erwähnt, hat der Arbeitgeber das Recht, eine stufenweise Wiedereingliederung abzulehnen, wenn er mit dem Wiedereingliederungsplan der Klinik nicht einverstanden ist.

Sie können lediglich an die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers appellieren, gerade im öffentlichen Dienst sollte eine Vorbildfunktion für die freie Wirtschaft aufgezeigt werden.

Setzen Sie sich am besten mit dem ranghöchsten Vorgesetzten der Personalabteilung in Verbindung und schildern Sie Ihren Fall.

von
Otto Reichel

Zitiert von: Rübsam

Es ist das gute Recht des AG eine Wiedereingliederung zu verweigern. Tut er dies, müssen Sie mit der vor der Erkrankung ausgeführten Stundenzahl sofort wieder erfüllen. Oder Sie lassen sich erstmal weiter krankschreiben. Ob ihr Arzt und dann vor allem die Kasse da lange mitspielt steht auf einem anderen Blatt. Besser wäre es event. auch gewesen wenn Sie selbst statt der Sozialarbeiterin beim AG wegen der Wiedereingliederung angefragt hätten. Vielleicht wäre das dann erfolgreicher gewesen. Als Chef erwartet man einfach , das in so einem Fall und nach monatelanger Abwesenheit der Arbeitnehmer sich selbst mal meldet und das anfragt und nicht durch eine fremde Perrson dies durchführen lässt. Vielleicht ist das der Grund der Ablehnung oder aber ihr AG hat Sie schon längst abgeschrieben und will Sie eh jetzt kündigen.

Ja, das ist so eine Sache, die sich jetzt da abspielt. Wer hat dies nicht schon erfahren?.

Jetzt können die Chefs befindlich tun und die zutiefst Betroffenen spielen.

Hättest du ein Kind bekommen und daher auf Urlaub gewesen, hätte von diesen Lügenmicheln keiner was sagen und den Großkotz spielen können.

Das wäre ein Sakrileg gewesen. Da darf man nicht mosern.

Aber wenn eine so lange nur krank ist. Da läuft der Hase anders. Da dürfen einige mit Unterstützung des Arbeitgebers die beleidigte Leberwurst. spielen. Mußten sie doch für dich mitarbeiten und sogar ihren Urlaub verschieben, da keine Vertretung eingestellt worden ist. (Auch so ein fauler Trick um die Stimmung der Belegschaft aufzumischen)

Vielleicht ist die Tante sogar weiterhin krank, sogar unterschwellig?

Jetzt darf mit mehr oder weniger Unterstützung des Arbeitgebers gemobbt werden. Jetzt blasen die Lügenmichel alle ins gleiche Horn. Jetzt kocht der Schleim der Entrechteten über. Eine verlogene Gesellschaft. Die hat es nicht besser verdient.

Experten-Antwort

Hallo,

gibt es in Ihrem Betrieb einen sogenannten "BEM-Beauftragten" (BEM=Betriebliches Eingliederugnsmanagement)? Der wäre hier der richtige Ansprechpartner."