ALG 1 und Minijob

von
Uwe

Hallo!
Ich bekomme zur Zeit ALG 1 und kann jetzt einen Minijob in Höhe von 180 Euro bekommen.
Soll ich, obwohl die AA jetzt für mich Rentenbeiträge einzahlt, trotzdem von dem Betrag von 180 € 4,9 % zusätzlich in die Rentenversicherung einzahlen.? Oder erst wenn ich kein ALG 1 mehr bekomme.? Werde wahrscheinlich kein Hartz IV bekommen. Welchen Vorteil oder auch nicht hätte diese zusätzliche Einzahlung zum jetzigen Zeitpunkt?

Vielleicht kann mir jemand in diesem Zusammenhang mal folgendes erklären. Man liest immer, daß das Arbeitsentgelt aus so einer Beschäftigung nach Abzug der Steuern, der Sozialversicherungsbeiträge und der Werbungskosten , sowie eines Freibetrages in Höhe von 165 Euro auf das Arbeitslosengeld anzurechnen ist. Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlt doch der Arbeitgeber. Aber wie ist das mit den Werbungskosten gemeint.

Auch wenn der 2. Absatz hier nicht so ganz hingehört. Evtl. kann mir jemand hierzu einen Tipp geben.

Gruß und danke für evtl. Antworten

von
uwe2

Werbungskosten sind die Kosten, die Ihnen durch Ihren Minijob entstehen

von
Schiko.,

Ich meine AG 1 und arbeitseinkommen verträgt
sich nicht. Meine, sie müssen - auch bei minijob-
mit der kürzung der stütze rechnen.

Warum von 180 euro gegebenenfalls steuer und
sozialabgaben einen abzugsbetrag vermindern ist
nicht einsehbar. Diese beträge zahlt doch bei minijob
der arbeitgeber.
Halte eine zuzahlung nicht für notwendig, da die agen-
tur für 80 % aus früherem brutto vollwertige beiträge
an die rentenversicherung bezahlt.
Mit dem begriff werbungskosten und 165 freibetrag
kann ich nichts anfangen, wo ist dies zu lesen??

Mit freundlichen Grüßen.

von
Heierich

Auf einen Minijobber kann der Arbeitgeber höchstens die Pauschalsteuer (2%) umlegen. Ansonsten trägt der Arbeitgeber alle Kosten, soweit der Arbeitnehmer nicht auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung verzichtet.

Hinsichtlich einer Anrechnung auf das ALG 1 wenden Sie sich bitte direkt an die Agentur für Arbeit. Die kann Ihnen dann auch genau erläutern, welche Webungskonsten geltend gemacht werden können und ob mit einer Minderung der Leistung zu rechnen ist.

Experten-Antwort

Bei Bezug von AloGeld 1 ist ein "Aufstocken" um 4,9% nicht möglich, da bereits Pflichbeiträge vom AloGeld 1 für die RV vorliegen. Zum AloGeld 1 ist ein Hinzuverdienst von 165,- EUR unschädlich. Was dazu gehört erfragen Sie bitte beim AG oder Steuerberater.

von
uwe2

Von der Arbeitsagentur erhalten Sie ein Abrechnungsformular für den Minijob, wo auch nach den Aufwendungen für diesen Minijob (Werbungskosten ) gefragt wird