Altersrente für langjährig Versicherte........

von
Watteau

...... genügt es den Rentenantrag von einem z.B. Versicherungsältesten der DRV überprüfen zu lassen oder ist es sicherer einen Rentenberater damit zu beauftragen. So schreibt der ein oder andere Rentenberater im Netz auf seiner Homepage, dass so ein Drittel aller Rentenbescheide der DRV mit Fehler behaftet sind.
Oder genügt es auch den Anforderungen, die Antragsunterlagen direkt bei der Rentenversicherung abzugeben.
Wie sind die Erfahrungen bzw. was empfehlen die Experten?

von
DRV

Sie können doch nicht erwarten, dass ein Forum der Rentenversicherung an externe Rentenberater verweist.
Letztendlich entscheidet so etwas der Versicherte selber. Im Normalfall genügt es, seinen Versicherungsverlauf zu prüfen oder prüfen zu lassen. Wer sich dazu selbst nicht in der Lage sieht, kann das kostenlos in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung oder kostenpflichtig bei einem externen Rentenberater machen lassen.
Nach meiner Erfahrung kann man sich das Geld für einen externen Rentenberater besser sparen.

von
Watteau

Zitiert von: DRV
Sie können doch nicht erwarten, dass ein Forum der Rentenversicherung an externe Rentenberater verweist.
Letztendlich entscheidet so etwas der Versicherte selber. Im Normalfall genügt es, seinen Versicherungsverlauf zu prüfen oder prüfen zu lassen. Wer sich dazu selbst nicht in der Lage sieht, kann das kostenlos in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung oder kostenpflichtig bei einem externen Rentenberater machen lassen.
Nach meiner Erfahrung kann man sich das Geld für einen externen Rentenberater besser sparen.

Ich selbst habe auch den Rentenantrag bei der Beratungsstelle der Rentenversicherung gestellt, für meine Frau werde ich dies auch so handhaben.
Dennoch habe ich mich gewundert wie der ein oder andere Rentenberater behauptet, dass ein beträchtlicher Anteil der Bescheide fehlerhaft sind.

Experten-Antwort

Hallo Watteau,

Sie können Ihren Rentenantrag selbst an den Rentenversicherungsträger senden (per Post oder Antrag im Internet), Sie können sich aber auch gern durch eine unsere Auskunfts- und Beratungsstellen oder einen ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten in Ihrer Nähe unterstützen lassen. Ob Sie darüber hinaus die Notwendigkeit sehen, einen kostenpflichtigen Rentenberater hinzuzuziehen, ist Ihre eigene Entscheidung. Dabei kommt es sicher auch darauf an, wie "komplex" Ihr bisheriges Versicherungsleben war und ob bisher schon eine komplette Kontenklärung erfolgte. Sie haben ja in den vergangenen Jahren vor dem Renteneintritt bereits regelmäßig Versicherungsverläufe zugesandt bekommen und wenn dabei nichts zu beanstanden war, sollte auch die Rentenberechnung problemlos erfolgen. Aber natürlich können Sie auch nach Erhalt des Rentenbescheides nochmal alle angerechneten Zeiten genau prüfen - und auch dabei unterstützen Sie unsere Berater natürlich gern.

von
Hinweis

Zitiert von: Experte/in
Hallo Watteau,

Sie können Ihren Rentenantrag selbst an den Rentenversicherungsträger senden (per Post oder Antrag im Internet), Sie können sich aber auch gern durch eine unsere Auskunfts- und Beratungsstellen oder einen ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten in Ihrer Nähe unterstützen lassen. Ob Sie darüber hinaus die Notwendigkeit sehen, einen kostenpflichtigen Rentenberater hinzuzuziehen, ist Ihre eigene Entscheidung. Dabei kommt es sicher auch darauf an, wie "komplex" Ihr bisheriges Versicherungsleben war und ob bisher schon eine komplette Kontenklärung erfolgte. Sie haben ja in den vergangenen Jahren vor dem Renteneintritt bereits regelmäßig Versicherungsverläufe zugesandt bekommen und wenn dabei nichts zu beanstanden war, sollte auch die Rentenberechnung problemlos erfolgen. Aber natürlich können Sie auch nach Erhalt des Rentenbescheides nochmal alle angerechneten Zeiten genau prüfen - und auch dabei unterstützen Sie unsere Berater natürlich gern.

Gerüchteweise gibt es auch bundesweit Versicherungsämter als ZUSTÄNDIGE Stellen nach dem SGB IV dazu, wenngleich die Expertenantworten dies regelmäßig unerwähnt lassen. Ist dies Unwissenheit oder hat das einen sonstigen Grund?

von
Watteau

Zitiert von: Experte/in
Hallo Watteau,

Sie können Ihren Rentenantrag selbst an den Rentenversicherungsträger senden (per Post oder Antrag im Internet), Sie können sich aber auch gern durch eine unsere Auskunfts- und Beratungsstellen oder einen ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten in Ihrer Nähe unterstützen lassen. Ob Sie darüber hinaus die Notwendigkeit sehen, einen kostenpflichtigen Rentenberater hinzuzuziehen, ist Ihre eigene Entscheidung. Dabei kommt es sicher auch darauf an, wie "komplex" Ihr bisheriges Versicherungsleben war und ob bisher schon eine komplette Kontenklärung erfolgte. Sie haben ja in den vergangenen Jahren vor dem Renteneintritt bereits regelmäßig Versicherungsverläufe zugesandt bekommen und wenn dabei nichts zu beanstanden war, sollte auch die Rentenberechnung problemlos erfolgen. Aber natürlich können Sie auch nach Erhalt des Rentenbescheides nochmal alle angerechneten Zeiten genau prüfen - und auch dabei unterstützen Sie unsere Berater natürlich gern.

Danke für die präzise Antwort

Experten-Antwort

@Hinweis:
Sorry, dafür dass die Verfasserin der Antwort in der Eile die in vielen Gegenden natürlich ebenfalls für eine Unterstützung bereit stehenden Versicherungsämter bzw. Stadt-/Gemeindeverwaltungen vergessen hat zu erwähnen, gibt es keinen besonderen Grund - war keine Absicht, allenfalls nicht bis zu Ende gedacht...

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