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Experten-Antwort

Altersrente (Angestellter) selbst berechnen

von Ralf Zimmermann14.01.2016 | 15:37
2104 Ansichten
13 Antworten

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freundliche Frage in die Runde Bin im 07/1952 geboren. Mein frühstmögl. Rentenbeginn "Altersrente f. langjährige" laut letztem Bescheid wäre der 01.08.2017. Altersgrenze 01.02.2018. Nun möchte ich nach mehr als 47 bzw. 48 Arbeitsjahren aus gesundheitlichen Gründen bereits per 01.01.2017 in Rente gehen. Welchen Factor müßte ich ansetzen, um die Rentenkürzung ( 8 Monate fehlen ja) selbst auf Basis des letzen Bescheides in Cirka ermitteln zu können? also "pia mal Daumen" je fehlemdem. Ich vermute auch, das die beständig steigende Rentenbesteuerung die fehlenden Monate ausgleichen. Ich also selbst bei Altersrente per 01.08.2017 und trotz der für 8 Monate mehr eingezahlten Beiträge kaum mehr in der Börse haben werde. Oder täusche ich mich da ? mfGrüßen

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Auch ich rate Ihnen sich eine aktuelle Rentenauskunft zu besorgen.

Lt. eigenen Angaben haben Sie über 47 Arbeitsjahre. Ist das so, dann ist die Altersrente für besonders langjährig Verischerte seit dem 01.08.2015 abschlagsfrei möglich (wären Sie am 01.07.52 geboren schon ab 07/2015).

Wenn Sie bei den Kollegen in der nächsten Beratungsstelle vorsprechen kann Ihnen zudem jeder Berater "pi mal Daumen" errechnen um wieviel sich die Rente mit jedem Monat Weiterarbeit noch erhöht.

