Akteneinsicht zur Widerspruchsbegründung

von
SimoneE

Hallo,

aufgrund einer Ablehnung meines ALT Antrags habe ich erstmal einen normalen Widerspruch geschrieben mit bitter einer Aktensicht damit ich ihn zusammen mit meinen Ärzten begründen kann. Dazu habe ich der DRV eine Frist von 2 Wochen gesetzt. Da ich von der DRV noch nichts gehört habe, habe ich dort heute mal angerufen. Bei dem Telefonat wurde der Eingang bestätigt allerdings musste die Mitarbeiterin erstmal rum hören wo meine Akte abgeblieben sei. Nach graumer Zeit meinte sie das die Akte bei Ihrem Vorgesetzten sei zur Prüfung, was mich etwas stutzig gemacht hat aber egal. Auf meinte Frage nach der Akteneinsicht musste ich mich erneut einige Zeit gedulden. Es verstrichen Minuten bis sie mir dann sagte, das dem stattgegeben wurde und ich eine Einladung erhalten würde. Da ich das nicht so recht verstand fragte ich was das genau bedeutet, worauf sie meinte ich würde dann eine Einladung zur Akteneinsicht bekommen.

Ist das normal? Kann ich mir wichtige Unterlagen aus der Akte kopieren lassen damit ein vernünftiger Widerspruch gestellt werden kann? Auf Grund meiner Erkrankung ist mein Gehirn nicht so aufnahmefähig das ich mir das alles merken kann.

Bitte nur vernünftige Antworten. Danke

Simone

von
Sozialröchler?

Eine Frist zur Gewährung der Akteneinsicht gibt es nicht.

Es soll dem Antrag eines Bevollmächtigten entsprechend eine Übersendung der Akten in dessen Büro/Kanzlei stattfinden, sofern es sich bei dem Bevollmächtigten um einen zugelassenen Rechtsanwalt, Rentenberater oder Verband (z. B. VdK, SoVD, DGB) handelt.

Für die anderen Personen (Privatpersonen) gilt dieses nicht. Die Einsichtnahme in die Akten ist aber bei einer Behörde, einem Sozialgericht oder einer diplomatischen/konsularischen Vertretung der Bundesrepublik im Ausland möglich.

Soweit Akteneinsicht zu gestatten ist, können die Beteiligten Auszüge oder Abschriften selbst fertigen oder sich Fotokopien durch die Behörde gegen Aufwendungsersatz anfertigen lassen.

Beantragt der Beteiligte im Widerspruchsverfahren Akteneinsicht in den Gutachtenteil der Einheitsakte (Gutachtenakte), so ist vorher eine Stellungnahme der Abteilung Ärztliche Begutachtung, ob die Einsichtnahme in die Gutachtenakte mit Rücksicht auf den Beteiligten gesundheitlich unbedenklich ist und ob der Inhalt des Gutachtenteils eventuell durch einen Arzt - ggf. welchen - vermittelt werden soll, einzuholen.

von
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http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_25R0

Experten-Antwort

Hallo SimoneE,

das Verfahren der Akteneinsicht nach § 25 Abs. 1 SGB 10 wurde von Sozialröchler? ausführend beschrieben.