Altersrente abschlagfrei ?

von
palimpsest

Hallo,
seit ca. 8 Jahren bekomme ich eine unbefristete und volle EUR. Daneben habe ich eine Schwerbehinderung (GdB 50%).
Bleibt der Abschlag bei der Rente von derzeit 10,8 % bestehen, wenn ich in die Altersrente übergehe und in welchem Lebensalter ist das möglich? Spielt es überhaupt eine Rolle, wann ich in Altersrente gehe, weil der Abschlag sowieso aufrecht gehalten bleibt?
Vielen Dank für Ratschläge.

von
Schade

Wenn Sie seit 8 Jahren die Rente beziehen (seit 2001?), glaube ich nicht daran, dass Ihr derzeitiger Abschlag bei 10,8% liegt - denn der Abschlag wurde erst 2001 stufenweise eingeführt. Und EU Renten sind alte Renten, die eh noch keine Abschläge haben. Heißt die Rente Erwerbsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrente?

Für eine detailierte Aussage sollten man zudem Geburtsdatum, Eintritt der Schwerbehinderung und Anzahl Ihrer Versicherungsjahre wissen.

von
palimpsest

Hallo,
also, zuerst war das eine befristete Rente wegen voller Erwerbsminderung. Mittlerweile ist diese unbefristet. Der Antrag wurde Mitte 2000 gestellt und der Rentenbeginn war ab Mitte 2001. Kann ich nun davon ausgehen, dass bei dieser Rente gar keine Abschläge vorgenommen wurden? Und, wie sieht das bei der kommenden Altersrente aus? Ist da etwas zu beachten, z. B. bei der bestehenden Schwerbehinderung oder bzgl. des Eintrittsalters?
Danke für Antworten!

von
Aha

Lesen Sie bitte erst Ihren Bescheid (oder lassen Sie ihn von einer fachkundigen Person anschauen und ggf. erläutern) und dann geben sollten Sie die von Schade genannten Angaben machen, da sonst KEINER im Forum auch nur näherungsweise weiterhelfen kann!

von
palimpsest

Hallo,
bitte zerreißen Sie mich nicht. Für mich ist das Rententhema ein derartiger Zahlendschungel und ich hoffte, hier Aufklärung zu erhalten.
Gerne gebe ich für eine Aussage meine persönlichen Daten bekannt; nur dazu muß ich natürlich wissen, welche Daten relevant sind.
Ich bin Jahrgang 1958, meine Schwerbehinderung gilt ab 1997. In dem Rentenbescheid sind unter: "Ermittlung der belegungsfähigen Kalendermonate" 305 Monate ermittelt worden, zusätzlich noch 12 Monate für die Zeit vor Vollendung des 17. Lj. = insges. 317 Monate.
Würde mich über weitere Holfe freuen. Danke.

Experten-Antwort

Auch ich rate Ihnen zu einem Beratungsgespräch bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers. Vereinbaren Sie einen Termin und nehmen Sie Ihre Rentenbescheide mit. Dort können Sie sich dann auch bzgl. der Voraussetzungen für die Altersrenten, des bestmöglichen Zeitpunktes des Übergangs und der entsprechenden Abschläge beraten lassen.

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