Altersrente für Schwerbehinderte

von
Lothar

Guten Tag,
ich bin 63 Jahre alt, berufsunfähig nach § 240 Abs. 2SGB 6 und klage auf Rente wegen voller Erwerbsminderung. Wenn mir Altersrente für schwerbehinderte Menschen angeboten wird (§§ 37, 236 a SGB 6) hat das für mich Vorteile oder Nachteile?
Danke, Lothar

von
Schade

wer berufsunfähig ist, 35 versicherungsjahre hat und 63 Jahre alt ist, kann Altersrente ohne Abschläge beantragen und die ist genauso berechnet wie die EM Rente.

In diesem Fall können Sie Ihre Klage zurückziehen.

von
Lothar

Danke
Zusatzfrage: Den Antrag auf EM- Rente habe ich schon mit 61 jahren gestellt. Er ging durch die Instanzen, ergab die Anerkennung der Berufsunfähigkeit und landete vor dem Sozialgericht. Gilt in diesem Fall die gleiche Regelung?
Danke, Lothar

von
Schade

diese Frage können Sie doch im SG Verfahren dem Richter oder dem "verklagten RV Träger" stellen.

von
Rosanna

Hallo Lothar,

wenn die Berufsunfähigkeit zum 16.11.2000 vorgelegen hat, haben Sie KEINEN Abschlag der Altersrente nach dem 60. Lebensjahr. Da Sie den EM-Rentenantrag 2006 gestellt haben, ist dies aber fraglich! Es muss aber auf jeden Fall Berufsunfähigkeit NACH DEM BIS 31.12.2000 GELTENDEN RECHT vorgelegen haben, um die Altersrente für schwerbehinderte Menschen erhalten zu können, da Sie nicht mind. 50 % schwerbehindert sind.

Haben Sie denn nach Bewilligung der teilweisen EM-Rente weiterhin Leistungen eines anderen Sozialleistungsträgers erhalten (z.B. ALG I, Krankengeld)? Wenn ja, "lohnt" sich doch evtl. eine volle EM-Rente oder Altersrente gar nicht, weil diese Leistungen meistens höher als eine volle EM-Rente sind. Dann könnten Sie auch die AR für schwerbehinderte Menschen erst ab einem späteren Zeitpunkt, z.B. dem 63. Lebensjahr in Anspruch nehmen (wenn dann keine anderen Leistungen mehr gezahlt werden).

MfG Rosanna.

von
Lothar

... und wofür ist das Forum da?
Gruß, Lothar

von
Rosanna

Bei allem Respekt: Im FORUM können solche Fragen nicht ausreichend beantwortet werden, da die von Ihnen gemachten Angaben hierfür einfach nicht ausreichend sind!

Man kann Ihnen hier Möglichkeiten aufzeigen (was ich auch getan habe), aber letztendlich wird das GERICHT über Ihre Klage entscheiden. Dann sind Sie hoffentlich durch ergänzende, hier gemachte Angaben ein bißchen schlauer.... :-))

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Lothar,

da das Sozialgericht aufgrund des anhängigen Klageverfahrens " Herr der Lage " ist, sind entsprechende Auskünft bzw. Anträge
(z.B. Antrag auf Altersrente für Schwerbehinderte) über die dortige Stelle bei der Deutschen Rentenversicherung zu beantragen.
Wenn alle Voraussetzungen für die Renten vorliegen, kann dann bei der Berechnung der Renten festgestellt werden, welche Rentenart für Sie günstiger ist.