Altersrente für schwerbehinderte menschen

von
helmut manger

Hallo,

ich habe eine Frage zu meiner Altersrente für schwerbeh. Menschen die ich ab 01.10.2012 mit Rentenbescheid vom 02.09.2012 erhalten werde, hier wurde auf dem Versicherungs-verlauf leider nur bis Sept. 2010 für die versicherungsrentenrechltiche Berechnung die bisherigen beitragspflichtl. Bruttoarbeitsentgelt bis einschl. sept./2012 miteingezogen, allerdings habe ich ab August 2012 und im Sept. 2012 über ein höheres beitragspflichtiges monatliches Brottentgelt verfügen können, da hier eine Lohnerhöhung war, allerdings wurde dieser in meiner Rentenberchnung welche bereits im Juli 2012 durchgeführt wurde nicht mit eingerechnet, kann ich hier im Widerspruch gehen und diese Erhöhung geltend machen, so dass ich dann über eine höhere Altersrente für schwerbeh. menschen verfügen kann, oder was kann ich in diesen konkreten Fall machen.

Fakt ist, dass meine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ab 01.10.2012 diese Lohnerhöhung für die lletzten beiden Arbeitsmonate nicht beinhaltet.

Vielen Dank für einen baldigen Rat.

H. Manger

von Experte Experten-Antwort

Nachdem Ihre Rentenberechnung bereits im Juli gemacht wurde und Sie nathlos von der Arbeit in die Rente wechseln, gehe ich davon aus, dass Sie im Rentenantrag die sogenannte Hochrechnung beantragt haben.
Dabei wird das Entgelt für maximal drei Monate vor dem Rentenbeginn (= bei Ihnen Juli bis September) aus dem Durchschnittsentgelt der vorhergehenden 12 Monate hochgerechnet. Damit muss die Meldung des Arbeitgebers für diese Monate nicht abgewartet werden, so dass die Rente bereits im Voraus eingewiesen werden kann. Allerdings werden dann Änderungen in diesen Monaten (z. B. Lohnerhöhungen) bei der Rentenzahlung nicht mehr berücksichtigt.

von
helmut manger

Danke für die rasche Antwort,

meine Frage bleibt dennoch offen, was kann ich tun dass diese beiden Monate also August und September in meine Rentenberechnung berücksichtigt werdne, oder bleibt diese Lohnerhöhung die tatsächlich in die rentenrechtl. Zeiten zugeflossen ist, für immer ohne Berücksichtigung, auch wenn ich in die Regelaltersrente wechsle.

Danke im Vorfeld für die Auskunft.

H.Manger

von
Mille

Wie hoch war denn die Erhöhung?

von
Rudolf II

Lieber Herr Manger,

der von Ihnen geforderte Einbezug der Gehaltserhöhung wird Ihre Rente nur sehr
geringfügig erhöhen. Ohne Ihren Gehalt zu kennen vermute ich eine Erhöhung der Rente, bei Erfolg Ihrer Bemühungen, im Bereich von 1-2 €. Löhnt sich der etwaige Ärger deswegen?

Freundliche Grüße

Rudolf II

von
Mille

Bei 2 Monaten mit fehlender Lohnerhöhung kann die Rentenerhöhung höchstens im centbereich liegen.

mfg

von Experte Experten-Antwort

Hallo Helmut Manger,

ich hatte Ihre Frage schon beantwortet. Sofern Sie der Hochrechnung zugestimmt haben, wird die Lohnerhöhung bei Ihrer Rente nicht mehr berücksichtigt.
Dies bleibt auch für die Zukunft, da es eine Umwandlung von einer Altersrente für schwerbehinderte Menschen in eine Regelaltersrente nicht mehr gibt.
Im übrigen haben die anderen Forumsteilnehmer dahingehend recht, dass sich eine Lohnerhöhung für 2 Monate nur minimal rentenerhöhend auswirken würde.

von
DarkKnight RV

Hallo Helmut,

Sie haben natürlich das recht Widerspruch gegen den Rentenbescheid einzulegen! Dann nehmen Sie Ihren Rentenantrag zurück und stellen einfach einen neuen Rentenantrag.

Die Rente wird dann aus den tatsächlichen Entgelten berechnet!

Ob sich dieser ganze Aufwand für 30 cent mehr Rente lohnt, müssen Sie wissen.....