Altersrente (Angestellter) selbst berechnen

von
Ralf Zimmermann

freundliche Frage in die Runde
Bin im 07/1952 geboren. Mein frühstmögl. Rentenbeginn "Altersrente f. langjährige" laut letztem Bescheid wäre der 01.08.2017. Altersgrenze 01.02.2018.
Nun möchte ich nach mehr als 47 bzw. 48 Arbeitsjahren aus gesundheitlichen Gründen bereits per 01.01.2017 in Rente gehen. Welchen Factor müßte ich ansetzen, um die Rentenkürzung ( 8 Monate fehlen ja) selbst auf Basis des letzen Bescheides in Cirka ermitteln zu können? also "pia mal Daumen" je fehlemdem. Ich vermute auch, das die beständig steigende Rentenbesteuerung die fehlenden Monate ausgleichen. Ich also selbst bei Altersrente per 01.08.2017 und trotz der für 8 Monate mehr eingezahlten Beiträge kaum mehr in der Börse haben werde. Oder täusche ich mich da ? mfGrüßen

von
****

Hallo Herr Zimmermann,

schmeissen sie diese alte Rentenauskunft weg, gehen in die nächste Beratungsstelle der DRV und lassen sich eine Rentenauskunft nach aktuellem Recht erstellen.
Wenn sie die 45 jahre bereits erfüllt haben wäre nach jetzt geltendem Recht der früheste Rentenbeginn ohne Kürzung der 01.08.2015 gewesen oder jeder Monat danach.

von
Ralf Zimmermann

Zitiert von: ****

Hallo Herr Zimmermann,

schmeissen sie diese alte Rentenauskunft weg, gehen in die nächste Beratungsstelle der DRV und lassen sich eine Rentenauskunft nach aktuellem Recht erstellen.
Wenn sie die 45 jahre bereits erfüllt haben wäre nach jetzt geltendem Recht der früheste Rentenbeginn ohne Kürzung der 01.08.2015 gewesen oder jeder Monat danach.

.... schon, aber jede fehlende Monat ( 63 bis 65+) macht sich trotzdem nicht unerheblich bemerkbar.Von "ohne Kürzung" kann eher keine Rede sein. Laut Rentenbearbeiter zählen nur gezahlte Beitragsjahr/monate. Die fehlenden bis zur tatsächlichen gesetzl. Altersrente mindern die Rente, so die Aussage mfG ( Termin mache ich gerade)

Experten-Antwort

Auch ich rate Ihnen sich eine aktuelle Rentenauskunft zu besorgen.
Lt. eigenen Angaben haben Sie über 47 Arbeitsjahre. Ist das so, dann ist die Altersrente für besonders langjährig Verischerte seit dem 01.08.2015 abschlagsfrei möglich (wären Sie am 01.07.52 geboren schon ab 07/2015).

Wenn Sie bei den Kollegen in der nächsten Beratungsstelle vorsprechen kann Ihnen zudem jeder Berater "pi mal Daumen" errechnen um wieviel sich die Rente mit jedem Monat Weiterarbeit noch erhöht.

von
-_-

Die Kürzung können Sie ungefähr anhand der zu erwartenden weniger erreichten Rentenpunkte leicht selber berechnen ...

von
W*lfgang

Zitiert von: Ralf Zimmermann
"pia mal Daumen"
Ralf Zimmermann,

pro 10.000 EUR (fehlendem) SV-Brutto-Einkommen ergeben sich 8 EUR Monatsrente, KV/PV-Abzug dann nicht vergessen ...also netto rd. 7 EUR.

Gruß
w.

von
W*lfgang

Zitiert von: Ralf Zimmermann
(...)
'Schlaufuchs' Wolf sagt - wie oben beschrieben - jeder wie er's mag/(nicht)muss ...da kann man nur mit Zahlen/Daten aushelfen. Den Eintritt in die Rente entscheidet jeder selbst - wenn Optionen/wahlweiser früherer/späterer Rentenbeginn möglich ist, liegt die Wahl ganz allein nach individuellen Verhältnissen beim Nachfragenden.

Natürlich werde ich oft gefragt "was raten Sie mir" ...grundsätzlich nix/schauen Sie sich die Zahlen/Fakten an/entscheiden Sie selber - in individuellen Fällen mit Sinn/Unsinn gibt es natürlich Ratschläge – bezogen auf das ganze SV-Spektrum, da muss kein auch nur RV-Berater lange nachdenken :-)

Gruß
w.

von
Ralf Zimmermann

Mir scheint wie in vielen Foren, gibts auch hier besonders wichtige Beitragsschreiber. Haben zwa nichts zur eigentlichen Frage zu sagen, aber ihr perönliche Antrieb veranlaßt sie zum verfassen von Beiträgen. Schade Schade.
Den anderen Danke für Ihre Antworten,
Ps: ...es soll auch noch Leute geben denen macht ihre Arbeit noch Spaß.

mfG R.Zimmermann

von
=//=

Zitiert von: Ralf Zimmermann

Wolfgang da ich gerade sie als Schlaufuchs hier in diesem Forum sehe, kann ich diese Meinung nicht verstehen. Es soll ja Leute geben die arbeiten noch obwohl sie schon verstorben sind. Spass beiseite, noch etwas dazu, ein Kumpel von mir nie einen Tag krank auch wegen Angst vor seinem Boss, mit 59 Krebs mit 60 auf dem Friedhof. Ich bleibe bei meiner Meinung, wer wegen ein paar Euro mehr Rente arbeiten geht sollte mal die Bibel lesen, das wir 70 J. leben, wenn es hoch kommt sind es 80 J. usw. also wer genug Gehirnzellen hat früh umdenken.

Sie sollten den Menschen allgemein schon so viel Grips zugestehen, dass es jeder so macht, wie er es für richtig hält.

Wie bereits häufiger erwähnt, gibt es tatsächlich viele Menschen, die gerne arbeiten und dies auch tun, solange sie es gesundheitlich können.

Ein Single z.B., der keine Familie oder keinen großen Bekanntenkreis oder kein tägliches Hobby hat UND auch noch gerne arbeitet: weshalb soll/muss dieser dann vorzeitig in Rente gehen? Um dann - ohne Kollegen und auch ohne eine (berufliche) Selbstbestätigung - vor der Klotze zu sitzen und irgendwann depressiv zu werden? Ich kann diese Leute sehr gut verstehen.

Was meinen Sie, weshalb so viele Altersrentner noch einen Nebenjob annehmen, weil sie mit der Rente nicht auskommen? Oder weil sie noch etwas Sinnvolles tun wollen.

Wenn Sie selbst so bald wie möglich in Rente gehen wollen, tun Sie es. Da hat niemand was dagegen.

von
Konrad Schießl

Als Verfechter der Grundrechnungsarten rechne
ich so.

Noch gilt für Anfang 2016 36267 Jahresdurch-
schnittsverdienst 1 Entgeltpunkt, somit 29,21
Rentenwert West.

Bei nur 26.267 : 36.267 Du.Verdienst 21,16
Rentenwert Brutto.
Auf dieser Basis kann man andere Jahresver-
dienste auch berechnen.
Es versteht sich von selbst, die Beitragsabzüge
verändern sich entsprechend .

MfG.