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12 Antworten

****am 14.01.2016 | 15:54
Hallo Herr Zimmermann, schmeissen sie diese alte Rentenauskunft weg, gehen in die nächste Beratungsstelle der DRV und lassen sich eine Rentenauskunft nach aktuellem Recht erstellen. Wenn sie die 45 jahre bereits erfüllt haben wäre nach jetzt geltendem Recht der früheste Rentenbeginn ohne Kürzung der 01.08.2015 gewesen oder jeder Monat danach.
Ralf Zimmermannam 14.01.2016 | 16:04
Zitat von **** anzeigenausblenden
.... schon, aber jede fehlende Monat ( 63 bis 65+) macht sich trotzdem nicht unerheblich bemerkbar.Von "ohne Kürzung" kann eher keine Rede sein. Laut Rentenbearbeiter zählen nur gezahlte Beitragsjahr/monate. Die fehlenden bis zur tatsächlichen gesetzl. Altersrente mindern die Rente, so die Aussage mfG ( Termin mache ich gerade)
Garstigam 14.01.2016 | 17:45
Die Berechnung der altersrente geht selber ganz einfach so: Vomhundertsatz x aktueller rentenwert x Lebensalter : durch Versicherungsjahre - aktueller Fleischpreis. so spart man sich das Geschreibsel mit so einer Behörde
-_-am 14.01.2016 | 18:18
Die Kürzung können Sie ungefähr anhand der zu erwartenden weniger erreichten Rentenpunkte leicht selber berechnen ...
John M.am 14.01.2016 | 20:59
Wer soll verstehen wie manche Leute ihr Leben sehen, manche denken das sie ewig leben. Es gibt Leute die können ohne Abschlag in Rente, arbeiten wegen ein paar Euro mehr Rente weiter. Warscheinlich haben sie keine Badehose um im Schwimmbad zu liegen. Mein Nachbar 52 geb. kann mit 63 J. in Rente ohne Abschlag, er sagte zu seinem Arbeitgeber, wenn ich bis 65 J. arbeite bekomme ich aber 70 Euro mehr Rente. Die Dummheit der breiten Masse ist usw.
W*lfgangam 14.01.2016 | 21:21
Zitat von John M. anzeigenausblenden
Hallo John M. Ihre Aussage verstehe ich nicht. Es gibt Leute, die _wegen_ den paar EUR mehr Rente weiterarbeiten, weil Sie es zum Leben brauchen. Und es gibt die Leute, die weiterarbeiten, weil Sie Spaß an Ihrer Arbeit haben - denen ist der Mehrbetrag völlig egal/wird halt mitgenommen. Und Ihr Nachbar ...hey, mit 70 EUR kann er ja schon die Frühschwimmerkarte im Freibad bezahlen - also mit dem 1. Monatsbetrag, die restlichen 11 Monate Mehrrente engagiert er sich einen Gartenwart, der seinen Rasen mit der Nagelschere flach hält - passt Ihnen natürlich auch nicht ;-) Sie müssen nicht davon ausgehen, dass Ihre Denke/persönliche Wertnormen von anderen so einfach kopiert werden - da hat jeder andere Vorstellungen von seinem 'Restleben'. Gruß w.
W*lfgangam 14.01.2016 | 22:56
Zitat von John M. anzeigenausblenden
'Schlaufuchs' Wolf sagt - wie oben beschrieben - jeder wie er's mag/(nicht)muss ...da kann man nur mit Zahlen/Daten aushelfen. Den Eintritt in die Rente entscheidet jeder selbst - wenn Optionen/wahlweiser früherer/späterer Rentenbeginn möglich ist, liegt die Wahl ganz allein nach individuellen Verhältnissen beim Nachfragenden. Natürlich werde ich oft gefragt "was raten Sie mir" ...grundsätzlich nix/schauen Sie sich die Zahlen/Fakten an/entscheiden Sie selber - in individuellen Fällen mit Sinn/Unsinn gibt es natürlich Ratschläge – bezogen auf das ganze SV-Spektrum, da muss kein auch nur RV-Berater lange nachdenken :-) Gruß w.
John M.am 14.01.2016 | 22:22
Wolfgang da ich gerade sie als Schlaufuchs hier in diesem Forum sehe, kann ich diese Meinung nicht verstehen. Es soll ja Leute geben die arbeiten noch obwohl sie schon verstorben sind. Spass beiseite, noch etwas dazu, ein Kumpel von mir nie einen Tag krank auch wegen Angst vor seinem Boss, mit 59 Krebs mit 60 auf dem Friedhof. Ich bleibe bei meiner Meinung, wer wegen ein paar Euro mehr Rente arbeiten geht sollte mal die Bibel lesen, das wir 70 J. leben, wenn es hoch kommt sind es 80 J. usw. also wer genug Gehirnzellen hat früh umdenken.
Ralf Zimmermannam 15.01.2016 | 08:02
Mir scheint wie in vielen Foren, gibts auch hier besonders wichtige Beitragsschreiber. Haben zwa nichts zur eigentlichen Frage zu sagen, aber ihr perönliche Antrieb veranlaßt sie zum verfassen von Beiträgen. Schade Schade. Den anderen Danke für Ihre Antworten, Ps: ...es soll auch noch Leute geben denen macht ihre Arbeit noch Spaß. mfG R.Zimmermann
=//=am 15.01.2016 | 13:56
Zitat von John M. anzeigenausblenden
Sie sollten den Menschen allgemein schon so viel Grips zugestehen, dass es jeder so macht, wie er es für richtig hält. Wie bereits häufiger erwähnt, gibt es tatsächlich viele Menschen, die gerne arbeiten und dies auch tun, solange sie es gesundheitlich können. Ein Single z.B., der keine Familie oder keinen großen Bekanntenkreis oder kein tägliches Hobby hat UND auch noch gerne arbeitet: weshalb soll/muss dieser dann vorzeitig in Rente gehen? Um dann - ohne Kollegen und auch ohne eine (berufliche) Selbstbestätigung - vor der Klotze zu sitzen und irgendwann depressiv zu werden? Ich kann diese Leute sehr gut verstehen. Was meinen Sie, weshalb so viele Altersrentner noch einen Nebenjob annehmen, weil sie mit der Rente nicht auskommen? Oder weil sie noch etwas Sinnvolles tun wollen. Wenn Sie selbst so bald wie möglich in Rente gehen wollen, tun Sie es. Da hat niemand was dagegen.
Konrad Schießlam 15.01.2016 | 23:35
Als Verfechter der Grundrechnungsarten rechne ich so. Noch gilt für Anfang 2016 36267 Jahresdurch- schnittsverdienst 1 Entgeltpunkt, somit 29,21 Rentenwert West. Bei nur 26.267 : 36.267 Du.Verdienst 21,16 Rentenwert Brutto. Auf dieser Basis kann man andere Jahresver- dienste auch berechnen. Es versteht sich von selbst, die Beitragsabzüge verändern sich entsprechend . MfG.
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